Zukunft KMU to go: 5 versteckte Kostenfresser in der Logistik – und wie ein FTS sie löst

Shownotes

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00:00:00: Eure Produktionslinie steht.

00:00:02: Der Grund?

00:00:02: Eine Palette mit Zulieferteilen steckt irgendwo zwischen wahren Eingang und Linie fest, dieser Moment ist kein Einzelfall sondern alltag in fast jeder Produktion!

00:00:11: In diesem Video erklären wir welche fünf Kostenfresser sich genau hier verstecken und wie ein fahrerloses Transportsystem sie gezielt eliminiert.

00:00:22: Kurz zu einen Ordnung damit wir alle vom gleichen reden – ein fahrerloses Transportsystem ist mehr als ein einzelner Roboter der durch die Halle fährt.

00:00:30: Es ist ein Zusammenspiel aus fahrerlosen Transportfahrzeugen, einer übergeordneten Leitsteuerung und der Anbindung an eure bestehende IT.

00:00:38: Also ERP-Systeme, Warehouse Management oder Transportmanagementsystem.

00:00:42: Die Fahrzeuge übernehmen den innerbetrieblichen Transport von Material-, Paletten- und Lehrgut automatisiert getaktet.

00:00:49: nachvollziehbar.

00:00:50: Warum das gerade jetzt spannend ist?

00:00:53: Weil sich drei Entwicklungen überlagern Erstens Fachkräfte werden knapper und teurer.

00:00:59: Zweitens, Lieferketten bleiben volatil.

00:01:02: Liefertreue wird zum Differenzierungsmerkmal.

00:01:04: und drittens Flächen in gewachsenen Werken sind teuer und selten erweiterbar.

00:01:09: Genau hier setzt ein FT-S an.

00:01:12: Es löst keine einzelne Aufgabe sondern gleich mehrere auf einmal.

00:01:16: Schauen wir uns das mal an den fünf Kostenfressern an die wir in fast jedem Projekt wiedersehen.

00:01:22: Kostenfresser Nummer eins Unproduktive Wege eurer Fachkräfte.

00:01:26: Stellt euch kurz euren Lagerleiter oder eure Lager-Leiterin vor.

00:01:30: Hochqualifiziert kennt jedes Regal und jede Kundennummer jede Ausnahme!

00:01:36: Und jetzt schaut mal, womit diese Person im Tagesgeschäft tatsächlich ihre Zeit verbringt.

00:01:41: Hubwagen ziehen, Paletten von der Übergabestelle zur Linie bringen, leer gut zurück – wieder zurück, wieder hin….

00:01:47: Das ist keine Wertschöpfung, das ist Bewegung und Bewegung kostet.

00:01:51: Bei einem unserer Kunden aus der Automobilzulieferung haben wir gemessen, dass Fachkräfte im Schnitt dreißig Prozent ihrer Schicht mit reinen Transportaufgaben verbracht haben.

00:02:00: Das sind bei acht Stunden fast zweieinhalb Stunden pro Person pro Tag – jeden Tag!

00:02:06: Ein fahrerloses Transportfahrzeug übernimmt genau diese monotonen Aufgaben rund um die Uhr ohne Pause, ohne Schichtwechsel und ohne Krankenmeldungen.

00:02:15: Eure Fachkräften gewinnen Zeit zurück für das was sie eigentlich können Prozesse steuern, Qualitätssichern – Ausnahmen lösen.

00:02:23: Und ja das merkt man auch im Employer Branding!

00:02:26: Wer seine Leute nicht mehr zum Palettenschieber degradiert hat es im Fachkräftemark deutlich leichter.

00:02:32: Kostenfresser Nummer zwei Entscheidungen ohne Datenbasis.

00:02:36: Jetzt mal ehrlich wenn ich euch heute frage wie lang ein Transport von wahren Eingang zu Linie drei im Schnitt dauert habt ihr eine belastbare Zahl oder eher so'n Bauchgefühl?

00:02:46: Bei den meisten ist es das Bauchgefühl.

00:02:48: Das haben wir immer schon so gemacht, dass der wahrscheinlich teuerste Satz in der Intralogistik ist.

00:02:53: Das Problem ist nicht, dass Erfahrung nichts wert wäre – das Problem ist, dass ohne Daten keine echte Optimierung möglich ist!

00:03:00: Wo entstehen Engpässe?

00:03:02: Welche Wege werden doppelt gefahren?

00:03:04: Wann passieren die meisten Wartezeiten?

00:03:06: In manuell gesteuerten Prozessen tauchen diese Fragen gar nicht erst auf weil niemand sie beantworten kann.

00:03:12: Ein FTS ändert das fundamental.

00:03:15: Jede Fahrt, jede Wartezeit – jede Übergabe wird erfasst.

00:03:19: Plötzlich seht ihr Muster die vorher unsichtbar waren!

00:03:22: Ihr erkennt das zwanzig Prozent eurer Transportwege für sechszig Prozent der Zeit stehen.

00:03:27: Ihr wisst wann welche Zone überlastet ist und dann trefft ihr Entscheidungen auf Basis von Zahlen nicht von Meinungen.

00:03:34: Das ist der eigentliche Hebel.

00:03:36: Nicht die Automatisierung an sich sondern die Transparenz, die sie mitbringt.

00:03:40: Kostenfresser Nummer drei Produktionsstillstand durch fehlenden Nachschub.

00:03:44: Das hier ist der Super-Gau.

00:03:46: Maschine steht, Mitarbeiter warten – der Liefertermin wackelt!

00:03:50: Und der Grund?

00:03:51: Eine Palette die nicht rechtzeitig ankommt.

00:03:54: Das Verrückte meistens ist das Material im Haus.

00:03:57: Es kommt nur nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort an.

00:04:00: Dieser Dominoeffekt ist brutal.

00:04:02: Ein Stillstand kostet nicht nur die verlorene Produktionszeit.

00:04:05: Er kostet Duristzeit für den Neustart-, Nacharbeit-, Expresslogistik zum Kunden im schlimmsten Fall Penale Und das Vertrauen bei euren Kundinnen, dass ist die Währung, die sich am schwersten wieder aufbauen lässt.

00:04:18: Ein FT-S ist hier wie ein Uhrwerk – über die Anbindung an euer EAP oder WMS weiß das System, welches Material wann und an welcher Linie gebraucht wird.

00:04:27: Transportaufträge werden automatisch generiert und an das passende Fahrzeug verteilt.

00:04:32: Das Ergebnis ist ein kontinuierlich getakteter Materialfluss.

00:04:35: Weil Fertigware und Leergut im gleichen Zyklus abtransportiert werden entsteht kein Rückstau!

00:04:41: Unsere Kundinnen berichten typischerweise, dass die Gesamtanlagen-Effektivität – die OEE nach der FTS Einführung messbar steigt.

00:04:49: Nicht durch schnellere Maschinen sondern weniger Unterbrechungen!

00:04:52: Übrigens wenn ihr merkt das euch das Thema packt aber ihr tiefer einsteigen wollt wie ein FTES technisch funktioniert dann haben wir dazu ein kostenloses White Paper für euch zusammengestellt.

00:05:03: Das fasst ca.

00:05:11: Und ihr findet den Link wie immer in der Videobeschreibung.

00:05:13: Ideal für den Kaffee am Montag morgen, bevor die nächste Schicht startet!

00:05:17: Und jetzt weiter im Text denn es kommen noch zwei Kostenfresser, die gern unterschätzt werden.

00:05:22: Kostenfresser Nummer vier – ineffiziente Flächennutzung.

00:05:26: In der Logistik ist Fläche gleich Geld und zwar nicht zu knapp.

00:05:29: Jeder Quadratmeter, der als überdimensionierte Fahrspur als Pufferzone oder als chaotische Bereitstellfläche genutzt wird, ist Fläche, die nicht produktiv arbeitet.

00:05:40: Viele dieser Layouts sind historisch gewachsen.

00:05:42: Da stand mal eine Maschine, die steht heute woanders aber die Fahrwege sind geblieben.

00:05:47: Fahrerlose Transportfahrzeuge brauchen deutlich weniger Rangierfläche als klassische Flurförderfahrzeige.

00:05:53: Sie fahren definierte Wege präzise ohne Sicherheitszuschlag für menschliche Unaufmerksamkeit Aber der viel größere Effekt liegt woanders.

00:06:01: Weil das FT-S Just in Time liefert, braucht ihr die großen Pufferlager neben den Linien gar nicht mehr.

00:06:07: Diese Flächen könnt ihr zurückerobern – für zusätzliche Maschinen, neue Arbeitsplätze und Wachstum ohne Neubau!

00:06:14: Bei einem Maschinbauer haben wir so im laufenden Betrieb Platz für eine komplett neue Montagelinie freigespielt, ohne einen einzigen Quadratmeter Halle dazuzubauen.

00:06:24: Und zuletzt Kostenfresser Nummer fünf Transportschäden.

00:06:27: Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit, eine zu schnelle Kurve, ein falsch gegriffener Palettenfuß und schon ist Ware beschädigt.

00:06:35: Das sind nicht nur die direkten Materialkosten – das sind Nacharbeit, Retourenabwicklung, Dokumentation, Ersatzteillieferungen und oft auch unzufriedene Kundinnen.

00:06:45: Im stressigen Schichtbetrieb sind menschliche Fehler schlichtunverbeitbar.

00:06:49: Puckt!

00:06:50: Ein FTS fährt mit konstanter kontrollierter Geschwindigkeit.

00:06:53: Sensorik erkennt Hindernisse zuvorlässig, eine Palette wird immer exakt gleich aufgenommen und immer exakt gleich abgesetzt.

00:07:00: Diese Wiederholgenauigkeit schafft kein Mensch über acht Stunden Schicht – egal wie gut ausgebildet!

00:07:06: Die Folge ist eine drastisch reduzierte Schaden- und Fehlerquote.

00:07:10: Und das merkt ihr direkt in der Bilanz… auch wenn es selten jemanden in der Kostenstelle FTS ROI verbucht.

00:07:16: Was sind wir zum Abschluss nochmal zusammen?

00:07:18: Die fünf versteckten Kostenfresser im Materialfluss sind erstens die unproduktiven Wege eurer Fachkräfte.

00:07:25: Zweitens Entscheidungen ohne Datenbasis, weil schlicht keine Daten erfasst werden.

00:07:30: Drittens Produktionsstillstände durch verzögerten Nachschub.

00:07:34: Viertens ineffiziente Flächen und unnötige Pufferlager.

00:07:37: Und fünftens Transportschäden durch manuelle Ungenauigkeit.

00:07:42: Ein fahrerloses Transportsystem adressiert alle Fünfpunkte gleichzeitig.

00:07:46: – und ein wichtiger Punkt zum Schluss!

00:07:48: Ein FTS einzuführen bedeutet nicht von heute auf morgen alles umzukrempeln.

00:07:53: Es bedeutet, einen ehrlichen Blick auf den Istzustand zu werfen und dann schrittweise dort zu starten wo der Hebel am größten ist.

00:08:00: Die meisten Projekte die wir begleiten rechnen sich deutlich schneller als die Geschäftsführerinnen am Anfang gedacht haben.

00:08:07: Das war Zukunftschkm U to Go.

00:08:08: Wenn dir diese Folge rund um den Einsatz eines fahrerlosen Transportsystems gefallen hat, dann lass uns gerne einen Daumen nach oben bei YouTube oder eine Bewertung bei Apple Podcast oder Spotify da!

00:08:19: Und für alle, die es jetzt noch genauer wissen möchten gibt's auf der Elbow Ball Website unter dem Reiter Interaktiv weiteren spannenden Content wie White Paper, Software-Demos und die Live Events rund um die Digitalisierung von Lager & Produktion.

00:08:32: Ich freue mich außerdem über euer Feedback oder eure Wünsche für weitere Zukunft KMU to go folgen!

00:08:37: Machts gut und bis zum nächsten Mal!

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