Inventur ohne Stillstand – wie ein KMU mit 12.000 Artikeln die Lagerdigitalisierung gemeistert hat | Zukunft KMU Podcast
Shownotes
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00:00:00: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Zukunft KMU.
00:00:03: Unser Motto für die heutige Folge ist Austerpraxis für die Praxis und wir haben heute den spannenden Gast hier bei uns, der uns über seine mehrere Tausend Artikel mit teilweise über hundert Varianten was er berichten kann und wie er eigentlich am Ende auch die Menschen mitgenommen hat nämlich in einem großen Digitalisierungsprojekt im Bereich Lagerlogistik oder Lager generell.
00:00:23: Kann man das so sagen?
00:00:24: Ja, eindeutig Lager haben wir.
00:00:26: Lager
00:00:26: habt ihr!
00:00:27: Sehr gut.
00:00:27: Das schauen wir uns jetzt gleich ein bisschen genauer an.
00:00:29: Bei mir ist heute Dr.
00:00:30: Christian Lutzki.
00:00:31: Er is geschäftsführende Gesellschafta bei Winkler und Schorn.
00:00:35: Genau.
00:00:35: Kann man es so zusammenfassen?
00:00:36: Winklar & Schorn kann man so nennen.
00:00:38: Genau ja nein also wir sind Familienunternehmen.
00:00:43: Letztlich bin ich bei Wincla&Schorn seitdem ich sechs oder sieben Jahre bin weil mein Vater eben vorher Inhaber war und ich habe das dann irgendwann übernommen.
00:00:53: Und wir machen Lebensmittelverpackungen, Lebensmittel Verpackung hauptsächlich für das Lebensmittelhandwerk.
00:01:00: Also insbesondere Bäckereien, Metzgereien da auch dann die ganzen Ketten.
00:01:05: Wir machen Supermärkte Gastronomie im Bisse Auch große institutionelle Einkäufer also staatliche Organisationen Die aus irgendwelchen gründen Lebensmittel brauchen oder vor allem verpacken müssen also auch kliniken und so.
00:01:18: Da geht es dann mit rein Kantinen und die beliefern wir mit Verpackungen reines BtoB-Geschäft, was wir machen.
00:01:25: Konsumenten haben wir quasi gar nicht als Kunden und das machen wir aus Rostal – Rostalen ist nicht ganz so bekannt liegt aber auch an der B-Fürzen nämlich in der Nähe von Nuremberg zwischen Nuremberg und Ansbach und da haben wir ungefähr fünftausend Quadratmeter Lagerfläche.
00:01:43: und damit natürlich auch die eine oder andere Herausforderung und das hast du auch schon ganz richtig gesagt Viele Produkte, viele einzelne Produkte die es dann auch in ganz fürchterlich vielen Variationen gibt und das ist dann immer nicht ganz einfach das auseinander zu halten.
00:02:02: Also zum Beispiel so ein klassisches Metzger Einschlagpapier mit irgendeinem schönen Druck drauf.
00:02:07: Das gibt es dann allein schon in vier unterschiedlichen Größen.
00:02:11: Und dann können wir auch noch jede einzelne Größe, denn jetzt gerade eine spezielle Schublade wo immer sein Papier drin hat und das passt zu seinem speziellen Schinken besonders gut.
00:02:19: Dann schneiden wir das auch noch individuell zu.
00:02:22: Und das gibt's da natürlich genauso bei den Faltenbeuteln also bei den Papiertüten die es dazu gibt.
00:02:26: Dann gibts noch ne Papiertragetasche, dann gibts vielleicht noch ein bisschen Hackfleischbeutel oder sowas.
00:02:32: ja und das ist unser Sortiment und das führen wir Und das liefern wir auch selber von unserem Lagerhaus aus mit eigenem Vorpark, aber dann natürlich auch mit Speditionen bei größeren Chargen und auch mit Paketdienst zum Beispiel Nachlieferungen.
00:02:47: Das alles zu sauber einzukaufen, sauber einzulagern, sauber wiederzukommissionieren und sauber auszuliefern – davon leben wir.
00:02:57: Und das machen wir ungefähr im Umkreis von ca.
00:02:59: twohundertfünfzig Kilometer rund um Nürnberg.
00:03:01: Das ist unser Einzugsbereich!
00:03:02: Da ist auf jeden Fall was los bei euch?
00:03:04: Ja, da ist durchaus was los.
00:03:07: Wir sind vierzig Leute davon ungefähr zehn zwölf so im Lager tätig.
00:03:13: dann noch die Auslieferung dazu und da gibt es ja durchaus wenn ich mich erinnere wie das so als ich in meinem als ich so ein kleines Kind dort erschienen bin.
00:03:24: Da ist da noch viel gearbeitet worden mit Durchschlag, also Schmierzettel mit Durchschlager.
00:03:30: Der Kunde hat angerufen und dann hat man auf der Kartei-Karte hinter dem Schreibtisch beim Sachbearbeiter geschaut was der aktuelle Preis ist.
00:03:39: Hat den gegebenenfalls ausradiert wenn der Preis gestiegen ist und einen neuen hingeschrieben und dann wurden mit durchschlagen irgendwelche Kommissionierzettel ins Lager gegeben die von einem Faktoria Automaten in eine Rechnung umgewandelt worden sind und dann nochmal abgeglichen worden sind.
00:03:58: ausgeliefert worden, relativ komplizierter Prozess.
00:04:01: Zwischen sind wir ein Hauch weiter zum Glück.
00:04:03: Geht jetzt ein bisschen einfacher, sehr gut!
00:04:04: Aber das heißt du hast vorhin gesagt es ist ein BtoB-Geschäft.
00:04:07: auf der anderen Seite hat wahrscheinlich trotzdem jeder von uns vielleicht schon mal zumindest hier aus der Region eine Tüte vom Metzger oder sonst was wie du gerade so schön beschrieben hast von euch vielleicht in der Hand gehabt?
00:04:16: Die Wahrscheinlichkeit ist auch hier in der Gegend im Speziellen nicht ganz geringen.
00:04:20: Das ist nicht unser Kerngebiet aber tatsächlich
00:04:23: ja könnte sein Könnte
00:04:25: durchaus sein.
00:04:25: Ja Sehr gut.
00:04:26: Ich habe dich ja schon vorgewarnt vorhin bevor wir jetzt tiefer ins Thema einsteigen, wie ihr da alles bei euch digitalisiert habt.
00:04:33: Wie das im Lager jetzt heute abläuft und so weiter.
00:04:35: Ich bin noch eine kleine persönliche Frage, wie immer froh bereitet.
00:04:37: Und von dir würde ich gerne wissen ob du einen Lieblingsfilm oder eine Lieblinsserie hast?
00:04:41: Und wenn ja welche?
00:04:42: Oh, das ist schwierig!
00:04:44: Oder
00:04:45: hast du bei deiner ganzen Arbeit keine Zeit für Fernsehen?
00:04:47: Tatsächlich aber... Aber ich muss ganz ehrlich zugeben mein Fernseher gut er ist jetzt auch schon fünfzehn Jahre alt und ich glaube er hat keine dreistellige Betriebsstundenzahl.
00:04:59: Ich bin nicht der große Fernseher, muss ich zugeben.
00:05:04: Aber wenn du mich nach der letzten Serie fragen würdest die mich beeindruckt hat und dich tatsächlich gesehen habe war das Madame Secretary.
00:05:15: Da ging es um die Außenministerin der USA, die dann eben verschiedene Herausforderungen konflikte hier Konflikte da parteiinterne Auseinandersetzung Diplomatie mit anderen Ländern Fand ich sehr faszinierend, weil's meiner Ansicht nach relativ realistisch dargestellt ist.
00:05:34: Vielleicht jetzt nicht mit der aktuellen amerikanischen Administration aber vielleicht passt es gut zu dem was in einer früheren amerikanischen Administration passiert ist und das fand ich sehr aufschlussreich.
00:05:45: also das fand Ich spannend!
00:05:46: Also das ist auch etwas wo du mich mit hinterm Ofen vorlocken kannst.
00:05:50: Sehr
00:05:50: gut, also Serientipp für euch da draußen.
00:05:53: Madam Secretary
00:05:54: schaut da gerne mal rein muss ich mir auch angucken?
00:05:56: haben wir noch nicht gesehen.
00:05:56: Nee
00:05:57: is sehenswert
00:05:58: Sehr schön, dann lass uns loslegen.
00:06:00: Wir haben ja viel vor, wir haben einiges zu besprechen.
00:06:02: Vielleicht kannst du uns noch mal mitnehmen?
00:06:04: Du hast jetzt gerade schon so ein bisschen beschrieben, du bist schon lange im Unternehmen.
00:06:07: dabei sage ich mal nicht immer vielleicht in der Rolle von heute oder in der Verantwortung aber du hast das Unternehmen jetzt schon viele Jahre begleitet.
00:06:13: die habt ihr auch schon über hundert und achtzig Jahre ... oder um die hundertachtzig Jahre Betriebsgeschichte, sag ich jetzt mal.
00:06:19: Wir haben nächstes Jahr zweihundertejähriges
00:06:21: Jahr.
00:06:21: Oder sogar zweihundertjähriges Mal?
00:06:23: Wir sind... wir sind achtzehnundzwanzig... Achtzehnzehnseinzwanziger
00:06:26: war es genau
00:06:28: und das ist auch eines der nächsten Projekte was da natürlich im Raum steht.
00:06:32: also das heißt bei euch ist einfach schon viel Geschichte da, viel passiert.
00:06:35: du hast schon so ein bisschen anklicken lassen was du früher noch gesehen hast sodass sich heute viel verändert hat.
00:06:39: vielleicht kannst du mal so einen groben Abriss davon geben wie Wie offen seid ihr dafür, dass sich Dinge verändern?
00:06:45: Dass neue Dinge dazukommen.
00:06:47: Dass man so ein bisschen eure Unternehmenskultur vielleicht verstehen kann im Bezug auf Veränderungen und Entwicklungen.
00:06:52: Was ist da die letzten bald zweihundert Jahre passiert?
00:06:55: Ja gut vor zweihundert Jahren hatten wir andere Probleme.
00:06:57: Da war das Problem eher, dass von bayerischem König damals war Franken relativ frisch zu Bayern gekommen.
00:07:03: Da hat man eine Niederlassungserlaubnis gebraucht.
00:07:06: Unsere liegt jetzt auch im Germanischen Nationalmuseum in Nuremberg.
00:07:11: Aus der Zeit ist natürlich nicht mehr so fürchterlich viel bekannt, wie damals die.
00:07:14: da gibt's Werbeanzeigen von Eighteenhundertsechzig wo dann angepriesen wird im damaligen Friedens- und Kriegskurrier.
00:07:22: Das ist der Vorgänger der Neuenberger Zeitung.
00:07:24: was wir alles so vertreiben also Sollenhofner Kalk und Tinte in allen Farben in bester Qualität Und was weiß ich?
00:07:31: Also vielleicht würde ich so ein bisschen... gemischt und kolonial waren, Handeln nennen.
00:07:37: Es gab dann eine Phase wo Winkler und Schorn sehr viel Postkarten gemacht hat so, so in den Hundert drum.
00:07:43: da gibt es auch Patente für eine ganz besondere Gold- oder Silber Sonne oben auf Postkaten die man dahin drucken kann.
00:07:51: Aber auch das machen wir heute ja nicht mehr.
00:07:53: Die Fokussierung ist gekommen nach dem Zweiten Weltkrieg mit meinem Vater, der in das Unternehmen quer eingestiegen ist und dann quer eingesteigen ist.
00:08:04: Und im Prinzip weil er ein Auto hatte.
00:08:09: damals die Auslieferfahrten für das Unternehmen Winkler & Schaum für das Traditionsreiche übernommen hat dann da eine Lieferkette aufgebaut hat, letztlich zu den Bäckereien und Metzgereien damals hauptsächlich.
00:08:24: Und tatsächlich ist ganz witzig viele von diesen Touren und viele von diesem Kundenbeliefer die mein Vater damals beliefert hat, beliefern wir heute auch noch.
00:08:32: Und wir hatten so als letztes Überbleibsel der alten Zeit bis zwei Tausend Siebzehn noch einen Schreibwahnhandel, die von dem wir uns jetzt aber getrennt haben.
00:08:41: das war eher in einer Touristenlage in Nürnberg wo es dann Postkarten gab und hochwertige Schreibpapiere.
00:08:47: Dafür bin ich ja wieder zu haben?
00:08:49: Ja, dafür bin ich nicht zu haben!
00:08:52: Ist auch schön manchmal wenn man sich fokussieren kann.
00:08:54: Ja genau, diesen Zopf haben wir letztlich abgeschnitten war auch dringend nötig und der Großhandel ist das was geblieben ist eben fokassiert auf das BtoB-Geschäft.
00:09:07: von den Prozessen hat sich das viel geändert.
00:09:10: natürlich.
00:09:12: Wir haben heute natürlich ein Warnwirtschaftssystem, was alle unsere relevanten Prozesse abbildet.
00:09:18: Da setzen wir Alfaplan ein von CVS.
00:09:21: Genau!
00:09:23: Wir haben Dokumentenmanagement.
00:09:25: inzwischen kommt man ja auch kaum drum herum allein aus steuerrechtlichen Gründen.
00:09:30: Wir setzen L-Mobile die Lösung ein für unsere Lagerscanner tatsächlich auch sehr erfolgreich und Eigentlich schon Technologie offen, wobei ich ganz ehrlich sagen muss.
00:09:42: Ich möchte nicht jedem Trend hinterher rennen und ich muss auch nicht jeden Trend hinter herrennen.
00:09:48: Zum Beispiel ist mir im Moment noch nicht völlig klar, wo ich jetzt die KI genau bei uns einsetzen möchte.
00:09:53: Kürzlich hat mir jemand erzählt ja die KI geht bei uns ans Telefon.
00:09:57: Mir graut mein Kunde möchte nicht mit der KI telefonieren.
00:10:02: das kann ich mir zum Beispiel überhaupt nicht vorstellen.
00:10:05: Dagegen zum Beispiel, dass die KI-Aufträge aus E-Mails in unser Warnwirtschaftssystem einpflegt.
00:10:10: Kann ich mir gut vorstellen oder den Einkauf dabei entlastet Bestellmengen zu prognostizieren?
00:10:18: Oder bestimmte Problembereiche zu identifizieren oder auch Lagerplätze zuzuordnen.
00:10:23: allein schon Das wiederum kann ich mir sehr gut vorstellen.
00:10:26: und das sind auch Projekte wo ich dann ran möchte Was vielleicht, und das war vielleicht auch ein Auslöser damals oder ist generell ein Ausloser für unsere Digitalisierungsprozesse.
00:10:38: Es geht darum näher an die Mitarbeiter heranzukommen also den Mitarbeitern auch das Leben einfacher zu machen.
00:10:46: Ich brauche dir, glaube ich nicht zu erzählen wie das zu der Zeit mit den Durchschlägen und dem Schmierpapier war.
00:10:51: Wenn dann mal einer irgendein Zettel da hat er Wind gewählt aus und der Auftrag ist vom Lager Tisch ins rausgeflogen.
00:10:58: Das war damals ja oder hinter den Tisch gefallen?
00:11:01: Oder da stand dann allein schon die Anmerkung, die draufsteht dass ein Klassiker bei uns im Haus übermorgen liefern.
00:11:08: Hat einer obendrauf gespielt,
00:11:09: übermorgend
00:11:10: liefern!
00:11:10: Von
00:11:11: welchem
00:11:11: Heute auch?
00:11:13: Und sagt Ja ja Ich
00:11:14: habe ja noch zwei Tage.
00:11:18: Solche Disaster, das schafft ja viel Ärger und viel Unruhe im Betrieb.
00:11:23: Und die Prozesse sollen einfacher werden.
00:11:28: Es ist mir auch bei der Digitalisierung ein ganz heißes Thema, dass Prozisse nicht nur komplexer werden sondern sie sollen einfache werden.
00:11:35: Man
00:11:36: kann sagen eigentlich gar nicht oder?
00:11:37: Ja, aber
00:11:38: oft ist es natürlich so, dass du im Hintergrund Ähm, die Anforderungen an die Beteiligten ändern sich.
00:11:44: Also wenn ich jetzt mal in unser Lager-Scannerprojekt zum Beispiel denke...
00:11:47: Ich wollte gerade sagen, warte ganz kurz!
00:11:48: Vielleicht machen wir da nochmal einen kurzen Stopp?
00:11:51: Ja, Entschuldigung.
00:11:53: Nein, du bist schon voll dabei und das ist genau der Spirit den wir uns wünschen.
00:11:56: Ich glaube aber wir müssen die Zuhörerinnen und Zuhörer noch ein bisschen abholen.
00:11:59: vielleicht wo habt ihr gestartet beim Thema Digitalisierung?
00:12:02: also was war eure Ausgangssituation?
00:12:04: Was waren die Herausforderungen vor denen ihr standet?
00:12:07: Was war die Schwierigkeiten, vielleicht auch die Problemstellungen gerade besonders im Lage oder das schon so ein paar bisschen anklingen lassen.
00:12:12: Vielleicht können wir von dem Punkt einmal loslaufen damit wir alle mitnehmen was bei euch eigentlich genau die Themen waren warum ihr dann gesagt habt jetzt müssen wir ran.
00:12:20: also da will ich vielleicht zurück springen.
00:12:23: ins Jahr zwei tausend sechs zweitausend sechs ist es ja wo ich ins Unternehmen gekommen bin aktiv und da war der Zustand so dass wir einen Wirtschaftssystem hatten dass gerade aufgekauft worden war, also der Hersteller des Warnwirtschaftssystems von einem großen deutschen sehr bekannten Telekomunikationskonzern.
00:12:43: Der auch der größte Anwender dieser Software war.
00:12:47: und die haben dann beschlossen gehabt, das sie das System nicht mehr weiterführen wollen.
00:12:52: Also nicht mehr für die Öffentlichkeit sprich.
00:12:55: Die haben sich einfach die Kompetenz ins Haus gekauft Und haben es dann für sich selber weiterentwickelt, aber haben es nicht mehr weitervermarktet.
00:13:03: Sprich wir standen davor werden ein System was nicht mehr gepflegt wurde und was ich sage mal innerhalb der nächsten drei vier fünf Jahre ausgetauscht werden musste weil das nicht mehr entwickelt wurde.
00:13:16: Zum gleichen Zeitpunkt hatten wir verschiedene gesetzliche Änderungen auch.
00:13:20: das heißt wir mussten bestimmte Abgaben einpflegen duales System diese Abgaben aus dem Verpackungsrecht Und mussten die auch von unseren Kunden natürlich erheben und hatten keine Möglichkeit, das mit dem aktuellen System sinnvoll zu machen.
00:13:37: Ja.
00:13:38: Und dann haben wir uns lange ein neues Warnwirtschaftssystem.
00:13:41: Das ist ja das Herz eines Handelsunternehmens.
00:13:44: Wir sind ja ein reines Handels-Unternehmen.
00:13:45: Wir produzieren nichts selber.
00:13:50: Wir haben unser neues Warenwirtschaftsystem gesucht, sind da letztendlich nach langen... Diskussionen und langen Auswahlprozessen bei Alphaplan von CVS gelandet.
00:14:00: Und haben das eingeführt, und das war läuft seitdem durchgängig.
00:14:05: da sind wir auch und das funktioniert sehr gut.
00:14:08: Und dann ging es natürlich darum was uns dann schwer auf dem Magen gelegen hat war tatsächlich die Kommissionierung weil Die ganzen Büroprozesse, die klassischen waren sehr schön abgebildet und das ist auch nach wie vor so.
00:14:27: Und es hat sich auch in den Folgejahren als sehr flexibel erwiesen, als es dann bei diesen verpackungsrechtlichen Abgaben gibt's ja ständig Änderungen.
00:14:35: Ja da muss man echt am Fall bleiben!
00:14:37: Das ist relativ fürchterlich aber mir ist schwer auf dem Magen gelegen und meiner Lagerleitung auch, das ist ein sehr langjähriger Mitarbeiter.
00:14:52: Dass wir ein halbes Jahr oder ein Dreivierteljahr gebraucht haben um neue Mitarbeiter dazu zu kriegen dass sie vernünftig Kommissionieren können.
00:15:02: Das Einlernen sozusagen?
00:15:03: Ja
00:15:03: das Einlernen was bei fünf tausend Quadratmeter Lagerfläche
00:15:10: Ohne Navigationssystem, ja.
00:15:12: Ja letztlich also wir hatten dann irgendwann waren wir soweit dass wir Regalreihen identifiziert hatten und das Lager war sortiert nach Produktgruppen.
00:15:22: Also da gab es den Gang mit den Schoppertragetaschen, dann gab's den gang mit den Faltenbeuteln Dann gab's demgang mit den Obstverpackungen Und dann sind zwei Containerschopper gekommen und die haben nicht in diesen Gang reingepasst.
00:15:36: Naja, dann hat halt der, der es ausgeladen hat das irgendwo andershin gepaart.
00:15:41: Ja was da natürlich dann zu Ärger geführt hat wenn dann die Ware, die im Gang stand zur Ende war und der entsprechende, der's verräumt hatte im Urlaub vielleicht.
00:15:51: Das System sagt aber, dass ist noch welche da?
00:15:54: Ja das System sagt, das sind drei Paletten stehen darum ja und dann fängt das Lager an zu suchen.
00:16:01: Diese Prozesse waren schwierig.
00:16:04: Das hat sich auch bei der Inventur eine manuelle Inventour mit Papier und Bleistift, ich habe selber auch mitgemacht.
00:16:11: Habe ich ja schon mal gemacht?
00:16:13: Ja
00:16:14: das ist aber gruselig wenn man so viele Produkte hat.
00:16:18: Von
00:16:18: wie vielen Produkten sprechen wir?
00:16:19: Also wir reden... naja das wechselt ja immer ein bisschen.
00:16:24: Wir reden sicher von zwölftausend, dreizehntausend Produkten insgesamt.
00:16:29: Also einzelnen Artikeln die wir haben... Da ist dann zum Beispiel wenn du jetzt mal so an Mandeltüten oder so denkst vom Volksfest da sind die natürlich in zehn Farben und vier unterschiedlichen Größen und damit haben wir allein schon vierzig Variationen
00:16:42: hin.
00:16:42: Dann gibt's dir auch noch mit dem Aufdruck das steht dann es ein rotes Karussell drauf ja dann haben wir nochmal zehn Farbe und Variation die nächsten vierzig Und dann gibt es das noch mit Rauten in vier Farben und vier Größen so in der Art.
00:16:57: So multipliziert sich das eben relativ heftig rauf, und dann ist aber auch die Produktvielfalt bei unseren Verpackungen deutlich größer geworden.
00:17:08: also früher gab's zwei drei Salatschalen, so to go Saladschalen Das ist die alte McDonald's Saladschale ohne irgendeine Form von Werbung zu machen.
00:17:20: Aber die hat damals jeder verwendet, weil das war halt die Salatschale, die man verwendete.
00:17:26: Inzwischen, glaube ich, führen wir dreißig verschiedene Sorten Salatschalen in verschiedenen Größen.
00:17:31: Können die alle was Besonderes oder sehen die einfach nur verschieden
00:17:33: aus?
00:17:34: Die sehen halt unter... also ja gut!
00:17:35: Also ich
00:17:36: finde sie sehr plakativ.
00:17:37: Ja
00:17:37: nein aber die Frage ist völlig berechtigt und die stelle ich mir auch regelmäßig viele von diesen Salatschan können nichts besonderes.
00:17:44: Sie sehen halt nicht aus und der eine Kunde möchte halt die Saladschale in weiß haben und der nächste stellt sich vor ja bei außen muss sie braun sein und der dritte will auf keinen Fall irgendwas mit Kunststoff.
00:17:54: Und dann, der Deckel soll anders geformt sein und dann müssen die Deckel stapelfähig sein.
00:18:00: Dann brauche ich aber eine Anti-Beschlagsschicht im Deckel weil dieser und jener stellt sie in die Kühlung zum für den SB Bereich und dann sieht man den Salat nicht mehr wenn da sich Kondenswasser bildet... ...und du siehst wie sich dieses Sortiment aufbaut!
00:18:15: Ich kann es
00:18:16: mir so grob vorstellen.
00:18:17: ja
00:18:18: Ich kann dir bei einem Artikel, den ich in deinem Geschäft sehe jetzt auch nicht hundertprozentig sicher sagen ob er von mir ist.
00:18:26: Aber die Vielfalt ist groß und da ist natürlich wieder das Problem mit dem Kommissionieren ja?
00:18:33: Wie soll der Kommissionierer beim Artikel der meinetwegen im Karton eingepackt ist beim Faltenbretel oder bei einer Spitztüte seh' ich dies rot und hat Herzchen drauf genau Aber beim Einschlagpapier sehe ich nicht, welcher Druck drauf ist.
00:18:49: Da seh' ich nicht außen am Karton wie groß der Bogen is'.
00:18:53: Da muss ich schon mal anfangen das Etikett zu lesen.
00:18:56: Ja und da kommt's dann zu Problemen und da kommen es dann zu Fehlern und...
00:19:02: Was sind da so typische Fehler die passieren?
00:19:04: Ja klassische Größe.
00:19:06: Klassische Größenfehler.
00:19:08: also ich hab das falsche, das Einschlag Papier ist nur halb so groß wie sein soll oder doppelt so groß als sein soll.
00:19:15: Oder wenn du jetzt an so Feinkostbecher in der Metzgerei denkst, wo der Käse oder der Fleischsalat drin kommt.
00:19:23: Ja ist halt die falsche Größe.
00:19:25: Die gibt's ja.
00:19:25: Hundertfünfzig, zweihundertzweihundertfünftig,
00:19:27: dreihundert Milliliter genau.
00:19:29: Ja
00:19:30: und der, der bestellt hat sagt ich möchte gern die großen und die mittleren und die Deckel dazu einmal.
00:19:36: Und wer sagt dann dass da die richtigen kommen?
00:19:39: Das sind nicht die kleinen und die größeren.
00:19:42: Und wenn der Kommissionierer da nicht ganz fit ist, dann kann er die Merkmale aus dem Etikett vielleicht nichts sauber erkennen.
00:19:49: Dann ist er noch nicht so lange dabei.
00:19:51: und so hatten wir den Effekt dass die Kommissioniere teilweise neue Kommissionieren teilweise dann viele Wochen neben einem erfahrenen Kommissionär hergelaufen sind nur um zu wissen wo die Produkte sind und wenn sie dann nicht gewusst haben wo dieprodukte sind irgendwas was vielleicht langsam dreher ist Dann sind sie ins Lagerbüro gelaufen oder auch die Lagerleitung war unglaublich viel in der Fläche unterwegs und haben gefragt, ja wo ist denn das?
00:20:20: Ja moment zeige ich dir.
00:20:22: Das gibt immer einen, der es dann hoffentlich weiß aber wenn er mal nicht da ist... Ja
00:20:25: genau!
00:20:25: Da haben wir einen der das alles wusste und tatsächlich war dass der dann auch der am meisten propagiert hat, dass wir das ändern müssen.
00:20:32: Kurze Unterbrechungen eigener Sache.
00:20:34: Wenn euch die Themen, die wir hier im Podcast besprechen gefallen, dann habe ich noch einen heißen Tipp für euch!
00:20:38: Schaut mal auf unserer Website lmobile.com.
00:20:40: slash interaktiv vorbei.
00:20:41: dort findet ihr noch spannende White Paper unsere Live-Events oder auch Software-Demos und alles könnt ihr euch jederzeit kostenlos anschauen.
00:20:49: Rund um das Thema Industrie vier Punkt Null.
00:20:50: bleibt ihr so also absolut auf dem Laufenden.
00:20:52: Ich freue mich wenn ihr vorbeischaut.
00:20:54: Ja, aber das ist doch schön.
00:20:55: Das heißt da war auf jeden Fall auch die Erkenntnis schon da bei den Kollegen.
00:20:58: Weil es ist ja auch immer ganz spannend bei solchen Projekten wenn man dann den Leuten sagt hey wir hören von euch, da gibt's Themen oder wir sehen ja auch, da gibts Schwierigkeiten aber die dann trotzdem mitzunehmen dass sie dann auch verstehen dass da jetzt was Gutes passiert.
00:21:10: War das bei euch herausfordernd?
00:21:11: Oder waren da direkt alle dabei weil eben der eine Kollege gesagt hat Hey
00:21:15: Nele waren da relativ, also was mir wichtig war ist das angekommen ist dass es uns nicht darum geht Stellen abzubauen.
00:21:25: Das ist immer so ein heißes Thema.
00:21:26: ich mache bei Veränderungsprozessen deutlich lieber mit wenn ich weiß dass ich nicht gerade dabei bin abgesägt zu werden.
00:21:33: Wenn ich jetzt den selbst fahrenden Regal einführe und einen Kommissionierautomaten, dann brauche ich halt weniger Kommissioniere.
00:21:41: Das war aber hier ja nicht das Thema.
00:21:43: Hier war das Thema Arbeit zu erleichtern und Fehler zu minimieren.
00:21:48: Und dass mit dem Fehler minimieren ist tatsächlich auch deutlich besser geworden, wobei natürlich jetzt passieren halt andere Fehler.
00:21:56: Hören
00:21:56: wir uns vielleicht auch noch einmal an!
00:21:58: Es ist auf jeden Fall spannend.
00:22:00: Aber generell, ich habe bei diesem Projekt keinen großen Widerstand gehabt.
00:22:08: Wir haben die Mitarbeiter sehr mitgenommen und wir hatten auch noch eine langfristige Perspektive weswegen wir das Projekt einführen wollten ist ja absehbar dass die Jahrgänge relativ klein sind.
00:22:23: Als Kommissionierer muss ich körperlich relativ fit sein, da muss ich auch meinen Karton heben können.
00:22:28: Da bin ich den ganzen Tag zu Fuß unterwegs oder mit dem Stapler aber auf jeden Fall bin ich unterwegs und ...
00:22:36: Und
00:22:37: er
00:22:37: müsste Rollschuhe einführen!
00:22:39: Ja, der hat eine Arbeitssicherheit.
00:22:41: Ich weiß schon, das kann man nicht machen.
00:22:43: Sollte
00:22:44: nur ein Gag sein.
00:22:45: Die Berufsgenossenschaft
00:22:46: ist also vor Ort ganz große Ohren.
00:22:48: Nein, aber tatsächlich die Jahrgänge werden kleiner die Jahrgänge, die potenziell Fachlageristen sein könnten oder im Lager generell arbeiten können.
00:22:59: Und Fachlagers ist jetzt nicht auf der Skala aller Berufe am obersten Ende anzusiedeln.
00:23:09: Von der Beliebtheit und so weiter.
00:23:11: Ja,
00:23:11: von der BelIEbtheite vielleicht gar nicht so sehr aber das ist halt von den Gehalts- und Aufstiegsaussichten hat das gewisse Grenzen weil es eine Lagerarbeit letztendlich.
00:23:20: also es ist ja keine Managementtätigkeit.
00:23:24: Aber was uns passiert?
00:23:25: früher wurde bei uns in der Branche immer gesagt naja es ist schwierig Azubis zu finden weil die wollen alle lieber Kfz Mechaniker werden.
00:23:33: Ja, inzwischen können sie halt KFZ-Mechaniker werden.
00:23:36: Weil die suchen ganz genauso dringend wie wir nach Azubis und entsprechend ist das Auto ist halt doch noch wesentlich attraktiver als Produktgrad wenn man so ein bisschen ist als eine Spitztüte für Nüschen und Lager.
00:23:52: Da ist vielleicht der Gabelstabler das spannendste
00:23:55: Thema
00:23:56: was wir da haben.
00:23:56: Die Attraktivität im Vergleich zu anderen Berufen ist vergleichsweise Geht so.
00:24:03: Und deswegen ist es schwer, Arbeitskräfte zu finden und wir haben uns durch die Digitalisierung erhofft bestimmte Anforderungen auch im Lager senken zu können an die Kommissionierer und damit gleichzeitig uns eine Gruppe Mitarbeiter zu eröffnen, die ansonsten nicht so leicht auf den Markt unterzukriegen ist.
00:24:29: und Leute, die besondere Herausforderungen haben.
00:24:32: Also wir haben zum Beispiel im Lager einen Mitarbeiter und haben den auch in diesem Projekt voll mit dabei gehabt der nahezu blind ist.
00:24:39: Und haben den voll integriert mit in das Projekt.
00:24:42: oder wir haben den einen oder anderen Kandidaten der sich beim Lernen etwas schwerer tut.
00:24:46: Das ist vorher natürlich schwierig gewesen.
00:24:48: wenn ich ein halbes Jahr mehr überhaupt Lagerplätze merken muss und jemanden mit dem Lernenschwierigkeiten
00:24:53: hat dann
00:24:53: braucht er nochmal ein halbes Jahr länger.
00:24:56: Ja gut, der vergisst es nie wieder.
00:24:58: Aber auf der anderen Seite das sind...
00:25:01: In dem Jahr ändert sich vielleicht auch mal was.
00:25:02: Dann stellt man's um und dann habe ich ein Problem.
00:25:04: Genau okay.
00:25:05: Und dieses wir wollten quasi die Integration von Arbeitskräften mit besonderen Herausforderungen verbessern und haben das jetzt auch tatsächlich im Nachgang dieses Projektes sehr erfolgreich geschafft, muss ich ganz ehrlich sagen.
00:25:20: Weil mit dem Handy können sie alle umgehen also können Sie auch alle mit unserem Kommissioniergerät umgehen?
00:25:25: Mit dem Handy in der Hand sind wir quasi alle geboren.
00:25:27: jetzt ist die
00:25:28: Welt in Ordnung genau.
00:25:29: Ja ich verstehe sehr gut.
00:25:30: Das schauen uns gleich noch an.
00:25:31: Ich glaube zwei Prozesse waren noch ganz interessant bei euch nämlich einmal das Thema Versand Also vor dem Versand war da glaube ich relativ kontrollbedürftig.
00:25:39: Und auch das Thema Inventur.
00:25:43: Generell
00:25:44: ging es ja darum, der wahren Ausgang musste noch einmal kontrolliert werden wegen dieser Vielfalt der Produkte und da muss dann auch mal jemand drauf schauen, der sich wirklich damit auskennt.
00:25:54: Vier Augenprinzip?
00:25:55: Ja vier Augenprincipe!
00:25:56: Es gab immer noch eine Nachkontrolle und ich muss ganz ehrlich sagen die nachkontroll haben wir bis jetzt nicht komplett abgeschafft.
00:26:06: das war eigentlich etwas was wir erreichen wollten Aber es hat sich erwiesen, dass das noch nicht hundertprozentig funktioniert.
00:26:16: Da sehe ich auch nochmal... da sind jetzt auch noch mal ein bisschen... ja, ich meine so einen Prozess läuft ja auch so, dass am Schluss dann nochmal Verbesserungen stattfinden.
00:26:23: Vorher sagen wir, der Backlog wächst mit den Ideen die man im Nachgang noch einmal weiterentwickeln möchte?
00:26:27: Genau!
00:26:28: Das sind dann die nachfolgenden Stufen in so einem Einführungsprozess.
00:26:33: Aber die Inventur ist tatsächlich eine ganz große Erfolgsgeschichte.
00:26:40: Inventur war bei uns immer ein großes Disaster und hat immer schon im Sommer für Großes durcheinander.
00:26:46: Für
00:26:46: begeisterte Gesichter!
00:26:47: Genau, weil es dann nämlich los ging mit ja alle anderen dürfen in den Urlaub gehen nur wir müssen den ganzen Tag in der Kälte im Lager verbringen.
00:26:58: Dann gab's mal den Ansatz das auch die Kaufmännischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mithelfen mussten.
00:27:08: Es war inhaltlich dann schwierig, weil die oft die Ware nie selber klar haben.
00:27:12: Die wissen, wie so ein Produkt aussieht aber die haben das nie im Karton gesehen.
00:27:17: und ob da jetzt fünfhundert oder zweihundertfünfzig oder dreihundertseinhalbzig drin sind?
00:27:21: Und was denn jetzt die sieben achtzig tausend fünfunddrei neunzig?
00:27:24: Wie viel Karton das sein müssen?
00:27:26: Sowas fühlt dann führt dann immer zu Schwierigkeiten und ich erinnere mich an Ja, typischerweise zwischen Weihnachten und Heiligdreikönig.
00:27:35: Da ist immer die Inventur gelaufen und da haben wir den Vertrieb eingestellt also auch die Auslieferung.
00:27:41: Da gab es vorher kommissionierte Lieferungen, die dann gegebenenfalls ausgeliefert wurden weil die Kunden das vorher bestellt hatten.
00:27:47: zum Beispiel eine große Bäckerei kann nicht zwei Wochen ohne Lieferung bleiben.
00:27:53: Und das hatten wir dann entsprechend vorbereitet.
00:27:57: Und dann ist das Lager geschlossen worden und dann wurde Inventur gemacht.
00:28:00: Am Anfang
00:28:03: will eigentlich niemand zwingend arbeiten.
00:28:05: Und am Anfang noch mit Zettel- und Papier, das habe ich dann relativ schnell abgeschafft weil das musste alles nachherfasst werden und zwar kruselig und irgendwann am Laptop mit mehreren Laptops auf der Lagerfläche.
00:28:19: Auch das war kein schöner Prozess und da habe ich auch schon mal am Samstag dann Arbeit anordnen müssen.
00:28:25: Wir arbeiten normalerweise samstags nicht nur um die Inventur fertig zu kriegen, dass wir wenigstens dann zur Heiligdreikönig fertig sind und wieder aufmachen können.
00:28:37: Das war immer ein großes Problem.
00:28:38: Inventor war ein ganz, ganz großes Problem, weil mir schwer Magen gelegen und als vernünftiger Chef geht man dann da ja auch nicht in Urlaub.
00:28:47: Wenn die Mitarbeiter da leiden ... ist man mit dabei.
00:28:50: Ja,
00:28:51: gerade bei so einem Vierzig-Mann-Unternehmen da ist man halt auch noch Teil des Teams und... Und es ist
00:28:54: immer Teil des Teams.
00:28:55: ja!
00:28:55: Ich konnte zwar nicht wirklich mithelfen aber ich konnte dafür sorgen dass der Prozess einigermaßen vernünftig läuft.
00:29:02: Bisschen die Stimmung anheben aber viel mehr kann man dann nicht machen.
00:29:06: Das war definitiv auch einer der großen... Eine der ganz großen Hoffnungen, die ich in dieses Projekt gesetzt hatte.
00:29:15: Dieses Digitalisierungsprojekt dass wir die schreckliche Inventur loswerden und Ich hatte große Zweifel das das funktioniert so wie wir es uns vorstellen Und ist das tatsächlich einer der ganz ganz großen Erfolge dieses Projekts denn es hat wunderbar funktioniert.
00:29:31: Ja das ist auch mal schön was auch mal was klappt wo man vielleicht vorher noch bisschen Bauchschmerzen hat
00:29:35: absolut okay.
00:29:37: ich glaube seit Anfang vierundzwanzig läuft je Lösung jetzt sozusagen, also der ganze digitale Teil bei euch jetzt live.
00:29:44: Ja.
00:29:45: Ihr habt jetzt auch schon ein bisschen Erfahrung sammeln können in den letzten zwei Jahren sag ich mal und habt das Ganze im Alltag mal auf Herz und Nieren geprüft weil sagen wir auch da.
00:29:53: vorher denkt man sich viele Sachen schön aus und dann passieren vielleicht doch nochmal fünf Dinge die man auf die man nicht geachtet hat im Prozess.
00:30:00: Nehmen uns doch gerne jetzt mal mit was hat sich jetzt konkret verändert?
00:30:03: Auf was habt ihr besonderen Wert gelegt?
00:30:05: Also die Themenbereiche haben ja jetzt ja schon kennengelernt.
00:30:08: Du hast gerade schon so gesagt, Inventur ist etwas, was toll gelaufen ist.
00:30:12: Gibt aber auch Teile, gerade die Nacharbeit oder nach Kontrolle bevor es rausgeht.
00:30:17: Da fehlt noch ein bisschen was.
00:30:18: Nimm uns da gerne mal ein bisschen mit.
00:30:19: Was sind für dich die größten Erfolge in dem Projekt und was hat richtig gut funktioniert?
00:30:23: Und wie habt ihr's gemacht vor allem?
00:30:25: Also der größte einer, also was für mich ein sehr sehr großer Erfolg ist das wir in diesem Zuge.
00:30:31: Das es jetzt nicht direkt durch die Digitalisierung erfolgt aber dass wir in diesen Zuge dahin gekommen sind wirklich Lagerplätze sauber zu identifizieren und den Lager-Plätzen Produkte und Mengen zuzuordnen.
00:30:44: Dass ich wenn einen Notfallkunde am Sonntag anruft erbraucht jetzt irgendwas kann ich in mein Lager gehen.
00:30:54: Da habe ich vorher dann alle möglichen Leute angerufen am Sonntag und hab versucht zu erfahren, wo die Ware jetzt liegt.
00:31:02: Und hab sie dann meistens gefunden.
00:31:04: Aber ich kann ganz genau sagen auf diesem Lagerplatz liegt diese und jene Ware.
00:31:09: Das ist natürlich eine Geschichte, die sehr weiter hilft im täglichen Leben.
00:31:15: Ich kann selbst ohne Unterstützung mir meine Ware finden obwohl ich nicht jeden Tag im Lager unterwegs bin.
00:31:24: Der Einarbeitungsprozess fällt nahezu weg, wirklich, fällt nahezu weg.
00:31:29: Wie
00:31:30: läuft das heute ab?
00:31:31: Er gibt einen Scanner in die Hand und los geht's oder... Ja, der wirklich
00:31:33: Scanner In Die Hand läuft eine Woche mit.
00:31:36: schonmal so läuft es und da machst du das und dann sehe ich schon.
00:31:39: also wir haben jetzt vor kurzem wieder neun Mitarbeiter im lager bekommen.
00:31:43: Den habe ich in der ersten Woche schon alleine Waren holen sehen.
00:31:47: Und das ist natürlich ein toller Erfolg, wenn ich sehe dass ich ihn vorher ein halbes oder dreiviertel Jahr bezahlt hab ohne dass er eigenständige Arbeit im Wesentlichen leisten konnte.
00:31:55: Das
00:31:55: ist auch eine massive Ersparnisse?
00:31:57: Ja
00:31:57: und es ist was man tatsächlich bei solchen Projekten nicht so oft rein rechnet also was oft hinten runter fällt.
00:32:08: Ja, genau.
00:32:09: Ich kann alles in Zahlen berechnen.
00:32:11: Ich habe mal BWL studiert und ich kann da überall eine Zahl hinternehmen.
00:32:14: Ich hab mir auch mal kurz an die Promotion angeguckt und dachte, nee ...
00:32:18: Das wäre noch ein ganz anderes
00:32:19: Thema!
00:32:20: Aber da hätte ich keine Leidenschaft gehabt.
00:32:22: Deswegen bewundere immer jemandem, der so viel Spaß daran hatte als Zahlen.
00:32:25: Oh
00:32:25: ja das war schon Spaß mit den Zahlen muss ich zugeben.
00:32:28: Sehr gut.
00:32:28: Das war viel.
00:32:29: Machtforschung.
00:32:32: Zurück zu den Kommissionierprozessen sind wesentlich einfacher.
00:32:37: Was ich auch nicht so gesehen habe, ist dass die Suchzeiten jetzt wegfallen weitestgehend.
00:32:43: Ich weiß... Hast
00:32:44: du dann ein Gefühl wie viel Suchzeite ihr vorher hattet und wieviel es jetzt ist?
00:32:48: Also wenn ich... Zum
00:32:49: grob!
00:32:50: Wenn ich mir den Arbeitstag eines mittelmäßig erfahrenen Fachlageristen anschaue, würde ich sagen hat er zehn Prozent damit verwendet, Ware zu suchen.
00:32:59: Von seinem Arbeitstag?
00:32:59: Von seinem Arbeitstag!
00:33:01: Also wäre jetzt so meine grobe Abschätzung... Mein Lagerleiter würde jetzt wahrscheinlich die Zahl noch genauer nennen können.
00:33:07: Ich sage meinen Fehler Toleranz fünf Prozent.
00:33:10: Wer es genauer wissen will darf sich auch mal melden.
00:33:12: Ja,
00:33:12: darf sich melden, genau.
00:33:15: Nee das ist tatsächlich also dieses.
00:33:17: wo liegt denn diese Ware?
00:33:20: Ich finde sie nicht.
00:33:22: Diese Prozesse sind weg, weil ich habe die Ware in meinem Handgerät und sehe genau, oh, die Palette ist leer da ist nichts mehr.
00:33:31: Die ist ja dann schon gar nicht mehr da!
00:33:32: Ich laufe ja gar nicht erst zur leeren Stelle.
00:33:34: Ja.
00:33:34: Ich lauf gleich zum Nachfüllort.
00:33:37: Heb mir dann vielleicht die Palette runter und stell's wieder auf die alte Stelle.
00:33:40: Also das ist zum Beispiel bei uns stehende Anweisung, dass da nicht aus der dritten Ebene kommissioniert wird sondern die wird dann runtergehoben da wo sie hingehört was bisschen mehr Arbeit geworden ist.
00:33:50: was ich vielleicht auch ein bisschen unterschätzt habe es nicht jede Ware bei uns.
00:33:55: wir haben ja keine Barcodes Wir haben keine Ehren, wir haben keine UPCs auf unserer Ware weitestgehend.
00:34:05: Es sei denn die es vom Lieferanten aus irgendeinem Grund drauf.
00:34:09: Aber bei vielen Produkten hatten wir das nicht und wir kriegen auch viel Ware nach wie vor, die das nicht hat.
00:34:14: also... Das Labeln ist bei uns ein neues Projekt, dass Ware gelabelt werden muss.
00:34:19: Damit man sie überhaupt scannen kann?
00:34:21: Genau
00:34:21: damit man sie scannen können weil sonst kann ich da lange rumscannen oder passiert gar nichts!
00:34:27: Wir haben jetzt jeden Lagerplatz sauber benannt Der hat, wir haben ein komplexes Numerierungssystem was auch da natürlich noch.
00:34:36: Das ist vielleicht auch noch so'n Tipp jetzt wo er mir gerade einfällt für jemanden der sowas einführt nehmt euch Zeit dafür die Regale sauber zu benennen und zwar auch vor dem Hintergrund.
00:34:50: wenn dann doch an der Stelle wo jetzt dieser Blockstapel steht irgendwann mal einen Regal hin gebaut wird weil ich mehr Platz brauche space also nummern einen nummernkreis den ich dafür verwenden kann wenn nicht die alle fortlaufen die regale benenne dann habe ich vielleicht keine nummer mehr.
00:35:07: das heißt ich muss irgendwo was einfügen was dann wieder in meine logik ist ja genau und dann wird es wieder verwirrend für alle beteiligt weil dann müssen sie zu ihrem plan laufen und schauen wo ist denn regal?
00:35:17: Und also das tatsächlich ist auch was, was für uns neu gewesen ist.
00:35:24: Was auch gut funktioniert.
00:35:26: Wir haben die unterschiedlichen Höhen jetzt farbkodiert.
00:35:31: Das ist sehr dankbar.
00:35:32: und dann natürlich die Änderung bei der Inventur.
00:35:34: Also in ruhigen Phasen ruft der Lagerleiter aus... Jetzt machen wir Inventur, du machst den Gang.
00:35:43: Du machst den gang das machen dann die erfahrener erfahreneren Kommissionierer die auch die wahre sauberer auseinander halten können und vor allem auch die dann.
00:35:53: Multiplizieren ist natürlich für alle meine Mitarbeiter kein Problem.
00:35:56: aber manchmal hast du doch sehr seltsame Einheiten.
00:35:58: vierhundert dreiundsiebzig Salatschalen in einem Karton ja und dann wie gesagt wenn dann irgendwas in den hunderttausend an Ware da ist dann brauchst du den Taschenrechner.
00:36:08: Das machst du auch dreimal im Zweifel, um das dann sauber hinzukriegen.
00:36:12: Und dann wird eben die Zeit von ein zwei Kommissionierern dafür verwendet tatsächlich irgendeine bestimmte Zone, ein bestimmtes Regal zu zählen und dann ist es weg!
00:36:24: Und wir zählten auf null Regale.
00:36:25: also wenn eine Position ausgegangen ist ja dann habe ich dir schon gezählt sie ist ja nicht da.
00:36:31: Also hab' ich null gezählt.
00:36:32: sehr dankbar Ja, spart mir schon mal die Mühe.
00:36:35: Am Ende des Jahres sind vielleicht hunderttausend da kann ich schon wieder Hundert Karton zählen, ob die alle da sind?
00:36:40: Ja und man hat auch nicht diesen Überraschungseffekt von oh das hätten wir einmal früher merken können dass da vielleicht irgendwas...
00:36:46: Das hatten wir vorher auch schon.
00:36:48: Eine saubere Lagermengen, Bestandsführung hatten wir schon.
00:36:54: Sonst kannst du ... das war in der Zeit mit dem Durchschlagzettel.
00:36:59: Da war das Problem.
00:37:01: Wenn das bald leer wurde, haben die Kommissionierer draufgeschrieben, sind nur noch fünf Karton da.
00:37:07: Dann musste das einer verarbeiten.
00:37:08: Aber das ist natürlich keine sinnvolle Bestandsführung.
00:37:13: Nee, das verstehe ich.
00:37:14: Und so sind die Prozesse?
00:37:15: Es ist halt einfach schneller geworden.
00:37:17: Wir haben parallel dazu gleichzeitig auch noch Sprechfunk eingeführt im Lager.
00:37:22: Das heißt, ich habe diesen Weg... Ist es jetzt ganz sicher das richtige Produkt?
00:37:29: Da ist vielleicht der Aufkleber abgefallen oder so.
00:37:31: Ich hab ganz wenig Wege nur noch ins Lagerbüro.
00:37:35: Es war vorher was wenn man ins Lagebürok gegangen ist da war immer jemand und hatte gerade eine Frage Das gibt's nur noch wenig.
00:37:42: Wenn
00:37:43: man dann einfach quasi die ...
00:37:44: Ja, Sprechfunk, ich hab hier einen Karton da steht das und dass drauf ist das das und das ja?
00:37:50: Und ich erspare mir einfach Wege.
00:37:52: und diese Wege... Ich meine, die sind ja auch Zeit und Geld für mich als Unternehmer.
00:37:57: Welche Rolle hat er für euch?
00:37:58: Ich kann es mir zwar schon zu grob denken aus dem was du ausgeführt hast aber die nahtlose Integration ins Alpha planen gespielt.
00:38:05: Also war das für dich ein Kriterium, mit dem du schon gedanklich in das Projekt rein bist.
00:38:08: oder hast du gesagt es ist mir dann irgendwie im Projektverlauf nochmal bewusster geworden dass das halt natürlich der absolute Mehrwert ist?
00:38:14: Nee!
00:38:14: Du gibst dir die Antwort tatsächlich schon selber.
00:38:18: Die nahtlose Integration ins Alpha-Plan war Kondition sine qua.
00:38:22: nun ohne die wäre es nicht gegangen.
00:38:24: also und tatsächlich sind wir zu L Mobile als Kooperationspartner Auch durch Alphaplan letztlich gekommen, weil wir natürlich dann auch unser Ansprechpartner dort gefragt haben.
00:38:37: Sag mal mit wem habt ihr denn schon solche Projekte umgesetzt?
00:38:40: Wer kann denn so was?
00:38:43: ja und dann fällt da der eine oder auch der andere Name.
00:38:47: Und dann haben wir uns das halt mal angeschaut und ich meine Mannschaft war ja auch durchaus einmal unterwegs in der einen oder anderen Lagerhalle.
00:38:55: Das haben wir damals bei der Auswahl von Alfaplan schon so gemacht, dass wir einfach in die Unternehmen reingehen in Referenz unternehmen und da nicht nur den Chef fragen was Thema ist oder den IT-Menschen aber natürlich auch und aber auch den Lagerarbeiter auf der Fläche.
00:39:15: Und das ist natürlich sehr angenehm, weil da erfährt man wirklich ob es funktioniert oder nicht.
00:39:19: Ja absolut!
00:39:20: Das war in dem Vorauswahlprozess relevant.
00:39:23: und die Anbindung ganz Alfa-Plan ohne die wäre es nicht gegangen.
00:39:26: also das war diese Schnittstelle war elementar.
00:39:30: wenn das jetzt nicht... Wenn ich das erst selber hätte programmieren lassen müssen?
00:39:35: Kein Chance!
00:39:36: Das wäre jetzt vielleicht auch noch mal ganz spannend.
00:39:38: Du hast gerade schon so ein paar wichtige Stellen im Unternehmen genannt, also klar die Geschäftsführung muss irgendwie dabei sein.
00:39:42: das bist du jetzt in deinem Unternehmen selbst, d.h.
00:39:44: da hast du nicht mehr viele Wege zu gehen.
00:39:46: aber es gibt halt auch noch die IT.
00:39:47: Es gibt die Mitarbeiter auf der Fläche, es gibt die Mitarbeitern im Büro.
00:39:50: Also es gibt viele Parteien die beteiligt sind an so einem Projekt.
00:39:54: Gerade bei Digitalisierung ist ein großes IT-Projekt beim Anbindungen und so weiter machen muss.
00:40:04: Ich würde sagen wie würdest du... anderen Unternehmen empfehlen.
00:40:06: Muss man diese ganze IT-Kompetenz bei sich im Haus dann auch haben, um so ein Projekt dann auch weiter zu tragen?
00:40:12: Oder sagst du, man kann sich das dann auch von außen dazu holen?
00:40:14: oder wie viel Kompetenz im Bereich IT vor allen Dingen habt ihr selber mitgebracht quasi?
00:40:18: Also ich mache es jetzt mal an unserem Beispiel... Das
00:40:21: ist immer heute hier!
00:40:22: Wir haben einen IT-Spezialisten in Hause der das schon seit vielen Jahren macht und der das so lange gemacht wie ich auch schon dabei bin.
00:40:32: Und wir haben, denke ich ein... Wir haben auch die keine Lösungen aus der Cloud oder irgend sowas.
00:40:38: Sondern wir haben tatsächlich das noch in Haus und die entsprechenden Server und so und administrieren die auch soweit es geht selber holen uns.
00:40:47: aber natürlich wenn wir dann spezielle Anforderung haben brauchen wir dann externe Unterstützung weil wir viel selber können.
00:40:54: Aber ich glaube, in unserer Größe muss man jemanden im Haus haben der dann auch zur Verfügung steht und wenn nur der PC nicht geht oder wenn das aber neu gestartet werden muss Oder wenn das Exchange abgeschmiert ist und einer mal mit ihm reden muss dass es wieder arbeiten möchte oder die Telekom hat irgendwelche seltsamen Signale durch die Leitung geschickt Und die Verknüpfung zum Internet läuft nicht mehr.
00:41:19: Die Firewall hat ausgelöst irgendwas.
00:41:23: Da braucht man jemanden im Haus.
00:41:26: Aber wenn es jetzt darum geht, zum Beispiel das Mobile-System oder auch das Alpha-Plan-Ssystem auf unseren Server dann zu bringen, da holen wir uns natürlich die nötige Unterstützung und da ist es dann wichtig dass jemand dabei ist der das schon mal vorher gemacht hat.
00:41:42: er weiß was er tut und vor allem dann die am häufigsten gemachten Fehler ausschließen kann.
00:41:48: Das weiß jeder, der daheim ein Programm auf seinem Laptop installiert.
00:41:53: Was da so alles für seltsame Fehlermeldungen kommen können!
00:41:56: Ja, da können
00:41:57: wilde Sachen passieren und danach funktioniert was ganz anderes nicht mehr.
00:42:01: Und gerade diese Einbindung dafür braucht externe Unterstützung und das haben wir auch in diesen Projekten sehr gut bekommen.
00:42:12: Ich sage dann ganz ehrlich, dass erwarte ich... Das ist für mich Teil des Projektes, dass die Installation und die Inbetriebnahme und sowas.
00:42:20: Dass sowas dann vom Anbieter begleitet wird auch fachkundig begleitet wird.
00:42:25: Und genauso wie ich erwarte das in den ersten in der ersten Woche da ein Support im Zweifel vor Ort da
00:42:32: ist.
00:42:32: Notfalls ja hilfe ich kann nicht.
00:42:34: Es leuchtet alles so.
00:42:36: was tue ich?
00:42:37: Ja Dann kann ich nicht sagen ja Ich komm übermorgen schicken wir jemanden.
00:42:40: Über grad sagen?
00:42:41: Genau
00:42:42: übermorgend kommt jemand genau Und schaut sich das mal an und in der Zeit steht meine Ware.
00:42:48: Dann sind mir zehn Bäckereien leer gelaufen, ich habe die als Kunden verloren.
00:42:52: Das
00:42:52: wollen wir nicht riskieren?
00:42:53: Ja bei uns ist halt diese Lagerplatz im Lebensmittelhandwerk sehr begrenzt.
00:42:58: Der wird optimiert ganz knallhart.
00:43:01: Wenn ich da zehn Karton Faltenbeutel stehen habe dann kann ich nichts anderes lagern auf dem Keller und solche Geschichten damit auch keiner... Es ist sehr just in time letztendlich bei uns geworden.
00:43:15: Also so das Frühjahr als der Außendienst, wir sind wieder bei der Durchschlagzeit wo der Außendienst seine Aufträge per Brief geschickt hat mit der Post.
00:43:24: Da war alles noch ein bisschen entspannter?
00:43:26: Das war
00:43:26: total entspannt!
00:43:27: Da war auch klar fünf Tage nach dem Außedienst fährt der Lkw genau die gleiche Tour ab und liefert aus.
00:43:32: Und wenn es halt da nicht da war naja dann muss der Kunde halt zwei oder drei Wochen warten bis wir die Tour widerfahren.
00:43:37: Ja Wahnsinn
00:43:38: Ja, die Zeiten sind rum.
00:43:40: Absolut!
00:43:41: Und das wird anders erwartet.
00:43:42: und da erwarte ich dann aber natürlich auf der anderen Seite auch von dem Anbieter dass er das liefern kann.
00:43:50: Das hat sowohl bei Alphaplan und CVS damals super geklappt wie auch bei L-Mobile.
00:43:58: Bei der Einführung, ich erinnere mich an keine großen Stockungen oder so zumindest in dieser Einführungen gab es keine.
00:44:08: Und das ist ja auch, es ist gut angekommen bei den Mitarbeitern.
00:44:11: Es hat ziemlich von Anfang an funktioniert.
00:44:13: Das gab natürlich die eine oder andere Stelle wo man mal ne Ansicht ändern musste oder sowas.
00:44:17: Oder wo der am Lagerleitstand noch nicht genau bekannt war wie ich jetzt in Auftrag so und so zuweise und solche Geschichten hatten wir immer am Anfang.
00:44:26: Das kann man lange trainieren im Vorfeld in irgendwelchen Sandkasten-Versionen aber...
00:44:33: Das gehört
00:44:34: dazu.
00:44:34: In der Praxis nochmal testen, absolut!
00:44:37: Gibt's denn auch irgendwas?
00:44:37: Du hast es vorhin auch schon mal anklicken lassen so ein zwei Dinge die noch nicht ganz so gelaufen sind oder die halt noch nicht so aus der Outcome noch nicht ist wie du es dir wünschen würdest wo du sagst das würde ich beim nächsten Mal anders machen oder anders angehen.
00:44:49: also hast du so ein paar Learnings die du mitgeben kannst unseren Zuhörerinnen und Zuhören
00:44:53: eigentlich Wenige.
00:44:55: Also diese Projekte sind eigentlich sehr gut gelaufen, muss ich sagen was dann auch an der Professionalität der entsprechenden Anbieter und am Auswahlprozess.
00:45:04: also die richtigen Partner spielen schon mal herunter?
00:45:05: Die richtigen
00:45:06: Partners sind ganz ganz entscheidend für mich und da sind für mich diese Referenzen wieder ganz entscheiden.
00:45:11: Also ruhig mal Referenze geben und dort auch hinfahren.
00:45:15: Und typischerweise, wenn es gut funktioniert sind diese Referenzen sowieso total stolz dass sie zeigen können wie gut bei ihnen funktioniert.
00:45:22: Also wenn schon einer dann nicht will das man schaut ja dann weiß ich naja vielleicht ist doch nicht so gut genau.
00:45:28: Dann müsste man eigentlich erst recht genau hingucken?
00:45:29: Da
00:45:29: müsste man erst recht aber dann ist das wiederum nicht meine Auffarbe.
00:45:32: Ja absolut!
00:45:35: Zeitlassen ist für mich ein schlauer Tipp.
00:45:38: also klar ein guter Fahrplan für eine Projekteinführung ist ganz wichtig Damit man einen Anhaltspunkt hat und damit nicht die Sachen des Tagesgeschäfts ist immer da.
00:45:50: Und das Tagesgeschäfte ist immer mehr, als ich eigentlich mir wünsche.
00:45:55: Und ich habe immer die Versuchung erstes, das Tagesgescheft wegzumachen.
00:45:58: Das ist bei mir so und dass es bei meinen Mitarbeitern so und das ist wahrscheinlich bei jedem so der irgendwelche Projekte planen
00:46:04: im Untergrund.
00:46:04: Das kennen wir alle irgendwo her!
00:46:07: Und sich da aber auch sauber Zeit nehmen... Wenn ich zu der Erkenntnis gelange, ich schaffe es in dem Zeitraum wirklich nicht.
00:46:17: Dann auch einfach sagen naja gut das ist jetzt nicht hinzukriegen und dann nicht.
00:46:21: Das ist dann auch vielleicht für die entsprechenden Geschäftsführer oder Chefs oder Vorgesetzten eine Ansage wenn eure Mitarbeiter das mit guten Gründen nicht schaffen das einzuführen lasst ihnen die zeit ist vernünftig zu machen.
00:46:34: Das war das was ich vorhin mit der Lagernummerierung auch gesagt habe.
00:46:38: wir haben uns Alle haben mich gehetzt, ich soll diese Lagernummerierung fertig kriegen.
00:46:43: Ich hab dafür zwei Tage gebraucht und es war komplex!
00:46:46: Und vielleicht hat's länger gedauert als es bei jemand anderem gedauern hätte logischerweise.
00:46:53: aber er weiß sich jetzt wo wir dann in das bestehende System neue lagerregale reingebaut haben dass die luft die ich da gelassen habe und die freiheitsgrade dass sie sich bewähren.
00:47:05: also lieber vernünftig nachgedacht als durchgehetzt.
00:47:09: Weil diese Punkte, die man dann mal... naja das machen wir schon.
00:47:12: Das geht schon schnell.
00:47:14: Das kann ich jetzt schnell mal nebenbei machen.
00:47:16: Die rächen sich und die werden dann auch teuer.
00:47:18: Das ist meine Erfahrung gewesen.
00:47:20: Das hatten wir im einen oder anderen nicht in dem Bereich Projekt durchaus auch.
00:47:24: Ich gehe auch in diese Workshops zur Einführung mit rein.
00:47:30: Auch wenn ich nicht immer jedes Problem zwingend sofort verstehe, ich kann es mir erarbeiten.
00:47:36: Ich habe vielleicht manchmal auch noch eine andere Perspektive dazu.
00:47:39: Ich wollte jetzt gerade fragen, war das in deinen Augen wichtig dass du so nah im Projekt dabei warst als Geschäftsführer?
00:47:44: oder würdest du sagen Das muss nicht unbedingt sein aber mir war es wichtig?
00:47:48: nie.
00:47:48: ich glaube das ist unverzichtbar um ganz.
00:47:50: vielleicht ist das aber auch mein persönlicher Führungsstil?
00:47:52: ja Aber wenn ich ein projekt mache das einen sechsstelligen Geldbetrag kostet Dann ist es für meinen Unternehmen sehr elementar und dann sollte ich zumindest meine Kompetenz, die ich habe da auch einbringen als Geschäftsführer und Inhaber.
00:48:13: Und ich sollte aber gleichzeitig dafür Sorge tragen, dass sich nicht mit meiner Hubschauberperspektive dann eventuelle Detailprobleme, die aber meine Fachabteilungen erkennen und die sogar der Mann auf der Fläche erkennt.
00:48:26: also wir haben in unseren Projekten bis zum Mann ... die alle integriert.
00:48:32: Natürlich nicht dann jedes Mal mit dem großen Stab und drei externen...
00:48:38: Alle vierzig Leute im Raum?
00:48:40: Nein, definitiv nicht!
00:48:42: Aber wir haben durchaus mal erzählt was wir vorhaben im Lager und durchaus erzählt so und so wird es funktionieren.
00:48:48: wenn alles was könnt ihr euch vorstellen was braucht ihr was hilft euch weiter?
00:48:52: und das sind dann auch die Punkte wo du vorhin drauf angesprochen hast wo's drum geht.
00:48:58: Ja, hier können wir noch was erweitern.
00:49:00: Also das Thema Laufwege ist für mich immer noch so ein Thema da möchte ich irgendwann mal besser ran und es ist vielleicht auch etwas wo dann die neuronalen Netze der KI irgendwann mal helfen können.
00:49:10: Auch wenn ich da nicht überzeugt bin.
00:49:12: aber nein, aber wo ich das... Und braucht
00:49:14: ja auch noch Entwicklungspotenzial?
00:49:16: Ja natürlich!
00:49:17: Aber Laufwäge sind zum Beispiel bei uns Lauf- oder Farbeige mit dem Stapler sind definitiv noch Entwicklungspotential und auch eben die Lagerplatzwahl.
00:49:27: passiert im Moment, ja nach Bauchgefühl.
00:49:31: Nach sinnvollem Bauch gefühlt aber insgesamt das ist was eigentlich der Computer wahrscheinlich besser könnte und wo ich mir gerade mit den Laufwegen zusammen dann auch noch mal drastische Optimierungspotenziale sehe wieder nicht um damit letztendlich Mitarbeiter einzusparen sondern die Mitarbeiter für andere Aufgaben verfügbar zu bekommen
00:49:53: ...um noch öfter eine kleine Inventur dazwischen zu schieben.
00:49:56: Nein!
00:49:56: Ja, ja, genau.
00:49:57: Naja gut, ich kann hier jedes Egal nur einmal zählen.
00:49:59: Zweimal zähl'n muss ich's nicht.
00:50:01: Das
00:50:01: stimmt, das
00:50:02: stimmt.
00:50:02: Das ist
00:50:02: ja zum Glück eine finiete Menge von Lagerplätzen.
00:50:05: Ja, das stimmt aus als wächst jetzt noch.
00:50:08: Aber gibt es denn noch Dinge wo du sagst... Das sind jetzt wirklich die nächsten konkreten Schritte, wenn wir jetzt an Digitalisierung denken.
00:50:16: Also das alles was wir heute besprochen haben ist ja schon passiert sozusagen da seid ihr jetzt dabei.
00:50:19: du hast gerade gesagt Die Laufwege wäre so ein Projekt dass dich inspirieren würde was zu verändern.
00:50:25: Ist das auch das nächste was du gerne angehen möchtest oder hast noch etwas anderes im Kopf?
00:50:29: Ja es gibt Mögen und Müssen also Lauf Wege und sowas.
00:50:34: das ist definitiv ein Projekt was ich total spannend finde und was sich unglaublich gerne angehnen würde.
00:50:38: auch die Lagerplatzauswahl Optimierung.
00:50:43: Ich muss leider an Themen ran, wo ich auch mit digitalen Sachen keine Lust drauf habe.
00:50:49: Die Anforderung im August jetzt zwanzig sechsundzwanzig kommt die neue europäische Verpackungsverordnung auf uns zu PPWR.
00:50:58: da müssen wir einen.
00:51:00: du weißt wie viele Produkte wir ungefähr haben also viele viele viele und dann muss für jedes Produkt eine Art Artikelpass erstellt werden, wo dann alle möglichen technischen, datentechnische Zeichnungen in Dokumentationspflichten bestehen.
00:51:19: und ja wir müssen dieses Thema integrieren.
00:51:23: In unser Warnwirtschaftssystem.
00:51:25: das ist ein Produkt ein Thema was bei mir im Moment absolute Priorität haben muss weil am zwölften achten muss es stehen.
00:51:36: Das bindet sehr viel Kapazität und das ist eine erzwungene Digitalisierung, weil mit der Hand kann ich diese Artikelpässe nicht mehr ausstellen.
00:51:47: Wie man das vorher ... Da hat man so was ausgestellt wenn es einer unbedingt gebraucht hat, weil das Produkt bekannt ist.
00:51:52: aber jetzt... Es ist gesetzliche Vorgabe und ja, es ist nervig!
00:51:58: Genauso kommt die EU-Entwaldungsverordnung.
00:52:01: also der Gesetzgeber beutelt uns relativ intensiv mit Projekten, die dann wieder nach Digitalisierung schreien und das sind.
00:52:10: Aber nicht das was du gesagt hast wo ich meine Mitarbeiter... mein Mitarbeitern die Arbeit leichter mache sondern das sind Projekte die meinen Mitarbeiter und mich in den Wahnsinn trauen.
00:52:20: Ja aber halt durch Regularien quasi jetzt relevant sind.
00:52:22: Die uns aufgezwungen
00:52:24: werden.
00:52:24: letztendlich und ja das muss man mal sehen wie man damit umgeht.
00:52:29: Ich würde ja ansonsten Ja, Bestellwesen ist für mich ein heißes Thema.
00:52:36: Da müsste man nochmal also Bestellvorschlagsmengen, Optimierung und so was da könnte man mal ran.
00:52:43: Gibt es ja auch spannende Lösungen?
00:52:44: Ja gibt sehr spannende Lösung.
00:52:45: die muss man natürlich noch finanzieren können.
00:52:47: ich mein das ist immer so ein Thema.
00:52:49: wir sind natürlich in der Unternehmensgröße wo man natürlich die ganz tollen Lösungen sieht.
00:52:54: Ich hatte kürzlich Kontakt zu jemandem der einen Amazon Lager leitet von der Arbeitssicherheit her, was der dann so erzählt wie das da so ist.
00:53:04: Allein wenn da mal irgendeinen Rauchmelder anschlägt.
00:53:10: Da wundern wir uns dass das Paket einen Tag später ankommt aber bis die das Lager wieder am laufen haben.
00:53:15: Das sind natürlich ganz andere digitale Prozesse am laufen und da wird nichts mehr mit der Hand kommissioniert.
00:53:20: Da
00:53:22: werden wir nicht hinkommen in absehbarer Zeit.
00:53:24: Das ist außerhalb unserer Erreichbarkeit.
00:53:26: Es muss halt immer Realität und Entwicklungspotenzial müssen auch irgendwie gemirkt werden.
00:53:30: Richtig!
00:53:31: Ja, aber es ist doch schön.
00:53:32: das heißt du hast noch was vor.
00:53:33: es gibt noch viel zu tun.
00:53:34: manches machst du mit eigener Vision manches wird für dich vorwiegend.
00:53:39: Ich habe noch so ein bisschen im Blick.
00:53:41: Paketversand da könnte mal noch etwas tun.
00:53:46: Auslieferturen mit Lkw ist das sicher was, wo ich software-seitig nochmal rangehen könnte.
00:53:53: Wobei ja dieses Travelling Salesman Problem in der Wissenschaft ungelöst ist.
00:53:58: also von daher kann ich es ja nur optimieren kann nicht Ich kann's nur verbessern muss man mal schauen.
00:54:05: Also das sind so die Ansätze.
00:54:06: in die Richtung möchte ich gehen
00:54:08: Sehr schön.
00:54:09: Vielleicht zum Abschluss noch so ein kleiner Aufruf oder eine kleine Botschaft für alle, die heute zugehört haben und für deine Kolleginnen und Kollegen da draußen auch in ähnlichen Situationen stecken wie du und sagen hey irgendwie ist es noch nicht ideal bei mir im Lager.
00:54:22: ich würde das gerne verbessern.
00:54:24: Ich wünsche mir da Veränderungen.
00:54:26: was ist deine Botschaft?
00:54:27: Was würdest Du ihnen mitgeben für das Thema digitale Transformation?
00:54:31: Traut euch ran eindeutig!
00:54:35: Die Kommissionierung mit Packzettel ist nett Aber sie ist eindeutig überholt.
00:54:41: Ich habe das auch als extrem große Herausforderung vorher gesehen und konnte mir nicht vorstellen, wie so was bei uns funktioniert.
00:54:51: Und mein Lagerleiter hat fünf Jahre lang mich ... In der
00:54:55: Natur geklopft?
00:54:56: Ja immer wieder!
00:54:57: Wir müssen da etwas tun und wir könnten da mal ran gehen.
00:55:00: Das war richtig, dass wir zu dem Zeitpunkt dran gegangen sind.
00:55:03: So wie wenn meine Kinder mir dann sagen, sie wollten damals einen Hund haben als Haustier.
00:55:11: In irgendeiner Kinderzeitschrift war gestanden, wenn dir deine Eltern keinen Haustiere geben wollen, klebt überall süße Fotos von Haustieren ran... Sehr gut!
00:55:21: Die Psychologisch
00:55:22: Tricks!
00:55:22: ...dann hängt das ganze Haus mit irgendwelchen Bildern von Hasen und Hunden.
00:55:26: Und was weiß ich wohl?
00:55:27: Wir haben jetzt einen Hund Sehr gut.
00:55:31: Und wir haben hier keinen Lagerscanner, und die Effekte davon nicht nur was für mich ganz als Tipp Zahlen sind gut und schön aber es muss auch, es muss passen und auch vom Einführungsaufwand her muss es passen.
00:55:47: ich muss die Kapazität haben das einzuführen mit meinem Team.
00:55:52: Ich darf mich nicht selber überschätzen Auf der anderen Seite natürlich.
00:55:56: das ist so ein gesundes Mittelmaß.
00:55:58: Wenn alles nur so nebenbei läuft, dann war es vielleicht nicht die richtige Herausforderung.
00:56:07: Und es gibt viele Vorteile, die ich vorher gar nicht messen kann.
00:56:13: Zahlen sind nicht alles.
00:56:15: Man kann nicht alles ... Return of Investment Berechnungen da anzustellen.
00:56:21: Wie kann ich einen verbesserten Betriebsfrieden ist das falsche Wort, aber ein besseres Betriebsklima.
00:56:27: Aber auch dieses Gefühl der Mitarbeitenden, dass sie gerne arbeiten, dass die gerne kommen vielleicht weniger krank sind langfristig
00:56:32: oder sowas.
00:56:33: Ja, wie kann ich das beziffern?
00:56:35: Ich kann keine Prozentsaal dafür angeben und dann muss es vielleicht auch doch Bauchgefühl sein.
00:56:42: bei Bauch gefühlt tue ich mich natürlich leichter.
00:56:44: wir sind eine EK, ich habe keine Bank die mit entscheidet.
00:56:47: Das ist sehr dankbar.
00:56:51: solche leute wollen natürlich immer zahlen sehen.
00:56:53: ja ich habe jetzt ich möchte hundert zwanzig tausend euro investieren oder zweihunderttausend Euro.
00:56:58: Ja wann rentiert sich
00:56:59: das denn?
00:56:59: Wann kommt es wieder rein, klar!
00:57:00: Aber diese Zahlen sind nicht alles sondern es muss passen.
00:57:03: es muss zum Unternehmen passen Es muss zu meinen Mitarbeitern passen und es muss auch zu den Werten des Unternehmens passen.
00:57:10: Und da hab' ich jetzt tatsächlich.
00:57:13: also was wir jetzt wirklich... Wir wirklich engagiert versuchen, es ganz explizit Integrationsprojekte über dieses, über die Scanner bei uns im Unternehmen einzugliedern und dann auch die entsprechenden Förderungen natürlich zu kriegen.
00:57:31: Und das sind extrem loyale Mitarbeiter.
00:57:36: und das ist auch wieder was, das kann ich nicht mit Zahlen bewerten.
00:57:40: Was wir jetzt gelernt haben im Nachgang... Das
00:57:42: hat einen gesellschaftlichen Wert?
00:57:43: Ja, es hat einen Gesellschaftlichen Nutzen!
00:57:46: Und es macht dann auch wirklich Spaß, wenn so was funktioniert und ich rausgehe.
00:57:52: Ich nehme die Zeit und versuche jeden Tag einmal in jeder Abteilung zumindest Hallo zu sagen!
00:57:58: Dann kriegt man die entsprechenden Probleme schon ganz schnell dran getragen.
00:58:01: Ja, er wird dann schon mal schnell weitergegeben jetzt.
00:58:03: Ja ja
00:58:03: genau, da offene Ohren haben.
00:58:07: Wo sind die Probleme?
00:58:11: Vielleicht noch ein Tipp... Auch der einfache Lager-Mitarbeiter hat gute Ideen, auch dem kann man zuhören.
00:58:19: Man muss nicht jede davon umsetzen!
00:58:21: Welche die nicht finanzierbar sind?
00:58:23: Der selbstfahrende Lagerroboter wird bei uns nicht verkehren.
00:58:27: Das wird nicht funktionieren – zumindest auf absehbare Zeit nicht.
00:58:30: Kommt vielleicht auch noch irgendwann und weiß
00:58:31: es nicht….
00:58:32: Ich würde grad
00:58:33: sagen, jetzt seid ihr für die Zukunft erst mal weiterhin gut gerüstet und habt auch Ideen wo es noch hingehen kann.
00:58:37: Ja also die eine oder andere Idee hab ich noch und wenn ich jetzt meinen Team fragen würde dann hätten die nochmal zwanzig dazu.
00:58:43: Dann gäbe's noch
00:58:44: mal.
00:58:44: Wahrscheinlich im Nachgang zu diesem Podcast habe ich lange Listen und Zettel und E-Mails auf meinem Tisch liegen.
00:58:49: Ich wollte
00:58:50: grad sagen also schreibt euren Chef meldet euch bei ihm erfreut sich.
00:58:53: Total!
00:58:54: Sehr gut.
00:58:54: Nein, er freut sich wirklich!
00:58:56: Vielen Dank für das Gespräch.
00:58:57: Hat mir große Freude gemacht.
00:58:58: Wir haben es ein bisschen länger gemacht als wir normalerweise unseren Podcast haben aber ich hoffe für euch da draußen war's jetzt auch spannend.
00:59:03: Ich fand es nämlich sehr interessant was du alles erzählt hast.
00:59:06: Aus der Praxis ist immer wieder schön zu hören Was läuft?
00:59:08: Was läuft nicht?
00:59:09: Wir haben uns für euch noch eine kleine Spotify-Umfrage überlegt.
00:59:12: Es würde uns freuen wenn ihr daran teilnehmt.
00:59:14: Habt ihr gehört?
00:59:15: ein großes Thema heute war auch die Inventur und dass wir da einen wirklich schönen Mehrwert schafft konnten mit unserer Lösung.
00:59:20: Deswegen fragen wir euch wie läuft in eurem Unternehmen aktuell ab?
00:59:24: Habt ihr A. Eine klassische Stichtags-Inventur, also alles steht still für einen gewissen Zeitraum?
00:59:29: B. Habt Ihr die permanente Inventur verteilt übers Jahr?
00:59:32: Habt Sie ja C. Irgendwas dazwischen nicht so richtig ideal.
00:59:35: vielleicht auch noch irgendwie mit Papier und D. Inventure lieber nicht darüber reden.
00:59:41: Also seite da vielleicht auch... Lieber wollte das Thema gar nicht unbedingt anschneiden.
00:59:45: Stimmt da gerne mal ab!
00:59:46: Das würde uns interessieren.
00:59:48: Und ja, wir haben heute über das Digitalisierungsprojekt im Lager bei Winklauen Schaun gesprochen mit dem Geschäftsführenden Gesellschafter so rum.
00:59:56: Christian Dutzky, freu mich, dass du heute da warst!
00:59:58: Danke
00:59:59: dir hat Spaß gemacht.
01:00:00: Ja, kann ich nur zurückgeben.
01:00:01: Dankeschön
01:00:02: und wie gesagt wenn euch die Herausforderungen die Anforderung in die Umsetzung des Projekts die spannenden Ergebnisse über den wir heute gesprochen haben und die Zukunftspläne inspiriert haben dann freut uns das sehr.
01:00:12: schreibt uns gerne Nachrichten stellt uns Fragen die reichen wir natürlich auch nochmal in Christian weiter Wenn ihr irgendwas konkreter wissen wollt oder ich glaube man
01:00:19: kann sich auch bei dir melden ja wenn jetzt wirklich jemand mal was sehen will oder jetzt motiviert ist.
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