Zukunft KMU to go: Smart Factory starten - Diese 7 Schritte braucht jedes KMU!
Shownotes
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00:00:00: Smart Factory klingt nach vernetzten Maschinen, Echtzeitdaten und automatisierten Abläufen.
00:00:05: Aber seid mal ganz ehrlich!
00:00:07: Wie smart kann eine Fertigung sein wenn wichtige Informationen noch verzögert ankommen mehrfach erfasst werden oder nicht dort verfügbar sind wo entschieden wird?
00:00:16: Willkommen bei Zukunft KMU to Go.
00:00:18: Heute geht es in dieser Folge um sieben konkrete Tipps mit denen ihr eure Fertigungen Schritt für Schritt so aufstellt dass Smart Factory nicht nur auf der Strategiefolie steht sondern im Alltag wirklich funktioniert.
00:00:29: Denn eine Smart Factory lebt davon, dass Daten aktuell vollständig und am richtigen Ort verfügbar sind.
00:00:36: Produktionsplanung, Fertigungsaufträge, Arbeitsanweisungen, Picklisten, Nachschubbestellungen, Stückzahlen, Zeiten, Maschinenzustände oder Qualitätsdaten – all das muss zusammenpassen!
00:00:47: Wenn diese Informationen verzögert weitergegeben, doppelt erfasst oder manuell übertragen werden entsteht kein smarter Prozess.
00:00:54: Dann entsteht ein digitaler Flickenteppich.
00:00:57: Der Unterschied zwischen wir digitalisieren mal etwas und echter Smart Factory liegt genau hier.
00:01:03: Daten entstehen direkt im Prozess, Systeme sprechen miteinander, Mitarbeiter bekommen klare Informationen am Arbeitsplatz und Führungskräfte sehen schneller wo es hakt.
00:01:13: Das ist weniger Science Fiction als viele denken.
00:01:16: Es ist Prozessarbeit Sauber pragmatisch Und manchmal ziemlich unbequem Weil alte Gewohnheiten sichtbar werden.
00:01:24: Papierlosefertigung ist dabei ein wichtiger Baustein Nicht weil Papier an sich das Problem ist, sondern weil papierbasierte Abläufe oft zeigen wo Informationen noch nicht digital fügbar sind.
00:01:35: Wenn Daten zuerst auf einem Beleg landen und später ins ERP-System übertragen werden verliert ihr Zeit!
00:01:41: Wenn Arbeitsanweisungen nicht versionssicher bereitstehen steigt das Fehlerrisiko.
00:01:45: wenn Maschinenstörungen erst mit Verzögerung sichtbar werden reagieren Teams zu spät.
00:01:50: Deshalb schauen wir heute auf sieben konkrete Stellschrauben klare Ziele intelligente Produktionsplanung, digitale Datenerfassung, digitelle Arbeitsanweisungen digitaler Materialfluss transparent über Maschinen und Betriebsmittel sowie ERP-Integrationen und Reporting.
00:02:08: Genau diese Punkte entscheiden darüber ob papierlose Fertigung nur ein kleines Digitalprojekt bleibt oder zur belastbaren Grundlage für eure Smart Factory wird.
00:02:18: Der erste Tipp definiert eure Anforderungen und Ziele bevor ihr über Technologie sprecht Klingt banal, entscheidet aber über Erfolg oder Frust.
00:02:27: Viele Digitalisierungsprojekte geraten ins Wanken weil am Anfang nicht sauber geklärt wurde welches Problem überhaupt gelöst werden soll.
00:02:35: Soll die Fertigungsplanung flexibler werden?
00:02:38: Sollen Rückmeldungen schneller im ERP-System landen?
00:02:41: Soll Die Transparenz über Maschinenzustände steigen oder geht es darum Arbeitsanweisungen zentral und aktuell bereit zu stellen?
00:02:50: Startet deshalb mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme.
00:02:54: Welche Prozesse laufen heute papierbasiert?
00:02:56: Wo werden Daten doppelt erfasst, welche Belege gehen häufig durch mehrere Hände und wo entstehen Wartezeiten weil Informationen fehlen?
00:03:05: Ihr müsst nicht jeden Workflow neu erfinden.
00:03:08: Oft reicht es, die kritischen Stellen zu finden an denen Papier wirklich bremst.
00:03:12: Aus dieser Analyse entstehen klare Anwendungsfälle und erst dann wird entschieden welche Software, welche Hardware oder welche Schnittstelle gebraucht wird.
00:03:21: Achtet dabei nicht nur auf den Preis sondern auch auf Transparenz Skalierbarkeit Kompatibilität mit eurer verhandenen Infrastruktur Anwenderfreundliche Abläufe Und die Möglichkeit Systeme modular aufzubauen.
00:03:37: Papierlose Fertigung ist kein Selbstzweck, sie muss zu eurer Produktion passen.
00:03:42: Der zweite Tipp digitalisiert eure Produktionsplanung mit intelligenter Planung statt ausgedruckten Tabellen – zum Beispiel durch Advanced Planning and Scheduling, kurz APS.
00:03:53: Dahinter steckt eine digitale Planung die Ressourcen, Arbeitsmittel, Materialien und Abhängigkeiten berücksichtigt.
00:04:00: Stellt euch diese Situation vor!
00:04:02: Die Produktions-Planung für kommende Fertigungsaufträge ist gerade fertig geworden.
00:04:07: Dann fällt eine Maschine für zwei Tage aus und kurz danach meldet ein wichtiger Lieferant, dass benötigte Teile wegen Rohstoffengpässen erst eine Woche später kommen.
00:04:17: Wenn eure Planung auf ausgedruckten Excel-Listen oder Papier basiert beginnt jetzt das große Manuelle umsortieren!
00:04:24: Und wenn morgen die nächste Störung kommt geht das Spiel wieder von vorne los.
00:04:29: Digitale Produktionsplanung hilft genau an dieser Stelle.
00:04:32: Sie macht Abhängigkeiten sichtbar und erlaubt es, Planungsvarianten zu simulieren.
00:04:37: Was passiert wenn Maschine A ausfällt?
00:04:39: Was passiert, wenn Material B später kommt als gedacht?
00:04:43: Welche Aufträge sind betroffen?
00:04:45: Welcher Reihenfolge entlastet die Fertigung?
00:04:47: Der entscheidende Punkt ist nicht das Einsystem zaubert!
00:04:51: Der entscheide Punkt ist dass Plannerinnen und Planern nicht mehr mit statischen Papierständen arbeiten sondern mit aktuellen Daten.
00:04:58: Der dritte Tipp führt digitale Datenerfassung als Fundament ein.
00:05:03: Wenn ihr papierlos fertigen wollt, müssen Daten dort digital entstehen wo sie anfallen – nicht erst am Ende der Schicht!
00:05:10: Nicht erst wenn jemand einen Stapel-Laufkarten ins Büro trägt… direkt im Prozess.
00:05:16: Dazu gehören Betriebsdaterfassung Maschinendatenerfassung und Personalzeiterfassung.
00:05:21: Die Begriffe klingen technisch sind aber schnell erklärt.
00:05:25: Betriebsdaterfassung sammelt Daten aus dem laufenden Fertigungsprozess.
00:05:29: Zum Beispiel Stückzahlen, Rüstzeiten, Arbeitsgänge oder Auftragsstatus.
00:05:34: Maschinendaterfassung bezieht Informationen direkt aus Maschinen- oder Anlagen etwa Zustände, Laufzeiten und Störungen.
00:05:42: Personalzeiterfassung bildet Arbeitszeiten digital ab und kann helfen Abläufe sauberer zuzuordnen.
00:05:48: Der große Vorteil – Informationen liegen nicht mehr isoliert auf Papier, sondern fließen in einen zentralen Datenpool und werden mit dem EAP-System synchronisiert.
00:05:58: Dadurch können Produktionsleiterinnen den aktuellen Stand eines Fertigungsauftrags verfolgen und bei Störungen schneller reagieren.
00:06:05: Genau hier wird Papier teuer!
00:06:07: Nicht wegen des Blattpreises an sich, sondern wegen der Verzögerung zwischen Ereignis und Information.
00:06:13: Wenn ihr gerne tiefer in das Thema digitale Betriebsdatenerfassung einsteigen wollt, dann haben wir für euch eine kostenlose Softwaredemo zur digitalen Betriebesdatenerfassung mit Elmobil vorbereitet.
00:06:23: Dort seht ihr wie Mengen, Rüstzeiten oder Stillstände ohne Papier erfasst werden und an das ERP-System zurückgemeldet werden können.
00:06:31: Den Link dazu findet ihr wie immer in der Beschreibung.
00:06:33: Der vierte Tipp macht Arbeitsanweisungen digital verfügbar!
00:06:37: In vielen Fertigungen liegen Arbeitsanweisungen als Ausdruck am Arbeitsplatz, in irgendeinem Ordner oder irgendwo zwischen Maschine und QS-Bereich.
00:06:46: Das Problem ist nicht nur das Papier – das Problem ist die Versionssicherheit.
00:06:50: Welche Anleitung ist aktuell?
00:06:52: Welche Zeichnungen wurde geändert?
00:06:54: Welcher Prüfhinweise gelten für diesen Auftrag?
00:06:57: Digitale Arbeitsanweisungen sorgen dafür dass Mitarbeiter genau die Informationen sehen, die sie für den jeweiligen Arbeitsschritt brauchen!
00:07:06: Das kann Text sein, ein Bild eine Zeichnung, einen Prüfenweis oder eine Schritt-für-Schritt Anleitung.
00:07:12: Wichtig ist die Information muss am richtigen Ort verfügbar sein und zur konkreten Aufgabe passen.
00:07:17: Gerade für neue Mitarbeitende oder wechselnde Arbeitsplätze ist das ein echter Hebel – nicht weil Menschen dadurch weniger wissen müssen sondern weil Wissen im Prozess sauber geführt wird!
00:07:29: Eine papierlose Fertigung lebt davon dass Mitarbeiter denn nichts suchen müssen.
00:07:33: sie sollen arbeiten können.
00:07:35: Der fünfte Tipp digitalisiert den Materialfluss.
00:07:38: Papierdosefertigung endet nicht bei Auftragsdaten, sie betrifft auch Nachschubbestellungen, Picklisten und Materialbereitstellung.
00:07:46: Wenn Material auf Zuruf per Zettel oder durch manuelles Nachfragen gesteuert wird entstehen unnötige Wege- und Wartzeiten.
00:07:53: Digitale Materialflußsteuerung kann hier verschiedene Formen annehmen.
00:07:58: Elektronische Kanbanprozesse können Nachschuben auslösen sobald ein definierter Bestand erreicht ist.
00:08:04: Pick by Light kann Mitarbeitende bei der Entnahme führen.
00:08:07: Elektronische Etiketten können Informationen direkt am Material- oder Lagerplatz aktuell halten.
00:08:13: Entscheidend ist weniger die einzelne Technologie für sich, sondern der Bruch mit dem alten Muster.
00:08:18: Wenn Nachschub digital ausgelöst und Materialbewegungen transparent werden sinkt die Abhängigkeit von Einzelwissen.
00:08:25: Das hilft besonders dann, wenn mehrere Abteilungen beteiligt sind.
00:08:28: Produktionen, Lager- und Planung arbeiten nicht mit unterschiedlichen Papierständen, sondern mit denselben Informationen.
00:08:35: Der sechste Tipp schafft Transparenz über Maschinen-, Anlagen- und Betriebsmittel.
00:08:41: Papierlose Fertigung ist eng mit Echtzeitinformationen verbunden – Wenn eine Maschinstörung erst dann sichtbar wird, wenn jemand sie händisch meldet verliert ihr Zeit!
00:08:50: Wenn Betriebsmittel gesucht werden müssen, weil ihr nicht wisst wo sie stehen verliert ihr ebenfalls Zeit.
00:08:56: Hier kommen digitale Maschineninformationen und Ortungstechnologien ins Spiel.
00:09:01: Maschinendaten zeigen Zustände und Störungen schneller.
00:09:04: Asset Tracking oder RTLS also Real-Time Location Systems können helfen Betriebsmittel Werkzeuge oder andere relevante Objekte zu lokalisieren.
00:09:14: Auch hier gilt, es geht nicht darum alles zu tracken was sich bewegt.
00:09:18: Es geht darum Engpässe und Suchzeiten dort zu reduzieren wo sie den Fertigungsfluss stören.
00:09:24: Fragt euch deshalb pragmatisch welche Maschinenzustände brauchen wir wirklich in Echtzeit?
00:09:29: Welche Betriebsmittel werden häufig gesucht?
00:09:32: Welcher Informationen fehlt unseren Führungskräften wenn Sie schnell entscheiden müssen?
00:09:37: Aus diesen Fragen entsteht ein sinnvoller Einsatzbereich.
00:09:41: Der siebte und letzte Tipp macht Reporting-und ERP Integration von Anfang an mit.
00:09:46: Papierlose Fertigung bringt nur dann den gewünschten Effekt, wenn die digitalen Daten nicht in Inselösungen stecken bleiben.
00:09:53: Wenn ein System Daten erfasst, ein anderes plant und ein Drittes auswertet aber nichts sauber verbunden ist, habt ihr am Ende nur eine digitale Zettelwirtschaft.
00:10:02: Deshalb braucht ihr eine klare Verbindung zum ERP-System und einen Reporting das relevante Kennzahlen sichtbar macht!
00:10:09: Nicht jeder Geschäftsführer oder Geschäftsführerin braucht jedes Detail aus der Maschine.
00:10:14: Nicht jede Mitarbeiter oder jeder Mitarbeiter braucht jede Kennzahl, aber jede Rolle braucht die Informationen, die für Entscheidungen und Arbeitsschritte wichtig sind.
00:10:23: Echtzeitreporting hilft Produktionsstatus, Störungen, Auslastungen oder Fortschritte sichtbar zu machen.
00:10:29: Die ERP-Integration sorgt dafür dass Auftragsdaten Rückmeldungen und Planungsinformationen nicht doppelt gepflegt werden müssen – genau hier entsteht der eigentliche Nutzen!
00:10:39: weniger manuelle Übertragung, weniger Fehlerquellen mehr Transparenz.
00:10:44: Zum Abschluss nochmal für euch im Schnelldurchlauf und zum Mitschreiben!
00:10:47: Papierlose Fertigung startet nicht mit einem Druckerverbot sondern mit einem klaren Ziel.
00:10:53: Analysiert zuerst eure Ausgangssituation und definiert konkrete Anwendungsfälle.
00:10:58: Nutzt digitale Produktionsplanungen wenn eure Fertigungen auf Änderungen schnell reagieren muss.
00:11:04: Führt digitale Datenerfassung ein, damit Betriebsdaten, Maschindaten und Zeiten nicht mehr erst auf Papier landen.
00:11:11: Stellt Arbeitsanweisungen digital und versionssicher bereit.
00:11:14: Digitalisiert den Materialfluss, damit Nachschub- und Pickprozesse nicht an Zetteln hängen.
00:11:20: Schafft Transparenz über Maschinen-, Anlagen- und Betriebsmittel UND verbindet alles sauber mit ERP & Reporting, damit aus digitalen Daten echte Entscheidungsgrundlagen werden!
00:11:32: Wenn ihr aus dieser Folge nur einen Satz mitnehmt, dann bitte diesen.
00:11:36: Papierlose Fertigung ist kein einzelnes Tool sondern eine Prozessentscheidung!
00:11:40: Ihr entscheidet wo Informationen entstehen wer sie braucht und wie schnell sie verfügbar sein müssen.
00:11:46: Je klarer diese Antworten sind desto leichter wird der Weg Richtung Smart Factory.
00:11:51: Das war ZukunftKMU to go.
00:11:53: Wenn dir diese Folge rund um Papierdose Fertigung und den Weg zur Smart Factory gefallen hat, dann lass uns gerne einen Daumen nach oben bei YouTube oder eine Bewertung bei Apple Podcasts oder Spotify da!
00:12:04: Und für alle die es jetzt noch genauer wissen möchten gibt's auf der L-Mobile Website unter dem Reiter Interaktiv weiteren spannenden Content wie White Paper, Software-Demos & Live-Events rund um die Digitalisierung von Lager-, Produktionen.
00:12:18: Ich freue mich außerdem über euer Feedback oder eure Wünsche für weitere Zukunft.
00:12:22: keinem U to go folgen.
00:12:23: Viel Erfolg beim Umsetzen und bis zum nächsten Mal!
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