Digital statt Personalmangel – wie Automatisierung gezielt entlasten kann

Shownotes

Fachkräftemangel, steigende Arbeitsbelastung und gleichzeitig wachsende Anforderungen an Effizienz und Qualität – viele kleine und mittelständische Unternehmen stehen vor der Frage: Wie können wir leistungsfähig bleiben, ohne ständig neues Personal zu suchen? 📝 Schreibt uns eure Erfahrungen oder Fragen zum Thema Automatisierung in die Kommentare! 👉 Weitere praxisnahe Impulse rund um Digitalisierung und Automatisierung im Mittelstand findet ihr hier: https://l-mobile.com/dokument/whitepaper-digitalisierungsstrategie-fuer-mittelstaendische-produktionsunternehmen/?utmsource=youtube&utmmedium=social&utmcampaign=ytpodcast120personalmangel

In dieser Podcastfolge von „Zukunft KMU“ sprechen wir darüber, welche Rolle Automatisierung in diesem Spannungsfeld wirklich spielen kann – jenseits von Hype, Buzzwords und unrealistischen Versprechen.

Gemeinsam mit unserem Gast werfen wir einen realistischen Blick auf Automatisierung aus Mittelstands-, Startup- und Investorenperspektive und ordnen ein, wo Automatisierung echte Entlastung schafft – und wo nicht.

📌 Im Gespräch klären wir unter anderem:

✅ Warum Automatisierung kein Ersatz für Menschen ist – aber ein starker Entlastungsfaktor ✅ Welche Aufgaben sich besonders gut automatisieren lassen ✅ Wo KMU häufig falsche Erwartungen an Automatisierung haben ✅ Wie Automatisierung Wachstum ermöglichen kann, ohne Personal massiv aufzustocken ✅ Welche Rolle Prozesse, Organisation und Kultur für den Erfolg spielen ✅ Warum viele Automatisierungsprojekte nicht an der Technik scheitern ✅ Wie KMU Automatisierung schrittweise und realistisch angehen können

Diese Folge richtet sich an Geschäftsführer:innen, Entscheider:innen und Verantwortliche im Mittelstand, die verstehen wollen, wie Automatisierung konkret helfen kann, den Personalmangel abzufedern – ohne die Menschen im Unternehmen zu verlieren.

ℹ️ Über L-mobile:

L-mobile ist Ihr Digitalisierungspartner für Industrie, Handel und Service. Wir unterstützen kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) bei der digitalen Transformation ihrer Prozesse – von Lager und Produktion über Montage und Instandhaltung bis hin zum mobilen Kundenservice. Unsere modularen Softwarelösungen sind an jedes ERP anbindbar und lassen sich flexibel an individuelle Anforderungen anpassen. Ob papierlose Fertigung, mobile Kommissionierung oder Field Service Management: Wir machen Digitalisierung machbar. 📌 Mehr erfahren: https://l-mobile.com/?utmsource=youtube&utmmedium=social&utmcampaign=ytpodcast120personalmangel

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Zukunft KMU.

00:00:02: Schön, dass ihr wieder dabei seid.

00:00:04: Wir haben heute mal ein bisschen anderen Einstieg geplant, weil ihr habt natürlich alle die Folge vorher schon gehört, mit dem lieben Christoph.

00:00:10: Wir haben über das ganze Thema Konjunktürer der Lage in Deutschland gesprochen und wie man da als mittelständisches oder kleines Unternehmen heute den Sprung in die Gewinnerie geschafft und nicht nachher bei den Verlierern übrig bleibt, sage ich jetzt mal so ganz plakativ.

00:00:24: Deswegen sparen wir uns heute mal nochmal die weitere Vorstellung von Christoph.

00:00:28: Das heißt, wer es noch nicht weiß, schaut auf jeden Fall gerne in die andere Folge auch noch mal rein.

00:00:32: Christoph, ich habe aber trotzdem für dich noch so eine kleine persönliche Frage zum Einstieg, bevor wir dann ins Thema reingucken.

00:00:38: Und da was das Thema dann ist, verraten wir natürlich auch noch.

00:00:41: Und zwar würde ich von dir einmal gerne wissen, gibt es eine Frage, die du dir häufiger selbst stellen solltest?

00:00:46: Und wenn ja, welche?

00:00:48: Oh, gibt es bestimmt einige Fragen, die ich mir häufiger selbst stellen sollte.

00:00:55: Vielleicht dieses Thema ... bin ich gerade zu schnell unterwegs.

00:01:00: Es gibt glaube ich viele Sachen, aber jetzt spontan fällt mir das ein, weil es ja hier um KI und Automatisierung und Personal und so was gibt.

00:01:06: Ich bin glaube ich jemand, der sehr, sehr, sehr viel Geschwindigkeit Sachen angeht und macht und tut.

00:01:11: und dich da immer mal zur Frage zu stellen, war es jetzt vielleicht ein bisschen zu schnell.

00:01:14: Ja, vielleicht nicht.

00:01:15: Die Zwei-Hundert kmh gedanklich auf der linken Seite der Spur, ein paar weniger reichen auch aus.

00:01:20: Vielleicht ein gutes Thema.

00:01:22: zu schnell, weil die anderen nicht schnell genug hinterherkommen oder wenn du dich überholst selbst.

00:01:26: Genau, du überholst oder befährst Leute gedanklich sozusagen.

00:01:29: Das ist halt nicht gut vor allem, wenn man halt selber Sachen sehr, sehr schnell versteht oder dass man halt aufpassen muss, wenn man halt wie drin ist.

00:01:36: Also ich weiß nicht, dass ich irgendwas schnell verstehe, aber das glaube ich versuche halt sehr schnell umsetzen und ins Machen zu kommen immer.

00:01:42: Und da muss man halt aufpassen, weil andere halt ein bisschen anders agieren, was auch total okay und richtig ist, dass man da nicht jemanden überfährt, gedanklich.

00:01:49: Sehr schön.

00:01:51: Das hast du schon gesagt, da geht es ja nachher auch viel um Menschen und um andere Personen.

00:01:54: Und du hast gerade in der Folge davor, weil wir wollten ja heute über das Thema oder darüber sprechen, ob digital und automatisiert ein Tool sein kann, um am Ende, sag ich mal, Personalmangel vorzubeugen oder auch natürlich die ganze Problematik, dass man vielleicht nicht mehr so viel qualifiziertes Personal immer findet, wie man am Ende vielleicht bräuchte, um eine entsprechende Skalierung auch im Unternehmen hinzulegen.

00:02:15: Wollen wir uns heute anschauen?

00:02:16: Und der Christoph hat im vorherigen Podcast so einen schönen Satz gesagt, und zwar, dass er findet, wir sollten den Menschen investieren.

00:02:22: Und gleichzeitig hast du ganz begeistert über KI erzählt und über Effizienzen und überhaupt und Automatisierung und Prozesse.

00:02:28: Deswegen würde mich jetzt nochmal interessieren, lass uns da mal tiefer einsteigen.

00:02:31: Was bedeutet das für dich, in Menschen investieren und in welche Menschen oder in was für Art von Menschen würdest du investieren als Unternehmer?

00:02:39: Also ich glaube, wir müssen.

00:02:40: es glaube ich, also meiner Meinung nach, es gibt auch andere, die das anders sehen, aber ich würde mich davon verabschieden, dass wir jetzt irgendwie nur noch Roboter sprechen mit Robotern.

00:02:48: Ich glaube, es werden immer Menschen mit Menschen interagieren.

00:02:51: Und wie gut auch dieser Weg, wir sprechen ja nicht von heute auf morgen ist alles anders, sondern es ist ja ein Weg, den wir gehen.

00:02:59: Keine Ahnung wie lang dieser Weg gehört aber auf diesem Weg sind es die Menschen die den Unterschied machen und ich erlebe halt tagtäglich bei den Mittelständen aber auch bei unseren eigenen Beteiligungen.

00:03:08: Nicht die richtigen Menschen einen richtigen Stellen hat.

00:03:11: da gehen die Sachen halt funktionieren die Sachen und sind sie gut.

00:03:14: Deswegen ist das immer so so so plump.

00:03:17: Echt total einfach.

00:03:18: wenn ich die richtigen Leute einstelle und die richtigen Leute findet dann muss ich mir keine Sorgen machen.

00:03:22: Natürlich nicht trivial die richtigen Leute zu finden aber.

00:03:25: Ich glaube, das ist so so entscheidend, weil der Mensch den Unterschied macht und dieser Menschen Anführungsstrichen ist dann vielleicht auch motiviert, KI auszuprobieren, neue Sachen zu durchdenken und steckt das Team an, bringt da Motivation und push rein in etwas.

00:03:41: Das ist ja wird dann ja vorgelebt, von dem der das dann halt vielleicht als Team-Lied etc.

00:03:45: macht und ich glaube, so ist dann eine Kaskade, die dann funktioniert.

00:03:49: Und das fängt halt dann auch mit diesem Umgang mit solchen Technologien wie KI oder andere Sachen.

00:03:52: Und wenn ich da offen bin, wenn ich da Lust habe, wenn ich das selber auch ein bisschen kann, dann ist auf einmal mein Team ganz anders.

00:03:57: Weil wie fange ich denn an?

00:03:59: Leute begeistern für dieses Thema Automatisierung, indem ich sofort selber den Nutzen spüre.

00:04:04: Wenn ich jetzt mit dir darüber spreche, ja, wir haben unsere Serviceberichte mit KI automatisiert, dann ist das irgendwie cool und dann finden wir das gut, wenn wir da Geld sparen.

00:04:11: Aber wenn ich meine persönlichen Prozesse optimiert bekomme, dann erlebe ich das ja tagtäglich, dass ich im Zweifel weniger arbeiten muss oder... mich nicht mehr um die nervigen Themen kümmern, weil keiner hat wahrscheinlich Lust, irgendwie Belege von Anacht B abzulegen oder so.

00:04:25: Das heißt, das ist doch dann, wo man selber merkt, diese Technologie kann richtig was, es kann richtig ein Gamechanger sein.

00:04:32: Dann verstehe ich, jetzt mache ich es vielleicht auch in anderen Bereichen, in anderen Unternehmensbereichen was zu machen.

00:04:37: Das heißt, die richtigen sind in dem Fall die Leute, wo du sagst, die Bock haben, Neues auszuprobieren, die Lust auf KI, Automatisierung, Technologien haben.

00:04:45: oder gibt es auch noch andere Kriterien, die da relevant sind?

00:04:48: Ich glaube, da gibt es ohne Ende Kriterien, die da relevant sind.

00:04:51: Aber wir brauchen in dieser schnelllebigen Zeit, die ist ja gigantisch, die Geschwindigkeit, die wir aktuell haben, brauchen wir auf jeden Fall Menschen in den Unternehmen, in den Organisationen, die Lust auf Veränderung haben und die dem offen gegenüber sind.

00:05:05: Weil wenn wir die nicht haben, wie soll es dann gehen?

00:05:07: Das ist ja das Kernthema so.

00:05:09: Und ich glaube, wenn wir das schaffen, dass diese Lust zu bekommen.

00:05:13: Und ich sehe es ja auch an mir selber.

00:05:15: Wir hatten ja auch in dem Vorgespräch oder im letzten schon mal so ein bisschen, glaub ich, schon mal angedeutet.

00:05:20: Ich bin echt kein Programmierer.

00:05:22: Und da hat das so weh, mich mit Code ausnahm zu setzen, weil mich da jemand so getriezt hat.

00:05:28: Und ich hab's jetzt irgendwie auch hinbekommen.

00:05:30: Und wenn man halt eine Blockade hat und sagt pauschal, nee, wenn da irgendwie was mit eins und nullen und Code ist, das mach ich nicht, das ist nicht mein Job.

00:05:38: Ich hatte ja fast auch schon diese Denkhaltung.

00:05:40: Die ist falsch.

00:05:41: Also, ich find's halt falsch.

00:05:42: Also, das ist nicht gut.

00:05:43: Ich glaube ... zu sagen, hey, ich spring jetzt in das Wasser und es ist vielleicht echt kalt.

00:05:48: Aber wenn ich es dann aus dem Wasser wieder raus geschafft habe, dann bin ich halt echt nochmal ein anderer Mensch vielleicht.

00:05:55: Ja, man sagt ja auch immer, nur weil du länger wartest, wird das Wasser nicht wärmer.

00:05:58: Ja,

00:05:58: genau.

00:05:59: Kann ich aber so eine Erfahrung sagen, ist nicht immer so einfach, da über den eigenen Schatten zu springen.

00:06:03: Das heißt, du hast jetzt gerade drei für mich elementare Sachen gesagt, einmal die Geschwindigkeit, die heute einfach vorherrscht und die tendenziell einfach noch schneller wird, macht es notwendig, dass wir Menschen finden, die mit Geschwindigkeit umgehen können und die Lust haben, da einen Teil beizutragen.

00:06:18: Ja, vor allen Dingen, ich glaube, das Entscheidende ist doch, der Gap wird doch immer größer.

00:06:21: Also, wir können jetzt ja so tun, ja, es verändert sich wieder und es wird wieder weniger werden.

00:06:26: Ich würde sagen, nein, es werden mehr Kanäle, es sind nicht nur noch E-Mails, es ist ein Anruf für E-Mails, im Zweifel haben die Leute mittlerweile zwei Nummern.

00:06:35: Noch ein

00:06:35: Assistent der Anruft, also ein KI-Assistent.

00:06:37: Genau, also

00:06:37: es wird ja immer mehr.

00:06:38: Und die Frage ist ja, ich kriege es halt nicht beendet, also es wird nicht verändern, glaube ich nicht.

00:06:43: So, das heißt, weil es kommen ja immer mehr Innovationen, die Geschwindigkeit ist im Zoo.

00:06:46: Das heißt, ich muss lernen, damit umzugehen und muss da diese Offenheit haben.

00:06:50: Und muss halt es dann auch für mich quasi bewerten und agieren können.

00:06:53: und wenn ich selber und das ist diese große Gefahr, dass selber nicht damit kann, dann bin ich halt abgehängt.

00:07:00: Und ich glaube wir haben in den letzten halben Jahr so viel Geschwindigkeit bei diesen technologischen Entwicklungen gesehen, dass dieser Gap nochmal groß ist, weil am Anfang hat man ein bisschen ausprobiert und jetzt haben Leute ihre ganzen Helferleihen am Start.

00:07:13: ... und bauen halt Sachen in wahnsinniger Zeit.

00:07:18: Es ging um warum bei uns im Team gerade, ... ... und das ist vielleicht ein konkretes Beispiel, ... ... gings darum, wir sollten ein Formular ausfüllen online, ... ... wo wir das einreichen sollten.

00:07:28: Und ... ... da war so ein bisschen die Frage, ... ... schaffen wir das bis Ende der Woche, das zu machen.

00:07:33: Und ... ... ja, die Kalender voll und so weiter, ... ... und da ich das jetzt recht tief bin, ... ... habe ich es echt gemacht, das.

00:07:39: Und ich hab das halt auf der Zugfahrt von der einen Station zur nächsten gemacht in zehn Minuten.

00:07:43: Und ich glaube, andere würden für so eine Frage Stunden brauchen.

00:07:46: Weil das hat halt für mich dann die KI gemacht und es war wirklich, glaube ich, gut.

00:07:50: Was ich damit sagen will, ist, wenn jemand sich damit gar nicht beschäftigt hat, die Person braucht dann einen halben Tag und andere machen es in fünf, sechs Minuten.

00:07:58: Und was bedeutet das denn?

00:07:59: Und das wird ja immer wahnsinnig schneller und dann kriegen wir halt irgendwann echt ein Problem.

00:08:02: Weil wenn ich jetzt auch Leute einstelle oder mit Leuten energiere, Ich muss hier warte ja von meinen Leuten, dass sie das tun.

00:08:09: Also, weil sonst, ich glaube ihr wisst, worauf ich hinaus will.

00:08:12: Absolut.

00:08:14: Das wäre jetzt vielleicht so.

00:08:14: das, also das auf der einen Seite die Geschwindigkeit, auf der anderen Seite hast du gerade noch zwei Worte genannt und zwar das Thema Blockaden und auch Veränderungen.

00:08:21: Jetzt wissen wir ja aus der Erfahrung, also wir sind ja auch ein Unternehmen, das andere Unternehmen in ihrer Veränderung begleitet, vor allem auch in der Digitalität sozusagen unterstützt.

00:08:32: Wie kann ich jetzt... dieses Thema Veränderungsbereitschaft, Spaß an neuen Dingen und auch gleichzeitig die Blockaden, die da vielleicht bei dem ein oder anderen Mitarbeitenden da sind.

00:08:40: Das heißt ja deswegen nicht automatisch, dass derjenige schlecht ist oder nicht passt.

00:08:45: Wie kann ich da vielleicht auch als Unternehmen, ob ich jetzt aus der Geschäftszeitung komme oder halt als übergeordnete Führungskraft oder wie auch immer, diese Menschen dabei unterstützen, dass sie das hinbekommen, dass sie diesen Wandel mitgehen können, wenn ich sage, grundsätzlich ist der Wille da, das ist natürlich eine Voraussetzung.

00:08:59: Du

00:08:59: hast es glaube ich schon selber gesagt, Spaß.

00:09:01: Du musst Lust zu bekommen.

00:09:03: Also wenn du selber merkst, boah, ich hab da richtig Bock, jetzt das voranzutreiben, wenn das richtig Lust macht, dann machen die Menschen das doch.

00:09:10: Also jeder Arbeit macht doch versucht, täglich Sachen zu machen, die einem Spaß machen, wo man irgendwie Lust drauf hat.

00:09:16: Und wenn ich darauf Bock hab, dann mach ich das und dann mach ich es auch gut und dann veränder ich mich.

00:09:20: Und das heißt, wir müssen weg von diesen abstrakten... Powerpoint und alles automatisiert sich und die Agents laufen los, sondern hin zu dem konkreten.

00:09:29: Jede Mitarbeiterin Mitarbeiter den Nutzen spüren lassen und sagen, hey cool.

00:09:34: Ja, ich habe jetzt keine ganz andere Sachen machen und wenn die daraus Spaß und Freude entsteht, ich glaube, dann entsteht Wirkung.

00:09:42: Sehr schön gesagt.

00:09:46: Du hattest schon ein bisschen so erzählt oder so mal am Rande anklingen lassen so das Thema E-Mails bearbeiten oder schreiben oder so sind Sachen, die sich gut, ich sage mal.

00:09:54: einfach umsetzen lassen.

00:09:55: Gibt's denn, vielleicht kannst du einfach mal so ein paar Tipps geben, wo du sagst, hey, das sind Prozesse, wo ich sage, da kommt wirklich Geschwindigkeit rein, da kommt dann auch Spaß auf, wenn man selber schnell die Wirksamkeit hat, wo du einfach sagst, das sind vielleicht ein paar Tipps, wo du sagst, da würde ich als erstes mal reingehen, als einen Mitarbeiter in einer Firma, wo ich sage, ja, das bietet mir mehr Wert als Person.

00:10:14: Ich

00:10:14: glaube, wir müssen da stark unterscheiden zwischen Wertschöpfung, produktiven Prozessen und ich sag mal... Nicht wertschöpfenden Tätigkeiten, ich würde vielleicht mal zwei Beispiele geben jeweils in den Bereich, weil ich sage das, was ich jetzt ja sage, so was ich bei mir mache, das ist ja für mich spannend, für das Unternehmen so mittelspannend, sage ich jetzt mal, übergeordnete Fragestellung.

00:10:35: Beispiel im Bauunternehmen.

00:10:36: bei uns, im Geschäftsbereich sehr viel Bauunternehmen.

00:10:39: Großes Thema sind Ausschreibungen.

00:10:41: Ausschreibungen, die kommen, Baustellen, irgendwelche Bausachen, die gemacht werden, kennt man überall.

00:10:47: Super manueller Prozess.

00:10:49: die meisten Bauunternehmen machen das wie folgt die haben.

00:10:53: Leute die jeden Tag mehrere Teams sich in dieser Ausstreibungsportale reingehen sich die Ausschreibung ausladen.

00:11:01: Zweifel sogar ausdrucken jemanden hinlegen gucken wie kann ich das Angebot dafür kalkulieren?

00:11:08: und es sind super Automatisierung möglich also total analoger Prozess weil halt auch die Ämter ist noch nicht so automatisiert bekommen.

00:11:16: So, wenn ich es schaffe, einen Bot zu bauen, der dieses Portal öffnet, der sich anmeldet, das geht ja alles mittlerweile, das Angebot sich rauszieht, dieses Angebot anguckt, ist es jetzt für das Bauunternehmen relevant, ist es in meinem Ort, ist es in meinem Umkreis, habe ich die Reistung, man hat ja Tausende von solchen Ausschreibungen, was heißt, wo muss ich die richtigen finden?

00:11:36: Das dann bewerten lasse von dem und dann sage, okay, jetzt bauen wir mein Angebot auf Basis der Ausschreibung mit den Templates, die ich hab.

00:11:43: Geht es nicht komplex mal ist also sehe ich habe es gesehen bei mehreren mittelständischen das ist live im einsatz ist und funktioniert.

00:11:50: Das ist doch etwas was wahnsinnig geschwindigkeit macht und wert in einem wertjob von dem prozess sozusagen tut.

00:11:56: Oder wenn wir von maschinen daten von auslesungen sprechen service bericht in den auslesungen genau das sind für mich beispiele wo was passiert, wo ich so sachen sehe oder ich sehe anomalie erkennungen in maschinen die laufen also konkrete beispiele die funktionieren.

00:12:09: Da hat natürlich vielleicht jetzt nicht jeder Mitarbeiter ein Mitarbeiter.

00:12:12: das ist dann was ich meine so plakativ.

00:12:14: Wenn man sich aber selber mal bei sich persönlich reinguckt ist.

00:12:18: ein gutes gutes Beispiel ist jetzt bei mir.

00:12:21: ich schreibe sehr wahnsinnig viele E-Mails.

00:12:22: wenn ich die halt automatisiert bekommen ist das total genial.

00:12:26: haben.

00:12:26: oder auch anderes konkretes Beispiel muss mich auf dem Termin vorbereiten.

00:12:31: ja dann gucke ich google ich recherchiere melde mich da an.

00:12:35: Ich hab mittlerweile ein Prozess, ich muss nur noch bei meinem Teams, Microsoft Teams nutzen, muss ich einmal den Namen eingeben und das unternehmen.

00:12:41: Und dann kriege ich eine dezidierte Analyse ungefähr, dreißig Sekunden später.

00:12:45: Und da steht dann drinne, das ist die Person, das ist der Berufsweg von der Person gewesen.

00:12:51: Warum ist die Person für dich relevant?

00:12:53: Was könnte ein erster Gesprächseinstieg sein?

00:12:55: Tak, tak, tak, sofort Riesenmehrwert.

00:12:58: Anderes Beispiel vielleicht auch.

00:13:01: Wir haben ja in den letzten Jahren angefangen, alle Meetings aufzuzeichnen und so.

00:13:06: Das ist ja, ich würde sagen, achtziger Meetings aufzuzeichnen.

00:13:10: Aber was bringt das einem jetzt, wenn wir jetzt alle hunderte von Meetingsaufzeichnungen da haben?

00:13:14: Was können wir damit machen?

00:13:16: Mega der Produktivitäts-Change und auch ein Game-Changer.

00:13:19: Wenn man das sauber macht, ist doch er vorher prompt in einen Tool zu geben und zu sagen, ich habe jetzt ein Meeting, ein Gespräch mit PersonicsYZ.

00:13:29: Da geht es um die und die Themen, vor allem mutlich.

00:13:32: Bitte achte doch mal auf folgende Signale.

00:13:34: die du vielleicht in diesem Meeting hast.

00:13:37: Das heißt, ich nutze eine Meetingaufzeichnung, um es natürlich datenschutzmäßig freigeben lassen, um Signale, vielleicht Verkaufssignale rauszuziehen oder halt mit den Meetings zu chatten.

00:13:46: im Nachgang, was ich selber gar nicht gemerkt habe.

00:13:48: Wenn wir jetzt beide im Podcast machen, wir machen hier eine Meeting, machen die Aufzeichnung.

00:13:52: Wo hast du welche Fragen vielleicht vergessen zu stellen?

00:13:54: Wo habe ich ausgewichen?

00:13:55: Könnte die Kaime im Nachgang alles sagen.

00:13:57: Machst

00:13:57: du natürlich nie.

00:13:58: Aber das ist, das sind für mich so konkrete Beispiele, wo man halt danach ... ... wahnsinnige Gamechanger erleben wird, ... ... im Persönlichen.

00:14:04: Ja, das muss ich danach auch vielleicht bewerten lassen ... ... kann, dann habe ich den ... ... Aquisikoll gut gemacht oder wie auch immer ... ... habe ich eine Frage gestellt.

00:14:10: Musste einfach mal im Nachgang des Podcasts ... ... mal machen, dann kann man hier einfach ... ... ein Handy hinlegen, das Meetingaufzeichen ... ... gibt es vor allem prompt rein und sagt, ... ... was war dein ursprünglicher Plan, ... ... wie du hier hattest ... ... und danach vergleichst du mal mit, ... ... es können die ja perfekt in Sekunden machen, ... ... was hast du hier aufgenommen, ... ... was sagt das Trendscript danach?

00:14:28: Wie hast du es agiert und was hast du eigentlich vorgenommen und wo war der Gap?

00:14:31: Und wo hast du mich eigentlich hingeführt mit deinen Aussagen?

00:14:34: Ja, das ist richtig.

00:14:36: Ich würde mir noch interessieren, man redet ja dann oft, also viele haben auch Angst vor Veränderungen, vor neuen Themen, weil sie sagen, ja dann braucht man mich irgendwann nicht mehr, dann werde ich redundant für das Unternehmen, dann fliege ich raus, verliere ich meinen Job, du hast jetzt, ich glaube in der anderen Folge auch schon gesagt, naja, warum geht es heute eigentlich gar nicht mehr, sondern es geht eher darum, wie setze ich die Menschen eigentlich da ein, wo ich sie brauche.

00:14:56: Wo brauch ich denn noch Menschen heute?

00:14:57: Also wo sagst du KI, alles Schöne gut, Automatisierung super gut?

00:15:01: Du hast jetzt schon so ein bisschen gesagt, dieses Thema Motivation, das lässt sich immer noch am einfachsten, glaube ich, durch andere Menschen generieren.

00:15:07: Aber gibt es noch andere Bereiche, wo du sagst, da ist es essentiell, dass wir Menschen haben?

00:15:12: Ja, gibt es, glaube ich, Hunderte.

00:15:13: Ich will jetzt vielleicht wieder auch ein konkretes Beispiel machen.

00:15:16: Ich würde mir auch keine Sorgen machen, dass irgendwie jemand abgebaut wird, sondern mein Wunsch wäre ja, dass die Person was Sinnvolleres macht.

00:15:22: Ich glaube, keinem... wird niemand zu nahe treten.

00:15:25: hier macht es Spaß.

00:15:26: Protokolle oder Ausschreibung von irgendwo runter zu laden sie irgendwo einzustellen auszudrücken irgendwo hinzulegen.

00:15:31: ich glaube das ist jetzt nicht der.

00:15:34: Wenn man glaube ich coolere Sachen noch machen und ich glaube das so wenn man mit dem Mainz da rein geht dann ist der hat die Person die Chance was anderes zu machen was ihr vielleicht mehr Spaß macht und mehr Nutzen schiftet.

00:15:43: So aber was ist ein konkretes Beispiel wo ich glaube dieses Menschen Interaktion.

00:15:48: Ich glaube Menschen arbeiten mit Menschen, Geschäfte werden mit Menschen gemacht.

00:15:51: Und was ich bei unseren Beteiligungen sehe, wenn quasi jetzt gucken klassische Vertriebsprozesse, da kann das Tool, die Technologie, die Plattform noch so gut sein, Haken dran.

00:16:03: Aber am Ende kaufen das doch.

00:16:04: vor allen Dingen, weil der Vertriebler gut war auch, weil der Customer-Success gut funktioniert.

00:16:09: ... der anderen Seite des Tisches Menschen sitzen, die ... ... bedenke ich gerne, aber ich bin jetzt ja auch schon mal ... ... das zweite Mal bei euch ... ... nicht nur weil wahrscheinlich der ... ... Postcard eine gute ... ... Postcard-Podcast eine gute Reichweite hat, ... ... sondern weil es ja auch mit euch Spaß macht.

00:16:21: Also das weine ich, ne?

00:16:21: Also ... ... Menschen arbeiten mit Menschen.

00:16:24: Und ich glaube, das muss man sich immer wieder ... ... verhalten und diese ganzen emotionalen Themen ... ... kriegt man nicht mit KI irgendwie weg.

00:16:29: Ja.

00:16:29: Da glaube ich fest dran.

00:16:30: Wie du sagst, am Ende verkauft man ja auch ... ... meistens eine Emotion und nicht unbedingt ein Produkt, sondern

00:16:34: ... Und man verkauft ja ... Immer was aber kein Produkt verkauft.

00:16:37: man verkauft sich man verkauft eine Idee.

00:16:40: Man verkauft einen Plan oder was auch immer ja irgendwie.

00:16:44: Eine Umsetzung also intern und das ist doch eine Interaktion jemanden zu begeistern irgendwas zu neu zu machen verändern das.

00:16:51: Nur weil ich jetzt irgendwie eine Mail runter schreibe und sage wir machen das jetzt anders weil das ist so und so und das macht Sinn.

00:16:56: Das heißt das kann ich technisch zwar machen diese Mail oder was auch immer aber ich glaube wenn der Mensch ist dann emotional rüberbringt warum das jetzt sinnig ist.

00:17:04: Das kann dann keine KI machen.

00:17:08: Wir haben ja so ein bisschen auch das Thema Personalmangel als Aufhänger auch für diese Folge gehabt.

00:17:14: Würdest du sagen, KI und Automatisierung, egal in welcher Form sag ich jetzt mal, sind wirklich gute, gute Lösungsansätze, um den Personalmangel entgegenzuwirken?

00:17:24: oder sagst du, naja, so ein Personalmangel ist eigentlich gar nicht so das Problem, sondern eher qualifiziertes Personal, das bestimmt dir sehr spezifische Tätigkeiten übernehmen kann, wo vielleicht auch eine KI heute noch an Grenzen stößt oder.

00:17:35: Wo siehst du da den Zusammenhang?

00:17:37: Endlicherweise würde ich das ein bisschen hinterfragen.

00:17:40: Diese Aussage haben wir wirklich einen Personalmangel.

00:17:42: Warum?

00:17:44: Ich glaube, das ist ja auch geistert ja auch immer überall durch.

00:17:46: Fachkräfte mal, Fachkräfte mal, Fachkräfte mal.

00:17:49: Ich glaube, man muss genau hingucken, wo wir wirklich das haben.

00:17:52: Wenn ich jetzt wieder auf die Baustelle gucke, ich glaube, werden immer weniger Leute finden, die Lust haben, zehn Stunden am Tag auf der Baustelle.

00:17:58: Das sind Armbettthemen.

00:17:59: Da müssen wir dann mit... Kolleginnen und Kollegen die aus ausland vielleicht kommen dazu arbeiten und damit lohnen nehmendienstleistern et cetera.

00:18:07: ich bin jetzt nicht so tief drin wie das heißt arbeiten.

00:18:09: als beispiel jetzt so.

00:18:12: Ich habe jetzt zum beispiel auch gehört dass selbst in der gastronomie sich das jetzt wieder verändert hat das jetzt nicht mehr überall da diese riesen fachkräfte mangel sind.

00:18:18: das hat vielleicht auch was mit ihren konjunkturellen lager zu tun.

00:18:20: aber ich glaube dass das das wir das nicht pauschal immer dieses dieses fachkräfte also.

00:18:25: Ich erlebe eher, dass ich momentan wahnsinnig viele Bewerbungen bekomme, also von Leuten, die bei uns arbeiten wollen, weil da auch Veränderungen am Markt einfach stattfindet.

00:18:34: Ich glaube, das so zu sehen.

00:18:36: Wo wir aber einen Fachkräft oder einen Mangel haben, ist, glaube ich, bei diesem Aspekt der Talente.

00:18:40: Also, wenn wir jetzt mal von... Es ist nicht so einfach, diese Leute zu finden, die Motivation, KI, Digitalisierung und solche Sachen mitbringen, strukturiert denken, arbeiten können.

00:18:52: Und auf der anderen Seite aber auch... sich verantwortlich für ein Unternehmen fühlen, die letzte Meile gehen, also da sozusagen komplett Paket zu finden, das ist nicht einfach.

00:19:02: Und da glaube ich haben auch Mittelständler Herausforderungen, weil Konzerne und andere häufig vielleicht besser zahlen können, bessere Marken haben und da die guten Leuten abwerben können oder die guten Leute bekommen auch nach den Universitäten und Hochschulen.

00:19:16: Und da sehe ich ein Risiko, dass wir zwei Leute finden im Mittelstand, Personen finden, die wir brauchen.

00:19:21: Aber nicht die, die uns immer quasi weiter bringen.

00:19:24: Und wir müssen die pflegen, die, die wir haben, die es gut machen, dass die nicht noch weggehen.

00:19:29: Und da sehe ich das große Gefahr, also die richtigen Personen zu bekommen.

00:19:33: Okay.

00:19:35: Du hast jetzt vorhin noch so ein Thema am Rande adressiert, das ich ganz spannend finde, weil es auch bei uns immer wieder mal ein Thema ist und zwar dieses ... diese ganzen Tools, die du auch für dich eingesetzt hast und die natürlich auch für andere relevant sind, egal ob jetzt KI oder andere Automatisierungen, die vielleicht noch gar nicht auf einer KI, aber vielleicht auf einer Logik basieren oder sowas.

00:19:54: Wie bin dich das in einem Unternehmen ein, in dem es auch natürlich eine IT-Abteilung gibt, die dafür zuständig sind, dass die Systeme sicher sind, dass da keine Daten oder keine Firmen interner irgendwie ins Internet geraten, die da nicht reingehören und lauter solche Aspekte sozusagen berücksichtigen müssen.

00:20:10: Wie arbeite ich?

00:20:12: Oder wie kann ich die so abholen, dass die quasi kein Bremsklotz sind nachher und gleichzeitig aber auch trotzdem ein sinnvolles Netzwerk schaffe, dass nachher nicht, wie gesagt, irgendwelche Daten rausgehen, die nicht rausgehen sollen?

00:20:23: Also ich glaube, erst mal ist das eine ganz wichtige Governance-Frage strategisch, was ist die Rolle der IT, was ist die Rolle des Business, also das ist nicht nur bei KI oder solchen Tools, das ist eine generelle Frage.

00:20:33: Ich glaube, wir haben vor allen Dingen im Mittelstand eine große Herausforderung mit Schatten-ITs.

00:20:39: Das das das bestimmte Produktionsdigitalisierung.

00:20:42: wer kümmert sich dann um die weiße nicht Low Court Plattform oder oder das sehe ich ganz häufig.

00:20:46: also das eine Governance Frage.

00:20:49: Aber natürlich bei diesen ganzen Tools die man sich jetzt da überholen kann wird es jetzt ja immer mehr diese Governance Frage die aufkommt.

00:20:56: Also die muss man erstmal klären diese Governance Frage.

00:20:57: wenn man die dann geklärt hat würde ich sagen KI ist kein IT Thema sondern KI ist ein Business Thema sondern.

00:21:04: der Use Case, die Idee, der Anwendung muss halt aus dem Business kommen, also von dem Produktionsleiter, von dem Serviceleiter, von mir persönlich.

00:21:13: Und ich muss dann die Diskussion mit der IT führen, was habe ich für Plattformen für Möglichkeiten?

00:21:18: Und dann am Ende ist es natürlich eine Philosophie Frage, wie man mit diesen Datenschutzthemen umgeht.

00:21:21: Ich habe da eine recht klare Meinung.

00:21:25: Ich glaube, dass man sehr, sehr stark aufpassen muss, wo es sind wirklich... IP hinter.

00:21:30: Beispielsweise eine Konstruktionszeichnung würde ich ganz toll aufpassen, da würde ich dann eher mit lokalen LLMs oder sowas arbeiten.

00:21:36: Aber ob jetzt irgendjemand weiß, wie die Finanzjahresabschluss von meiner Beteiligung Y und Z war, das finden sie eh im Handelsregister.

00:21:43: Also da denke ich so, hm.

00:21:46: So, und dann muss ich mir die Frage stellen, okay, was sind die Risiken?

00:21:50: Also ich fülle irgendwie eine Datenschutzvereinbarung auf und ich fülle auf, dass der auf diesen Modellen nicht trainiert wird.

00:21:56: Jetzt muss... Müssen wir beide uns doch die frage stellen glaube ich jetzt jett jpp mehr oder beispielsweise den microsoft copilot?

00:22:02: beides amerikanische firmen sind beides sind die unter diesen äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh äh ä. Und ich würde sagen, für Milch, ich arbeite gar nicht mit so krass sensiblen Daten.

00:22:28: Also ja, es sind irgendwie Finanzdaten, aber Finanzdaten, wie gesagt, finde ich ja eh, weil ich ja bestimmte Veröffentlichungen hab.

00:22:35: Von daher, eher was wirklich riskant sind, sind so die, da, wo unser Herz des Unternehmens ist.

00:22:42: Das sind für mich Maschinen an diesem Team.

00:22:44: Da müssen wir, glaub ich, aufpassen.

00:22:48: Und ansonsten muss, glaub ich, jeder für sich mal so ein bisschen die Frage stellen, was ist jetzt mein Risiko?

00:22:52: Ist mein Risiko abgehängt zu werden und irgendwie langsam zu sein?

00:22:55: Oder ist mein Risiko, dass das halt eigentlich man weiß, dass ich was auch immer getan habe?

00:23:02: Du hast vorhin auch, ich glaube auch in dieser Folge, aber auch in der anderen Folge schon mal erwähnt, so das ganze Thema Abhängigkeiten, Unabhängigkeiten.

00:23:10: Wo kann ich quasi frei agieren und wo bin ich irgendwie doch aufs Systeme angewiesen?

00:23:15: Wir hatten in der ersten Folge das Thema... wir Anwendungsweltmeister werden könnten oder sollten im Bereich KI.

00:23:21: Gleichzeitig wissen wir aber auch, das ist auch gerade eben schon angesprochen, dass die meisten KI's irgendwie aus USA kommen oder aus anderen Ländern, nicht unbedingt eben aus Deutschland oder Europa, sag ich jetzt mal im Allgemeinen, machen wir uns darüber nicht auch wieder ein Stück weit abhängig, dass diese Dinge uns zuverlässige Inhalte davon und wirklich das tun, was sie sollen?

00:23:38: oder wie du sagst, sie sind ja auch beeinflussbar dann wieder.

00:23:42: Kurze Unterbrechungen eigener Sache.

00:23:43: Wenn euch die Themen, die wir hier im Podcast besprechen, gefallen, dann habe ich noch einen heißen Tipp für euch.

00:23:48: Schaut mal auf unserer Website lmobile.com slash interaktiv vorbei, dort findet ihr noch spannende White Paper, unsere Live-Events oder auch Software-Demos und alles könnt ihr euch jederzeit kostenlos anschauen.

00:23:58: Rund um das Thema Industrievier.null bleibt ihr so, also absolut auf dem Laufenden.

00:24:02: Ich freue mich, wenn ihr vorbei schaut.

00:24:04: Ja, also vollkommen.

00:24:06: Ich bin da aber auch wieder da, hab ich so ein bisschen... andere Meinungen.

00:24:09: weg von diesen Basswörts und den großen Sachen, was du ansprichst, ist wieder der Begriff digitale Souveränität.

00:24:15: Ich persönlich glaube, wir sollten uns von keinem abhängig machen.

00:24:20: Und wir sollten uns parallel dazu aber auch nicht ins Mittelalter zurück schießen.

00:24:23: Was mache ich damit?

00:24:26: Ja, wir müssen irgendwie aufpassen, was sind das für Unternehmen?

00:24:29: Ich hätte persönlich mehr Sorge, was so chinesische Sachen angeht, als jetzt zum Beispiel Amerika, auch wenn das da gerade alles nicht einfach ist, was da läuft.

00:24:38: Aber ich würde zum Beispiel lieber sagen, ich nutze zwei amerikanische Tools im KI jetzt beispielsweise, wo ich Sachen mitmache, hab zwei Verträge, als alles einer deutschen KI zu geben.

00:24:48: Ich hab auch mit einem deutschen Konzern kann ich abhängig sein, was mich wahnsinnig viel Geld kostet.

00:24:52: Ja, das ist dann vielleicht deutsches oder europäisches Recht, aber eine Abhängigkeit gibt es ja trotzdem.

00:24:56: Das heißt, ich würde eher kommen mit der Frage, was ist die Landschaft, wo kann ich auch Sachen austauschen?

00:25:02: und ich würde versuchen Sachen so zu bauen, dass sie auch austauschbar sind.

00:25:07: Und zum Beispiel meine persönlichen ganzen KI Sachen, habe ich mir so versucht zu bauen, dass ich so die Inversierung und die Prompt und das alles so abzuspeichern, dass ich theoretisch in sehr, sehr schnell einfach die Plattform wechseln könnte und egal, wer es dann ist.

00:25:21: Aber was bei mir, die übergeordnete Fragestellung für mich ist, ist immer, ist die Qualität hoch genug.

00:25:26: Es bringt mir nichts und ich habe selber auf meinem Laptop eine lokale KI laufen, ich habe auf meinem Handy eine lokale KI laufen.

00:25:32: Kann ich nicht im Flugzeug oder sonst wo nutzen, kann ich arbeiten ist genial.

00:25:36: Ja, ich brauche kein Internet und kann mit einer KI arbeiten.

00:25:39: Aber die die die Ergebnisse von so einer kleinen lokalen KI sind halt.

00:25:45: Ja, genau.

00:25:45: Und das muss man sich ja einfach bewusst machen und wieder die Frage zu stellen, was sind für Daten?

00:25:50: Aber vielleicht würde ja so eine lokale KI reichen für eine für eine für eine Zeichnung.

00:25:54: So und dann mache ich mich da nicht abhängig.

00:25:55: Ich habe halt andere Sachen.

00:25:56: So und ich glaube diese Frage, wie sieht eine hybride Struktur aus, ist die entscheidende sich damit zu beschäftigen.

00:26:02: weniger aus dem Medien raus, ich mache mich irgendwie abhängig.

00:26:06: Das heißt Diversifizierung, ich sag mal in den Tools, die ich nutze, um da eben nicht von einem spezifischen abhängig zu sein, Qualität, also dann auch zu achten, was liefert mir auch die Qualität, die ich am Ende brauche, in meinen Antworten, wie du sagst, manchmal brauche ich mehrere, manchmal brauche ich vielleicht auch einen, reicht auch einen Oberflächlichesergebnis.

00:26:21: Und dann das ganze Thema auch Austauschbarkeit bis zum gewissen Grad, dass ich halt ritt und danze.

00:26:25: Also, dass ich nicht einen Tool habe, wo ich sage, wenn das ausfällt, dann...

00:26:30: Konkretes Beispiel, wo ich immer wieder Sorgen mache und das ist kein amerikanisches Unternehmen ist.

00:26:35: Ich sag jetzt mal nicht den Namen, aber ich glaube viele wissen, dass gibt es sehr große ERP-Anbieter in Deutschland.

00:26:40: Verschiedene.

00:26:41: Aber wenn ich dann IT-Leiterspreche, die sagen, ich geb alles in dieses ERP-System, alles was geht, mach ich damit.

00:26:50: Dann würde ich sagen, hm, ist das so sinnig?

00:26:53: Ich will keine zwei ERPs laufen lassen.

00:26:55: Haken dran.

00:26:56: Aber will ich wirklich jeden Prozess in dieses R.P.

00:26:59: reinpacken, weil es gibt halt auch andere Möglichkeiten.

00:27:01: Also nicht, wir haben zum Beispiel eine Low-Code-Firma investiert, bewusst, weil man damit Schwindigkeit aufnehmen kann und man hat dann nicht alles in diesem einen System drin, das sieht genauso aus.

00:27:10: Da gibt es ja andere Möglichkeiten und hat dann auch wieder Diversifikation, weil wenn dieser R.P.

00:27:13: erstellt, der kann ja einfach Preise erhöhen oder sagen, du musst jetzt bis nächstes Jahr die Cloud, das sind ja gerade diese ganzen Migrationen, die Cloud sind Millionen Projekte, die lehnen.

00:27:22: Nebenbei, dass es viel Geld kostet, wahnsinnig jede Organisation.

00:27:26: So, und wenn ich das alles dann da drinne habe, dann bin ich da auch abhängig.

00:27:30: Das ist zwar nicht von Amerika, ich bin trotzdem von diesem Unternehmen abhängig.

00:27:33: Ja, absolut.

00:27:35: Okay.

00:27:37: Vielleicht noch eine Frage so ein bisschen zum Abschluss, wenn ich das noch ganz spannend finde.

00:27:40: Was würdest du denn sagen bei dem ganzen Druck, den man da jetzt auch ein Stück weit hat?

00:27:43: Also du sagst es ja auch, also wer heute nicht in KI macht und auch selber sich mit beschäftigt, das wird über kurz oder lang schwierig da noch mitzuhalten.

00:27:50: Was würdest du trotzdem raten, Unternehmen oder auch Geschäftsführer und vielleicht auch leitenden Führungskräften, wie auch immer, wo du sagst?

00:27:56: Trotz des ganzen Drucks, das bitte nicht machen.

00:28:00: Das bitte nicht machen.

00:28:04: Ja, gut, unverantwortlich mit diesen Sachen umgehen.

00:28:06: Also, Kopf anschalten ist, glaube ich, das Entscheidende.

00:28:10: Also, nur weil ich jetzt vielleicht so ein Helfer-Line hab, muss ich ja nicht pauschal alles dem glauben.

00:28:16: Also, Stichwort Halluzination und andere Sachen.

00:28:18: Also, ich glaube, man darf nie aufhören, selber zu denken und sich Denkaufgaben abnehmen zu lassen.

00:28:24: Man muss es weiter kritisch hinterfragen, was da rauskommt, wie man damit agiert.

00:28:29: Und ich würde auch keinem empfehlen aufhören zu schreiben, wenn man jetzt alles mit Voice macht.

00:28:33: Du schreibst ja auch auf den iPad oder andere Sachen.

00:28:35: Also, das finde ich halt ganz spannend.

00:28:37: Letztens mal länger mit einem Zettel mal wieder geschrieben, was man ja vermutlich nicht immer so häufig macht, wie schnell so eine Handweh tun kann von normalen Schreiben.

00:28:44: Also das ist, glaube ich, so ein bisschen der Aspekt und sich auch gezielt.

00:28:49: Anderes Beispiel noch fängt sogar zusammen mit Abhängigkeit und dieser Frage, die du gerade gestellt hast.

00:28:54: Ich habe zum Beispiel für mich entschieden, dass ich meine persönlichen Notizen, die ich bei Meetings mache, Bewusst in ein Tool, ich mach das alles digital offen mit dem Stift und so weiter, aber nicht in ein Tool gebe, was verbunden ist mit meinen ganzen KI Sachen.

00:29:06: Warum nicht?

00:29:07: Ich möchte halt nicht, wenn ich irgendwie zu einem Meeting in bestimmte Notizen aufschreibe, dass das alles auslesbar für alle ist.

00:29:13: Und das meine ich auch mit Kopfanschalten, sagen, okay, was mache ich?

00:29:17: und.

00:29:18: Ja, vielleicht wenn ich zum Beispiel Microsoft nutze intensiv, dass ich nicht alle Anwendungen da rein packe, OneNote und dann ist alles auslesbar und auf einmal sieht ein Kollegin oder ein Kollegen irgendwelche Notes, die ich gemacht habe, weil die Einstellungen nicht super konfiguriert sind.

00:29:31: Also da an der Stelle mitdenken würde ich da auffordern zu.

00:29:33: Also nicht vergessen den Kopf auch weiterhin zu benutzen, auch wenn die KI spannende Sachen ausgeht.

00:29:37: Ich glaube dazu neigt man tatsächlich schnell, dass man denkt, oh ja, wird schon passen.

00:29:41: Und gar nicht.

00:29:42: vielleicht noch mal versucht selber zu recherchieren.

00:29:44: Ja, ich hatte gestern oder vorgestern den ganz ganz verrückt.

00:29:47: Ja, da waren auf einmal Zugangsdaten von meinem Kollegen in meinem Prozess drin.

00:29:52: Ich habe mich gefragt, wie das passieren konnte.

00:29:54: Und da muss man halt irgendwie sagen, kicke komisch.

00:29:57: Ja, also mitdenken.

00:29:58: Man muss es auch verstehen.

00:29:59: Und ich glaube, das ist auch so ein Aspekt.

00:30:01: Vielleicht noch ein zweiter Tipp an der Stelle, was was ich jedem raten würde.

00:30:04: Versucht es auch, wenn es weh tut, ein bisschen zu verstehen.

00:30:07: Weil.

00:30:08: Man kann nicht immer nur sagen, jetzt macht jetzt irgendein Dienstleister oder das Team X, X und Z bei mir im Unternehmen.

00:30:13: Ich glaube, jeder leitende Führungskraft, wie du das gerade genannt hast, ich glaube für jeder Mitarbeiter, aber auch vor allem Geschäftsführung müssen verstehen, das sage ich jetzt auch bewusst, müssen verstehen, wie diese Grundtechnologien funktionieren.

00:30:26: Das ist so wie ich verstehe, irgendwann mal verstanden musste, wie ein Handy funktioniert.

00:30:30: wie ich e-mail schreiben muss, muss ich jetzt verstehen,

00:30:33: wie

00:30:34: ehrlicherweise ein hochautomatisierter Workflow läuft.

00:30:37: Das muss ich mal gebaut haben, würde ich sagen.

00:30:39: Also ich werde vielleicht von vielen jetzt so, was sagt der da, aber ich glaube, man muss das mal selber gebaut haben.

00:30:44: Ja, es hilft auf jeden Fall.

00:30:45: Es ist halt wie bei allem.

00:30:46: Learning by Doing ist meistens noch die beste Erfahrung am Ende des Tages.

00:30:50: Okay, dann haben wir auch an der Stelle wieder für euch da draußen eine kleine Spotify-Umfrage vorbereitet.

00:30:56: Also guckt da gerne mal rein und gibt uns eure Einschätzung und zwar Münst... Diesmal die Frage für euch überlegt, wo würde Automatisierung euer Team am meisten entlasten?

00:31:04: Also was wäre ein Punkt, wo ihr sagt, da tut es uns richtig gut, wenn wir da was tun?

00:31:08: Da wäre einmal das Thema Administration und Dokumentation.

00:31:12: Dann haben wir uns das Thema Planung und Koordination überlegt.

00:31:15: Produktion und Logistik haben wir auch schon ein bisschen darüber gesprochen, dass da vielleicht auch Punkte drin sind.

00:31:20: Und dann natürlich als vierter Punkt, vielleicht auch der ganze Bereich Kundendienst, Kundenservice, sorry, und Außendienst.

00:31:25: Das sind so die Bereiche.

00:31:26: Genau, Christoph verrät schon die Antwort.

00:31:29: Es geht über all was, aber die Frage ist ja, wo wird es euch am meisten entlasten?

00:31:32: Wo seht ihr dabei euch gerade den größten Mehrwert?

00:31:34: Das würde uns sehr interessieren.

00:31:35: Deswegen lasst uns da gerne eure Einschätzung da.

00:31:37: da freuen wir uns sehr.

00:31:39: Christoph, vielen Dank für deine Zeit.

00:31:41: Gibt es noch irgendwas, wo du sagst, das möchte ich gerne noch los werden, bevor wir die Folge hier.

00:31:45: Zumachen wir heute.

00:31:46: Ich glaube, wenn wir über die Sachen sprechen, man merkt es ja wahrscheinlich an mir selber, aber es kann wirklich Spaß machen.

00:31:50: Also ich glaube, da will ich eigentlich nur jeden zu ermutigen.

00:31:54: Das kann wirklich richtig Spaß machen und man da was Neues zu lernen, das ist doch richtig cool und man kann es dann sogar noch täglich einsetzen.

00:32:01: Also doch, besseres geht doch gar nicht.

00:32:03: Wollte grad sagen und hat selber noch was davor, sozusagen.

00:32:06: Das Thema Spaß nutze ich jetzt auch gerne für meine Abmoderation.

00:32:09: Wir hoffen, euch hat die Folge richtig gut gefallen.

00:32:11: Ihr hattet Spaß, uns dabei zuzuhören, dem Christoph zu folgen.

00:32:13: Ich glaube, da waren ein paar richtig spannende Denkansätze auch dabei, über die man vielleicht auch noch mal ein bisschen nachdenken kann im Anschluss an die Folge.

00:32:19: Wenn ihr noch Fragen an den Christoph konkret habt.

00:32:22: oder auch generell an uns zum Podcast oder zur Folge.

00:32:25: Lasst uns die gerne da, schreibt einen Kommentar oder schickt uns eine E-Mail oder über LinkedIn.

00:32:29: kommt auf uns zu.

00:32:30: Es gibt sehr verschiedene Möglichkeiten, würden wir uns sehr freuen.

00:32:33: Nehmen wir dann auch gerne auch für weitere Folgen oder für neue Ideen, wie wir unseren Podcast auch strukturieren können.

00:32:38: Und genau, wenn ihr sonst noch Ideen habt, lasst uns das auch gerne wissen und vielen Dank, dass ihr dabei wart.

00:32:44: Macht's gut und bis zum nächsten Mal.

00:32:45: Ciao.

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