2 Mio. Euro Schwund und keiner hat's gemerkt - Ladungsträgermanagement für KMU | Zukunft KMU Podcast
Shownotes
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00:00:00: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Zukunft KMU.
00:00:03: Vierzig Millionen Ladungsträger, also Paletten, Behälter, Gestelle alles was da so dazugehört bewegen sich in Europa jeden Tag.
00:00:10: Die Zahl darfst du auch gleich noch mal ein bisschen anpassen oder validieren.
00:00:12: das war mal das was ich rausgefunden habe.
00:00:14: Ein ganz großer Teil davon der verschwindet gefühlt einfach oder zumindest ist nicht mehr so ganz klar wo die sich dann alle befinden und aufhalten.
00:00:21: Und es kostet Mittelständler im Jahr circa fünf bis sechsstellige Summen.
00:00:26: Auch da können wir gerne gleich noch mal ein bisschen tiefer einsteigen.
00:00:28: Genau, ohne dass das jemand so unbedingt richtig auf dem Schirm hat.
00:00:31: Das mag bestimmt von Firma zu Firma ein bisschen unterschiedlich sein aber es ist trotzdem ein ganz schön großes schwarzes Loch glaube ich was man da so manchmal im Unternehmen hat, das man nicht so kennt.
00:00:39: Deshalb schauen wir uns heute immer das ganze Thema Ladungsträgermanagement an Hört sich vielleicht erst mal ein bisschen trocken an, aber ich glaube wenn man da tiefer einsteigt kann es ganz spannend sein.
00:00:48: Zumindest hat mein Gast sich damit schon wirklich viele Jahre beschäftigt und jetzt auch eine eigene Firma zu dem Thema ausgegründet.
00:00:54: bei mir ist heute Dr.
00:00:55: Philipp Hühning.
00:00:56: er ist Gründer und CEO von Luperio.
00:00:59: Ehemals Logistikbude finde ich eigentlich den cooleren Namen aber können wir vielleicht auch noch einmal darauf einsteigen warum ihr euch für einen neuen Namen entschieden habt.
00:01:06: Genau, wie immer an der Stelle.
00:01:08: kurz für euch noch der Hinweis.
00:01:09: Die Folge gibt's auch wieder bei YouTube zu sehen.
00:01:11: Schaut da gern vorbei und lasst uns ein Abo da!
00:01:13: Da freuen wir uns sehr wenn ihr bei uns auf dem Kanal vorbeigeguckt.
00:01:16: Philipp ich habe jetzt nur so ganz grob paar Stichworte über dich in Raum geworfen.
00:01:19: Du darfst sich gerne einmal selber vorstellen wer bist du konkret?
00:01:21: was macht dir bei Luperio?
00:01:23: Was muss man sich da zum Thema Ladungsträgermanagement vorstellen?
00:01:26: Ja, da war ja schon ganz viel dabei.
00:01:28: Ich bin Philipp in acht und dreiß Jahre alt habe mein Dortmund Logistik studiert, viele Jahre am Fraunhofer-Institut verbracht im Bereich Verpackungslogistik und wir haben Unternehmen beraten wie sie Verpackungsprozesse in Griff kriegen und welche Rolle Technologie spielen kann.
00:01:40: Und was wir aber beobachtet haben Wir konnten dann mit RFID, mit optischen Systemdaten generieren, wir konnten sie aber nirgends wohin speichern weil es kein dediziertes System genau für dieses Thema gab.
00:01:49: und so ging die ersten Überlegungen Logistikkbude damals und heute Loperio los.
00:01:54: Warum Loperio?
00:01:55: Wir sind mittlerweile in fünfzehn Sprachen verfügbar, stimmen für unsere Kunden mit insgesamt Geschäftspartnern über sechzig Ländern ab.
00:02:04: Da funktioniert Logistikbudden noch begrenzt so sehr wie den... Zumindest
00:02:06: verstehen sich alle ja!
00:02:08: Ja, so gern wir diesen Namen auch haben und auch unseren Mitarbeitenden dran hängen, kommst du morgen in die Bude ist.
00:02:13: so heißt es bei uns wenn man dann Office Tag hat Damals der Grundgedanke war, Bude ist der Kiosk im Ruhrgebiet und uns ging es immer auf den Keks.
00:02:21: Dass wenn er einen Ladungsträger sinnvoll managen wollte, musste man immer ganz lange aufwendige Software-Individualentwicklung machen.
00:02:27: Wir wollten wie der Besuch im Kiosks, ich sag' ich brauch das dass das und geht dann raus und krieg noch ein Flottenspruch.
00:02:32: so wollen wir als Company immer sein.
00:02:35: Das war damals die Geschichte wie's losging.
00:02:37: und wir kamen dazu Weil wir gesagt haben, Ladungsträger du hast von den vierzig Millionen in Europa gesprochen.
00:02:43: Wenn man so auf die Welt guckt gibt es zehn Milliarden Stück.
00:02:45: da gehört dann die Obst- und Gemüsekiste im Supermarkt, die roten Fleischkisten, die jeder von der Fleischtheke aber auch vom Caterer kennt.
00:02:52: er dann am Ende sein schmutziges Geschirr damit nach Hause bringt Die Europalettigitterbox all die Behälter die wenn ihr Produktionslogistik haben gehören dazu Und trotzdem kriegt es irgendwie keiner so richtig gemanagt.
00:03:04: also gefühlt Gucken die Unternehmen, habe ich jetzt eher ein Thema mit Transparenz.
00:03:09: Also ich verliere was, hab Schwund, hab Kapitalbindungskosten weil die irgendwie bei meinen ganzen Differanten rumstehen und nicht bei mir.
00:03:16: oder habe ich einen Thema mit Personal?
00:03:17: Und das war früher so ein Abwägen.
00:03:20: welches übel nehme ich also?
00:03:22: entweder mache ich gar nichts dann habe ich Schwund und Kapital Bindung oder ich setze Leute drauf da habe ich Personalaufwand.
00:03:26: und unsere These war dass Technologie in unserem Fall Software beide Seiten runterbringt indem man einmal Transparent schafft und auf der anderen Seite Automatisierung.
00:03:35: Und dann sind wir auch schon im Thema, was macht Blopario?
00:03:37: Wir managen für unsere Kunden Ladungsträger.
00:03:40: Also all diese Objekte und unser Versprechen ist eine Standardlösung für alle Ladungsträger am Unternehmen.
00:03:46: Und technisch bringen wir halt Datenpunkte wie heute in ERP, WMS, TMS auf Lieferschein die wir mit einer KI auslesen den Excel-Files anfallen zusammen erzeugen darauf ne Echtzeittransparenz, ich sage immer BWA für Palette also wirklich ein Euro Wert drunter nicht nur Stückzahl.
00:04:00: Und wir automatisieren diese ganzen verbundenen Prozesse.
00:04:04: Also eine Kontoabstimmung, eine automatische Rechnung der Erzeugungen irgendwelche Inventurprozesse Bestandsausgleicher Es gibt so ein Klassiker in Berlin sind immer zu viele Paletten.
00:04:16: Stuttgart ist immer zu wenig.
00:04:17: Warum?
00:04:17: Weil in Berlin viel konsumiert aber wenig produziert wird und in Stuttgard wird relativ viel produziert.
00:04:22: Das heißt ich muss mir immer Gedanken machen wenn mein Standort in Berlin zuviel hat und in stuttgart zu wenig wie kriege ich sie wieder zurück?
00:04:30: Ladungsträger ist meistens nicht zeitkritisch, die kann ich dann hervorragend nehmen um den Lkw auszulassen wenn ich es denn weiß dass da Paletten von Berlin nach Stuttgart wieder müssen.
00:04:38: Sehr gut!
00:04:38: Ich wollte gerade sagen jetzt muss ich dich fast schon unterbrechen damit wir nicht schon alles vorwegnehmen was wir noch in der Folge besprechen wollen.
00:04:42: also das hört sich auf jeden Fall sehr spannend an und muss auch ehrlich gestehen ich habe am Anfang nichts... damit gerechnet, dass es so ein komplexes wichtiges Thema ist.
00:04:50: Bin ich ehrlich?
00:04:50: Ich hab mich da ein bisschen eingelesen und dachte ... Gucken was da so rumkommt beim Thema war nicht richtig spannend.
00:04:56: Ich stell immer ganz gerne noch eine persönliche Frage zum Einstieg in den Podcasts.
00:05:00: Normalerweise eigentlich was ein bisschen abstrakteres sage ich mal aber bei dir hat mich tatsächlich interessiert.
00:05:04: Ich habe gesehen du hast zum Thema Ökosystem Europalette promoviert.
00:05:09: wie kommt man da drauf?
00:05:11: Man biegt ein paar mal falsch ab und neben.
00:05:14: Also es ist eine Doktor-Europalette, wie bin ich dazu gekommen?
00:05:18: Ich hatte ja gesagt wir haben Unternehmen beraten in dem Umfeld und haben immer versucht mit Technologien das zu lösen und haben aber nicht das ursprüngliche Problem dass es einfach keine saubere Datentransparenz gibt gelöst.
00:05:27: Und wir hatten damals das Glück die E-Pal beraten zu dürfen also einen Verein hinter der Europalette.
00:05:32: man muss sich das so vorstellen.
00:05:33: es gibt tausend fünfhundert Unternehmen die Paletten handeln sortieren und produzieren Es gibt als ein Werk oder sowas.
00:05:40: Und die haben sich die Frage gestellt, wie die Europalette der Zukunft aussehen muss.
00:05:44: und dann durften wir ein Jahr durch die Welt reisen und unter Nebenfragen was haltet ihr von der Europa?
00:05:50: Wir haben viel gelernt aber wir haben auch viele um die Ohren gehauen gekriegt nervt mich blöder Prozess weil das ist ja so ein bisschen das Paradoxe.
00:05:56: keiner von uns könnte Logistik machen ohne Ladungsträger also es total utopischen Lkw zu beladen irgendwas ins Regal zu stellen oder einen Gabelstabler dazu benutzen ohne eine Palette in einer Gitterboxen Behälter.
00:06:07: Und gleichzeitig ist es ja so ein Thema, wo alle drauf schimpfen.
00:06:09: Also das ist irgendwie ganz paradoxes.
00:06:12: Was
00:06:12: muss funktionieren?
00:06:12: und wenn sie nicht funktioniert nervt's alle
00:06:14: her?
00:06:15: Ja genau!
00:06:16: Unsere Kunden sagen immer Spaß ist halber.
00:06:18: ich mach' das mit euch weil ich möchte mit dem Scheiß nichts zu tun haben.
00:06:21: also ist das Ziel von produzierenden Unternehmen Logistikern aber auch Händlern... ...möglich wenig Berührungspunkte damit zu kriegen.
00:06:28: Es muss einfach laufen.
00:06:30: So ging das ganze dann los und dann kamen glaube ich zwei Sachen zusammen.
00:06:34: wir hatten vielleicht noch nicht die perfekte Geschäftsidee eine große Lust zu gründen, würde ich sagen.
00:06:39: Zum einen und zum anderen irgendwie so ein Unternehmer gehen.
00:06:43: wir wollten unbedingt was aufbauen dann.
00:06:45: Wir waren an dem natürlichen Ende bei Frauenhofhaar und dann kann ich in der Wissenschaftskarriere gehen.
00:06:50: Ich bin wahrscheinlich nicht der geborene Professor und wir hätten zum großen Unternehmen gehen können und haben gesagt, wenn wir jetzt nicht das machen, dann grünen wir nie ein Unternehmen.
00:06:58: Wenn
00:06:59: man erstmal in so einem Rädchen drin ist...
00:07:01: Ja und auch das Gehalt hat, dass man nicht verzichten will.
00:07:05: Das sind alles Faktoren und wir hatten dieses Gefühl, dass da irgendwas fehlt.
00:07:10: Selbst größte Unternehmen sagen Palette läuft nicht so ganz gut bei uns oder ich verliere Behälter oder andauern.
00:07:15: wenn der Technologie kommt immer in Newscase rund um Verpackung gedacht wird dann muss es dadurch irgendwie mehr Potenzial geben.
00:07:21: naiven Verständnis oder Gefühl, dass es da einen Markt geben könnte sind wir losgelaufen.
00:07:25: Das heißt dann auch das so ich sag mal der Moment in dem du erkannt hast, da steckt vielleicht mehr drin als einfach nur eine akademische Arbeit was erstmal nicht abwertend gemeint ist sondern ich weiß selber wie viel Aufwand das ist ja?
00:07:35: Sondern eher diese so okay da steckte auf wirklich unternehmerisches Potenzial dahinter.
00:07:38: für euch aber natürlich auch für die Firmen selbst sage ich mal im Sinne von Zeit und Geld wie man so schön sagt war das dann so der moment wo du da unterwegs warst und weltweit quasi die Firme angeschaut habt?
00:07:48: oder gab's da noch so.
00:07:49: ein anderen entscheidenden Punkt.
00:07:51: Es gab einen Moment, da erinnere ich mich dran.
00:07:52: Da war ich bei einem Stückgutnetz.
00:07:54: Man muss sich das so vorstellen wie eine Palette einer Einzelne verschicken will mit Ware.
00:07:57: dann gibt es nur wenige große Netze wie DSV und DAXA im Lebensmüllbereich Nage Und ganz viele Unternehmen die ihn verbunden zusammenarbeiten.
00:08:07: Dann sind auch kleinere Logistikunternehmer, kleinere Spediteure und dann saß ich abends beim Tisch, dann sind noch zwei oder drei Bier getrunken worden und dann war gerade das EPA Projekt gestartet.
00:08:15: Dann sag ich nach was haltet ihr denn von der Europalette?
00:08:17: und der Abend ist mir komplett um die Ohren geflogen.
00:08:19: Also ich hab nur... Wolltest
00:08:20: du eine nette Frage zum Einstieg mir stellen?
00:08:22: Ja, ich dachte so jetzt lerne ich hier, jetzt habe ich fünf Unternehmer aus dem Bereich Logistik und die haben mir das um die ohren gehauen.
00:08:28: Und das war halt so ein Zeichen so hey die kommen in ihrem Business nicht ohne Palette klar aber gleichzeitig hassen sie es wie die Pest und das fand ich irgendwie interessant.
00:08:38: Ich würde jetzt nicht meine Promotion pitchen, aber wenn man sich die Kosten anguckt, die mit einer Euro-Palette zusammenhängen und egal welche Studie man nimmt und wie man rechnet.
00:08:47: Aber man kommt irgendwo bei einem Euro bis einem Euro.
00:08:50: Fünfzig Administrationskosten für eine Palette, die von A nach B geht raus.
00:08:55: Und ne Palette kostet grad mal zehn Euro.
00:08:57: Das heißt ne Paletten, die zwischen zehn Unternehmen sich bewegt hat mehr Administrations kosten als den Neupreis verursacht.
00:09:03: Genau das kann nicht der richtige Weg sein!
00:09:07: So ging das los.
00:09:08: und dann macht es natürlich Spaß, wenn der Markt groß genug ist.
00:09:10: Wenn er gesagt hat zehn Milliarden Ladungsträger weltweit jeder geht so durch fünf zu unternehmen da haben wir hundertfünfzig Milliarden Übergänge zwischen Unternehmen.
00:09:17: und so ein Ladungsträger fängt ja an bei wenigen Euro im Behälterbereich und geht dann... Wir haben einen Kunden, der hat Batterieverpackungen, also eine Palette die hat Brandschutzelemente und Kohlen kostet auch schon mal zehntausend Euro plus.
00:09:31: Aber so ein Durchschnitt, zwanzig bis dreißig Euro kann man über alle Ladungsträger rechnen.
00:09:34: Und dann ist der Wert dieser Ladungsträger-Übergänge höher als das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands.
00:09:38: Das heißt wenn die Ladung Strägerübergänge alles bezahlt würden im Wert der Ladungssträge was natürlich nicht ist wäre das in die drittgrößte Volkswirtschaft der Erde und da redet keiner darüber.
00:09:48: So wir nehmen es für selbstverständlich.
00:09:52: Ich sage ja also ich finde gerade Logistik ist so ein Thema.
00:09:55: Da geht man immer davon aus, dass das funktioniert halt.
00:09:57: Das ist wie ich bestelle irgendwas und gehe davon aus in den nächsten ein, zwei Tagen ist es da so.
00:10:01: aber was da dranhängt, was alles im Hintergrund passiert?
00:10:04: Und wie du sagst, wie's verladen wird und wie's gesichert wird und was für sich.
00:10:06: damit beschäftigt sich ja im Normalfall keine außer natürlich Unternehmen die explizit damit arbeiten.
00:10:11: oder das ist Corona wir kriegen kein Klopapier.
00:10:14: genau da kriegen alle dann die Krise.
00:10:16: das wollen wir aber nicht haben.
00:10:17: okay aber das heißt irgendwie ist es ja schon Ich sag mal auch monetäre wichtiges Thema für jedes Unternehmen, das irgendwie irgendwelche Ladungen von A nach B transportiert und die dies noch in einem großen Stil tun.
00:10:30: Für die noch ganz besonders.
00:10:31: Wieso ist es trotzdem irgendwie so ein Thema was man jetzt nicht so auf dem Schirm hat?
00:10:35: Oder ist es gar nicht so?
00:10:36: oder sagst du dir die Unternehmer wissen das eigentlich schon dass sie da einen Thema haben aber signurieren's halt oder wie läuft es genau?
00:10:42: Ja Du hast ja im Prinzip wenn du es nicht mit unserer Software nötest, so für zum Werbeblock ... dann hast du zwei Übel zwischen den Novellern kannst.
00:10:50: Du kannst wählen mit einer Schwundquote, also wie deine Büchersammlung zu Hause... Wenn du denen nicht aufschreibst, wenn wir die Bücher geliehen hast, du kriegst sie nicht wieder.
00:10:57: Sie
00:10:57: sind nie wieder da.
00:10:58: So
00:10:59: heißt es.
00:10:59: Dann wirst du bei zehn, zwanzig Prozent Schwundquote im Jahr rauskommen und zusätzlich, wenn du eigene Ladungsträger besitzt, also ein bisschen produzierendes Unternehmen mit eigenem Behälterbestand,... erstmal diesen Pool fluten.
00:11:12: also in anderen Worten deine verlängerten Werkbänke.
00:11:16: andere Partner stellen sich das erst mal auf dem Hof.
00:11:18: Also in jedem Unternehmen gibt's irgendwo Kisten die sie nicht selber beschafft haben wenn es nur die gelbe Postkiste ist, also dass ist das eine übel.
00:11:26: und das andere ist wenn du sagst ne das möchte ich nicht dann fängst du an den Personal die Personalkosten hochzufahren weil ich hab jetzt Leute drauf aufpassen.
00:11:35: Die das
00:11:35: verwalten und monetären checken
00:11:37: Genau und es is ein Thema du kannst eigentlich nur verlieren.
00:11:40: Also es gibt kein Unternehmen, was Bottom Line Gewinn macht.
00:11:44: Man macht die Logistik-Dienstleister, die verdienen schon mit Kapitalbindung und Schwund in dem sie sich dahin optimieren, dass sie eher Palettenschulden haben also quasi Geld leihen weil am Ende steht das Geld dagegen.
00:12:01: Und auf der anderen Seite hast du die produzierenden Unternehmen, die einfach mit dem Schwund dann leben als Ponder.
00:12:07: Für die ist es halt schwer weil sie gar nicht das Problem so sehr kennen.
00:12:11: Die
00:12:12: kann es sein, dass sie das nicht kennen.
00:12:14: Ja ich mag als Metapher das Volleyball-Spiel.
00:12:17: also was ist beim Volleybal die schwierigste Situation?
00:12:19: der Ballfeld in die Mitte und alle gucken sich... Ach ich dachte du hasse ich!
00:12:22: Der
00:12:22: andere nimmt dich schon ja?
00:12:23: Und so ähnlich ist der Ladungsträger im Produktionsunternehmen.
00:12:26: Also wir haben da irgendwo den Einkauf involviert, der die Neuen kauft.
00:12:29: dann haben wir die den Bachen Eingang Dann haben wir eine Logistik.
00:12:33: Wir haben ne Produktion vielleicht sogar zwei Produktion weil's zwei verschiedene Artikelgruppen gibt.
00:12:37: Da haben wir ein Ausgangslager, vielleicht noch einen Zentrallager, mehrere Logistikdienste.
00:12:42: Zwischen das heißt dieses Ladungsträger-Thema hat kleine Facetten in allen Bereichen aber es gibt gar nicht die Zusammenführungen.
00:12:48: also es gibt in dem wenigsten Unternehmen eine Ladungsträgerkennzahl die die Geschäftsführung oder CFO auf den Tisch gelegt kriegt.
00:12:56: wo steht Standort Stuttgart hat letzte Woche ein Ladungssträgeergebnis von X gemacht.
00:13:01: Das sieht ja das Unternehmen nicht.
00:13:03: und dann macht man den Fehler.
00:13:05: Wir nennen das immer so Zahlen schieberei.
00:13:08: Man nimmt nen EAP, was ne Menge bucht und dann gibt's einen Mitarbeiter, der kann auf das Feld klicken und die Menge verändern.
00:13:13: Dann steht da eine Zahl und dann steht da ich hab ... ... dreihundert achtundzwanzig Palettenguthaben bei dir oder Behälter oder was auch
00:13:19: immer.".
00:13:20: Und das ist natürlich überhaupt nicht validiert.
00:13:22: Ich kann ja auf dich jetzt heute tausend Paletten buchen, da habe ich erst mal noch nichts von dir.
00:13:25: Wir wissen mir sie nicht geben!
00:13:26: Ja, aber ich sehe vielleicht auch gar nicht ab.
00:13:27: Dann
00:13:28: gehen wir in so ein Abstimmungsprozess rein und du musst mir das bestätigen dann kann ich es erst buchhalterisch sauber berechnen und das haben die wenigsten Produktionen zu tun.
00:13:36: Ja und vor allem als derjenige... Also ich sag mal wenn du derjenig bist, der mir die Ladungsträger schickt, dann ist es ja erstmal eigentlich dein Interesse vor allen Dingen, die wiederzubekommen und nicht unbedingt mein Interesse dass alles perfekt im Griff zu haben.
00:13:45: oder würdest du anders sehen?
00:13:49: Kurze Unterbrechungen eigener Sache.
00:13:51: Wenn euch die Themen, die wir hier im Podcast besprechen gefallen dann habe ich noch einen heißen Tipp für euch.
00:13:55: Schaut mal auf unserer Website lmobile.com.
00:13:57: slash interaktiv vorbei.
00:13:58: dort findet ihr noch spannende White Paper unsere Live-Events oder auch Software-Demos und alles könnt ihr euch jederzeit kostenlos anschauen.
00:14:06: Rund um das Thema Industrie vier Punkt Null.
00:14:07: bleibt ihr so also absolut oft im Laufenden!
00:14:09: Ich freue mich wenn ihr vorbeischaut.
00:14:11: Ja du musst im Prinzip so langsdreher kannst du in drei Kategorien aufteilen.
00:14:15: Die eine Kategorie sind Pooling Langsdrahe die leih ich mir irgendwo Die gehören jemand, der muss sich nur sagen wo hab ich seine Ladungsträger hingebracht.
00:14:21: Dann gibt's die, die mir gehören und es gibt die in offener Pool sind.
00:14:25: Die mir gehörn ist so klassisch Produktionsunternehmen, ich stell Türen her oder Achsenfelden... Ist ja vollkommen egal!
00:14:32: Und da gibts dann spezielle sogenannte Sonderladungsträggen genau für diese Achse weil diese Tür gemacht sind.
00:14:38: Sie gehören mir, wird auch niemand anderes noch mal nutzen außer meine Verlänger zur Werkbank.
00:14:42: Und die kostet nicht auch keine zehn Euro?
00:14:44: Ne ne, da sind wir im Bereich von mehreren Hunderten Und da muss ich einfach drauf aufpassen.
00:14:48: Wenn wir aber im Bereich offener Pult sind, Europa-Lette funktioniert das nicht.
00:14:52: so dass ich meine Palette wieder bekomme ist eine falsche Annahme.
00:14:55: es funktioniert eher wie Geld und das kann auch digital ausgeliefert werden.
00:14:59: Ich kann dir hier zehn Euro Bargeld geben und du kannst mir PayPal holen und ich kann damit dann wieder was anderes machen.
00:15:04: man muss er... So denken.
00:15:06: Es
00:15:06: geht eher um den Wertdurchlauf und nicht unbedingt um die physische Europalette?
00:15:12: Ja, es geht viel um Forderungen und Verbindlichkeiten und deswegen tun sich Unternehmen so schwer das mit ERP, WMS, TMS zu lösen weil die klassischen Produktions- und Logistiksysteme denken linear.
00:15:22: ich habe eine Quelle also ein Ausgangsprozess waren Eingang dann passieren ganz viele Sachen und dann hab' ich ne Senke wo der Prozess endet.
00:15:30: Ladungsträger ist wie Geld, also ganz viele der Logiken in unserer Software funktionieren wieder Finanzmarkt.
00:15:36: Schulden, Verbindlichkeiten, monetäre Bewertungen von Forderungen und all solche Fragestellungen.
00:15:42: dafür sind diese Systeme gar nicht gedacht.
00:15:44: Ich vergrößere das nicht die Aufgabe von diesen Systemen.
00:15:45: Aber vielleicht können wir noch mal so einen Schritt zurück machen.
00:15:47: Wie finde ich denn jetzt als Unternehmer überhaupt raus wenn mich das dann überhaupt interessiert?
00:15:51: Und ein bisschen wichtig verstehen was du jetzt schon erzählt hast glaube ich es sollte mich unbedingt interessieren.
00:15:56: Wie finde Wie mein Ladungsträgermanagement läuft, wie viele Ladungsträger ich überhaupt habe.
00:16:01: Wie meine Verbindlichkeiten aussehen?
00:16:04: Wo kann ich das rausfinden oder wie muss ich mich darauf vorbereiten?
00:16:07: Also idealerweise weiß ich zumindest grob, wie meine Verbündlichkeiten sind weil sonst kann es echt böse Überraschungen geben.
00:16:12: Es gibt Unternehmen die sind an Palettenpleite gegangen.
00:16:14: wenn auf einmal eine Rechnung über Zehntausend Paletten reinflattert, die ich nicht auf dem Schirm hab für einen kleinen Logistikdienst da ist ja schon lebensbedrohlich werden.
00:16:23: Ich würde immer diese drei Blöcke aufmachen.
00:16:25: Also ich würde zuerst mit Personalaufwand angucken, das ist mit noch am einfachsten Fall nismäßig.
00:16:29: also gibt es die Stellen, die das Vollzeit machen und dies Teilzeit machen.
00:16:33: Und dann kann ich relativ guten FDE-Schlüssel anlegen.
00:16:36: Wenn ich dann auf die Kapitaseite springe, die Kapitalbindung da kann ich mal gucken was habe ich an Ladungsträgern eingekauft über die letzten zwei-, drei Jahre?
00:16:45: Das ist schon ein ganz guter Indikator!
00:16:47: Und was so Vorderungsverbindlichkeiten angeht wenn ich offene Pools, also Europalettengitterboxen hab ... schickt mir mein Spediteur normalerweise einmal im Monats- und Kontorauszug.
00:16:56: Den habe ich mir idealerweise schon mal angeguckt, was da draufsteht... ...und dann kriege ich für die Kapitalbindung ein Gefühl,... ...was aber ja auch so abstrakte Kosten sind.
00:17:03: Die werden eher spannend wenn ich dann anfange zu optimieren weil sie auf einmal Cash freisetzen.
00:17:08: Und
00:17:08: wenn ich sie wirklich bezifferere?
00:17:09: Nicht mehr sage ich hab zwanzig Euro-Paletten sondern das sind dann eben zweitausend Euro.
00:17:13: Genau!
00:17:13: Und das zwei tausend euro.... Es sind eher zweitausend Euro Paletten mal zehn
00:17:18: Euro relativ
00:17:19: schnell in große Summen.
00:17:20: Und wenn ich dann meine Forderungen wieder zusammen bekomme, die ich im Paletten habe, hab' ich auf einmal wirklich Cash.
00:17:26: Weil entweder kriegst du die Palette, ihr kann dich aber auch verkaufen, es gibt genug Palettenhänder.
00:17:30: dadurch dass das ein total standardisiertes Produkt ist, kann ich sagen jedem Autobahnkreuz verkaufen wenn ich das möchte.
00:17:35: Also ich kann wirklich Cash generieren, wenn ich die Kapitalbindung mir einmal angucke und dann ist nicht mehr so abstrakter Wert Kapital Bindungskosten sondern es ist einfach Freak Cashflow den ich mir generiere und wo ich riesen Fan bin jetzt dann auf das verbleibende Bucket gucken also die Schwundkosten ist sich eine Ladungsträgerbilanz aufzustellen.
00:17:54: Das heißt, ich mache wie eine klassische Bilanz aktiver passiver.
00:17:58: die heißt da nur Eingang und Ausgang und schreibe mir mal wirklich systematisch auf Auf Eingangs Seite was kommt an Vollgut?
00:18:04: Und was an Lehrgut in meinem Unternehmen?
00:18:07: Und da gehört dann zum Beispiel auch der Zug um Zugtausch dazu.
00:18:10: Also wenn ich eine volle Palette rausgebe und Lehre zurückbekomme, ist das ein Eingang, gehört auf die Eingangsseite die Lehrepalette.
00:18:16: Dann gucke ich mir die Ausgangsseite an.
00:18:17: also was verschicke ich an Folgenden?
00:18:19: Was gebe ich auch an Lehrgut raus?
00:18:20: Zum Beispiel meinen Differanten an Lehr-Gutfall, Sorgung im Behältern damit sie bestückt werden.
00:18:25: Und dann ziehe ich einen Strich drunter und rechne mal die Summe auf beiden Seiten aus und dann sind wir wie in einer richtigen Bilanz.
00:18:31: Die muss gleich sein.
00:18:32: Sonst gibt es nur zwei Möglichkeiten, weder habe ich dann noch irgendwo eine Produktion für Ladungsträger bei mir oder ein großes Schwarz ist noch im Boden.
00:18:38: Und da... Das wollen
00:18:39: wir nicht haben!
00:18:41: Nee das wollen wir nie haben.
00:18:42: Dann die war erstes ohne die Produktion zu haben hat man nämlich etwas gefunden.
00:18:45: und dann stellt man wenn man's wirklich mal einmal strukturiert macht und uns ja keine Raketenwissenschaften stellt man wirklich die wildesten Sachen fest.
00:18:51: also wer hat einen Kunde?
00:18:52: der hat uns ... Der war felsenfest davon überzeugt er verliert keine Paletten.
00:18:56: und er hat gesagt Ich stell was her Zweihunderttausend Paletten im Jahr zugeliefert und ich verschicke vierhundert tausende Paletten, also muss ich zwehundert Tausend zu kaufen.
00:19:07: Klingt jetzt erstmal logisch.
00:19:08: Zwohundert rein voll gut, zwehundert rein leer gut, Vierhundert raus voll gut.
00:19:12: Und dann haben wir uns das angegangen.
00:19:14: Das ist ein Europalett, das ist Zukunftzugtausch.
00:19:16: D. h., die Bilanz sieht eigentlich aus du kriegst zweihundert Reihen und gibst Zwehundert Leere raus und du verschickst Vier Hundert und müsst es eigentlich Vier-Hundert reinkriegen?
00:19:24: Die Zwehunderte, die du noch zukaufst, das is dein Schwund!
00:19:26: Und sowas findet man dann.
00:19:27: Und zwehunderttausend Paletten sind zwei Millionen Euro.
00:19:30: Einfach
00:19:30: ein Denkfehler eigentlich, ja?
00:19:32: Also der Spitzenreiter aktuell da haben wir nur durch so eine saubere Bilanz mal einen Siebenstelligen Betrag gefunden und hat einen Stream einfach gar nicht gebucht.
00:19:41: Da hören die Kollegen wahrscheinlich schon zu.
00:19:42: oder wenn man so was teilen kann.
00:19:44: Ja krass okay!
00:19:46: Aber ist es dann auch der Schwundteil, sag ich mal, der, der die Unternehmen am meisten überrascht?
00:19:49: Oder sagst du nee beim Personal geht?
00:19:51: das unterschätzen sie.
00:19:52: Weil irgendwie wenn man dann die Leute erstmal hat und die dann viele Jahre da sind, dann denkt da keiner mehr dran oder also... Also ich glaube
00:19:58: die Personalaufwand haben die Wissens.
00:19:59: Also so ganz grob was die Leute im eigenen Unternehmen machen, dass sollte jeder zusammenbekommen.
00:20:04: Und das passiert auch.
00:20:06: Da ist höchstens der Überraschungseffekt wer alles das nicht Vollzeit macht.
00:20:10: Also irgendwo, der war ein Ausgang schreibt noch irgendwelche Papierzettel die einen Excel eintippt und irgendwie dreißig Prozent des Arbeitsaufwands davon entfällt auf das Thema.
00:20:19: Das sind so Erdeekosten.
00:20:20: aber die wirklichen Überraschungseffekte tauchen dann eher beim Schwund um bei der Kapitalbindung
00:20:24: auf.
00:20:25: Bei welchen Unternehmen also ich sag mal jetzt Branchen oder vielleicht auch Unternehmensgrößen würdest du sagen lohnt sich das ganz besonders dass die normal hinschauen?
00:20:30: Also wenn die jetzt hier zuhören bei welchem würdest Du sagen hey also für euch ist es absolut relevant, guck da mal genauer
00:20:36: hin.
00:20:36: Ja wir sind große Fans von Aufwand und Nutzen im Verhältnis lassen.
00:20:39: also wenn ich jetzt was weiß ich bin die Dönerbude um die Ecke oder ich fange gerade an E-Commerce Business zu machen nicht verschicke irgendwie fünf Paletten im Jahr oder im Monat das kriege ich mit Exlauch hin.
00:20:50: Es wird dann spannend wenn Komplexität reinkommt.
00:20:53: also so typische Indikatoren sich hat man mehr als ein Standort die Menge steigt.
00:20:56: ich habe verschiedene Ladungsträger Typen.
00:20:59: Ich arbeite mit mehreren Dienstleistern zusammen.
00:21:01: Ich habe eine kompliziertere, differenten Struktur oder verlängerte Werkbänke und muss eben nicht nur mit einer Partei irgendwie so ein Konto führen, sondern es sind vielleicht mal dreißig- oder fünfzig Parteien.
00:21:12: Und das sind so Indikatoren.
00:21:13: also typischerweise sagt man so bei Dreißig vierzig extern Partner fängt's anspannen zu werden.
00:21:19: was die Ladungsträgermengen angeht dann sollte schon hunderttausend plus sein.
00:21:23: aber das kommt auch schnell zusammen ist ja eine einfache Rechnung so ne Palette mit Behältern Da gehen dann schon mal ein paar tausend auf einem Lkw mit einem einzigen Lkws raus, also man kommt relativ schnell auf die Hunderttausende.
00:21:35: Also würde ich sagen, die Relevanz ist für viele Firmen wahrscheinlich da und jetzt ist halt auch so bisschen die Frage, habt ihr das auf dem Schirm oder nicht?
00:21:41: Okay.
00:21:42: Du hast jetzt gerade schon ein bisschen dieses Thema mit den... Glaubt Tauschpartner nennt man das dann angesprochen.
00:21:47: was genau macht das Ganze so komplex?
00:21:49: Also auf der einen Seite wahrscheinlich dass sich so viele Tausch-Partner im Zweifel habe aber halt auch die Berechnungen.
00:21:55: Was macht das Thema so schwierig, dass sich die Leute sagen ach ja wir gucken lieber gar nicht so genau hin.
00:22:00: Ja dann sind wir im Bereich offener Pool und ich hatte gerade das Beispiel mit Bargeld.
00:22:05: Das würde so funktionieren als wenn ich dir Geld PayPal oder sowas.
00:22:08: da haben wir es beide auf unserem Konto.
00:22:09: im Hintergrund prüft meine Bank ob ich das Geld habe zieht's mir ab überweist an deine Bank deine Bank schreibt es dir gut.
00:22:17: Das gibt bei Paletten nicht.
00:22:18: Das heißt der einzige Weg ist wenn ich fünf Paletten oder zehn Paletten an dich schicke muss ich die Buchung machen und dein Waren Eingang wird diese Buchung auch machen.
00:22:27: Das heißt du hast in deinem Konto Philipp schulde ich fünf Paletten, und ich habe in meinem Konto Andrea schuldet mir fünf Palette.
00:22:33: Jetzt ist die Supply Jam meistens nicht so einfach.
00:22:36: das heißt dazwischen sitzt noch ein Dienstreister und vielleicht bist du ein Lebensmittelhändler?
00:22:42: Und ich buche Du bist jetzt Rewe und ich buche in EDK und so weiter und denke in Deinem Bestellung.
00:22:48: Und dazwischen der Logistikdienstleiste, der es abholt, denkt vielleicht den Lkw-Touren?
00:22:51: Ich habe bei Philipp ein Lkv abgeholt.
00:22:53: Da ist aber dann EDK-Rewe und was weiß ich drauf.
00:22:56: Das führt aber dazu dass jede... hat das einen physischer Prozess nämlich die fünf Paletten
00:23:01: gehen an einem Bildwerk
00:23:03: liegt immer doppelt.
00:23:04: Das heißt jede Buchung ist doppelt und der Abstimmungsprozess ist diese beiden Welten zusammenzubringen.
00:23:09: Das ist so als würdest du dein Bankkonto auf nem Collegeblock führen und ich auch.
00:23:13: Und am Ende des Monats muss ich mit jedem, mit dem ich ein Finanzgeschäft im Monat hatte, mich abstimmen, ob er auf den gleichen Werk kommt.
00:23:18: Das ist das Problem.
00:23:20: Selbst wenn ich das perfekte Ladungsträgermanagement mir baue oder WIP-Code... Ich bin nicht alleine auf der Welt sondern Ladungstreger passiert immer in dem Übergang mit anderen Unternehmen und der andere glaubt vielleicht dass er einen ganz anderen Wert hat.
00:23:32: Dieser Abstimmungsprozess, unser Erfahrung nach nimmt bei Paletten sicherlich zwanzig bis dreißig Prozent der Personalaufhände ein.
00:23:40: Also es geht eigentlich eher ein Netzwerk, sage ich mal eine Plattform um die es da geht, die man dann gemeinsam betreiben muss sozusagen.
00:23:46: Ja ist das immer im Fluss und es geht eher darum wie buchig es von einer Partei auf die andere und jeder bucht heute für sich und deswegen ist dieser Einigungsprozess notwendig.
00:23:54: Jetzt ist es ja auch bei eurem System so, dass ihr davon lebt.
00:23:57: Dass möglichst viele Partner auf diesem System mitdenken oder dass halt viele dabei sind, sag ich mal wie du sagst wenn ich jetzt irgendwie habe dreißig Partner aber auf eurer Plattform sind vielleicht nur zehn davon dann kann ich vielleicht mit den zehn das irgendwie anders lösen.
00:24:08: aber die anderen zwanzig bleiben übrig.
00:24:10: oder wie muss ich mir das vorstellen?
00:24:11: Nein nicht ganz.
00:24:11: also wir haben immer das Ziel gehabt von Tag eins an, dass die Software einzelne Unternehmen schon mehr rekbietet.
00:24:17: Also wir sind keine klassische Plattform die immer irgendwo wie so Marketplace Angebote nachfragen managen muss oder möglichst viele draufziehen muss, das sind wir nicht.
00:24:25: Also alle unsere Kunden haben einen profitablen Business Case wenn sie mit uns starten auch wenn kein anderer ihrer Geschäftspartner bei uns ist.
00:24:32: was passiert es eher anders herum?
00:24:34: Wir ein Kunde wird unserer kunde und diese Abstimmung die wir gerade recht lange gesprochen haben funktioniert dann so.
00:24:41: All diese Geschäftspartner kriegen wie so eine Teams-Einladung, einen eindeutigen Link und können dann selber einsehen was auf sie gebucht ist.
00:24:46: Können ihre Belege da hochladen?
00:24:48: Das Prüfen korrigieren?
00:24:49: Eine Kommunikationsvereinfachungen?
00:24:50: Genau!
00:24:51: Und die zahlen auch nichts dafür.
00:24:52: das heißt wir reduzieren für unsere Kunden und Ihre Geschäftsparte den Aufwand in diesem Abstimmungsprozess.
00:24:58: Da können Sie ja auch noch leer gut anfordern und all solche Sachen.
00:25:01: Und möglich simpel dass es eine einzelne Seite hat nicht unter Minus, die hat keinen komplizierten Lock in.
00:25:05: ich kann's also sehr einfach bedienen.
00:25:08: Was dann aber passiert ist meistens wird dieser andere Partei dann auch irgendwie auf uns aufmerksam und sagt, ach guck mal euer Kunde ich arbeite mit ihm zusammen.
00:25:15: Ich kriege immer den Link wie funktioniert das eigentlich?
00:25:17: Und da über so einen natürlichen Netzwerkeffekt in der Ladungsträger...
00:25:20: Und Propaganda fast schon aber am mitten ein bisschen selber ausprobieren quasi!
00:25:24: Ja
00:25:24: genau und der Ladungssträker hat ja so einen Natürlich-Netzwerk Effekt dass er von einem Unternehmen um anderen geht, dass immer mehrere Parteien involviert sind und da hängen wir uns ein Stückchen natürlich mit der Software dran beide Parteien als Kunden haben.
00:25:36: Dann wird es natürlich spannend, weil dann selbst wenn wir so Fälle haben wie wir gerade im Beispiel hatten dass der eine bucht in Lkw-Fahrten und den anderen Handels bestellen die Buchung passen nicht zusammen kann man natürlich mit KI am Matching ganz viel machen und am Ende des Tages wird das dann genau wie unserem Beispiel mit Geld.
00:25:52: du drückst bei PayPal auf zehn Euro an Philippe und wir müssen uns um nichts mehr kümmern.
00:25:56: Du prüfst ja nicht ob das Geld da ist oder was auch immer sondern du tippst
00:26:00: mal ein.
00:26:00: Da werden auch Konten verknüpft usw.
00:26:02: Genau
00:26:03: mit einem Android-Pay oder Apple Pay.
00:26:06: im Café bezahlt sind bis zu zehn Parteien involviert, bis das Geld auf den Konten ist.
00:26:11: Und Palette läuft eigentlich auch so nur dass diese zehn Übergänge alle Händeschalter passieren.
00:26:15: Genau das ist das was wir tun nämlich von Wir sind Nutzen für einzelne Kunden entwickeln wir uns immer mehr in diesem Bereich Kunden miteinander zu verschalten.
00:26:24: aber prinzipiell kannst du mit uns auch arbeiten und wirtschaftlich arbeiten ohne dass du irgendwer überreden musst damit zu machen.
00:26:30: Das ist immer gut.
00:26:32: Und wie gesagt, wenn dann mehr davon erfahren, es ist natürlich noch einfacher, wenn die langfristig auch mit dabei sind.
00:26:37: Okay!
00:26:38: Jetzt habe ich noch ein bisschen recherchiert und gelesen, mich schlau gemacht und hab dann noch so was Schönes gelesen.
00:26:43: das ist ab August zwanzig sechsundzwanzig also zum Zeitpunkt der Aufnahme war sie dann ab jetzt.
00:26:48: Das Thema PPWL oder PPRWR wahrscheinlich diese europäische Verpackungsverordnung spannend wird.
00:26:57: Was hat es mit euch zu tun?
00:26:59: Wir hatten wenig Einfluss darauf, wir finden sie aber prinzipiell.
00:27:02: Dass ihr sie nicht gemacht habt habe ich jetzt nicht gemeint?
00:27:04: Ja also... Also
00:27:04: es ist nicht im Drüssel einen Ausgang, aber gar keine Zeit für PPWR.
00:27:09: Packaging Waste Regulation ist eine Verpackungsvorschrift die mehrere Regeln hat die erste dritt jetzt in Kraft oder ist jetzt wenn, wenn die Leute es hören in Kraft getreten.
00:27:20: Die sagt über alle Ladungsträger, die ich oder Mehrwegobjekte ist ja auch so ein Thema Ladungsträger.
00:27:26: Es gibt auch den Begriff Packmittel, Mehrwegverpackungen, Transport Hilfsmittel und man hat sich nie irgendwie geschafft auf einen Begriff zu einigen.
00:27:33: Aber dafür muss Ich eine Komformitätserklärung abgeben für jeden Ladungssträge ich in meinem Unternehmen einsetze.
00:27:39: Und wenn ich zum Beispiel Sonderladungsträgern habe für meine Autotüren oder was auch immer ich herstelle ... dann muss ich mich drum kümmern, dass sich die Krieger... ... gibt in der Regel der Verpackungshersteller aus.
00:27:50: Aber wenn ich natürlich eine gewisse Verpackungshielfalt habe wird das schon aufwendig.
00:27:54: Komplex, ja!
00:27:54: Ich hatte vor Kurzem mit einem Chemieunternehmen Kontakt,... ... die am ´thausendfünfhundert verschiedene Verpackungen stypen.
00:28:01: So und da brauche ich ´tausendfünfund alt Konfirmitätserklärung.
00:28:03: Und wenn ich da nicht frühzeitig mit anfahre.... Dann muss ich halt Gas geben, um das hinzukriegen.
00:28:07: Das ist so die erste wirklich jetzt verpflichtende Bedingung von PPWR in Kraft getretenes es schon vor über einem Jahr was dann richtig spannend wird.
00:28:17: bis zwei Tausend Dreißig kommen so Scheibchenweise weitere Regeln dazu und das Ziel der EU is dem Mehrweg Anteil in Supply Chains höher zu bekommen.
00:28:26: Und was dann ein Kraft tritt ist eine sogenannte Mehrwegquote Die besagt im Vereinfach gesagt innerhalb eines Landes muss ich hundert Prozent Mervik haben.
00:28:37: Innerhalb eines Unternehmensverbunds und wenn er sich über ganz Europa streckt, hundert prozent Merviquote.
00:28:45: Und zwischen Unternehmen mehrerer Länder die nicht miteinander verbunden sind immer noch vierzig Prozent.
00:28:51: Kannst du das Wort Mervigquote einmal was es konkret hat?
00:28:54: Das ist
00:28:55: die interessante Frage wo gerade drüber diskutiert wird.
00:28:58: Spannend wird's, wenn man sagt wie wir die Quote berechnen und da gibt es noch keine Aussage.
00:29:01: Okay dann stellen wir das vielleicht zu Not doch hinten an.
00:29:03: aber einfach mal was ist damit gemeint?
00:29:05: Also sich wenn ich hunderttausend Paletten rausschick muss ich hundertausend auch wieder zurückbekommen?
00:29:09: oder was heißt mehr wehquoten?
00:29:11: Das ist
00:29:11: ja der interessante Punkt.
00:29:12: also viele Unternehmen haben versucht sich das leichtzumachen sagen Europalette ist Mehrweg-Ladungsträger das reicht.
00:29:17: Ich muss es aber dokumentieren.
00:29:19: das heißt ich muss nachweisen wenn mir wieder bei uns auf Bilanz sind wie viel Ladungssträge habe ich rausgeschickt?
00:29:23: wie für Prozent sind zurück gekommen?
00:29:26: Das heißt, neben dieser Quote heisst es vor allem vier Regulatorik.
00:29:30: Und physisch zurückgekommen oder wert zurückgekommen?
00:29:33: Physisch zurück gekommen!
00:29:35: Natürlich wird das Wege geben wenn ich die Palette nicht bei mir brauche und irgendwo anders hinschicke ist das auch okay davon davon das auszugehen.
00:29:42: aber Ich muss den Reuse nachweisen.
00:29:46: und Wenn man natürlich ein aktives Ladungsträger-Management betreibt wir sagen ja LCMS Low Care Management System weil wir glauben es eine eigene Software Kategorie dann habe ich die da.
00:29:55: Also Kern von dem, warum arbeiten Kunden im Transparenz?
00:29:58: Die wollen wissen wo ist es wie lange schon.
00:30:00: Wer schickt zurück wer schuldet mir was?
00:30:02: das sind die Basis Daten um so eine Quote zu berechnen?
00:30:04: wenn ich aber wie die Beispiele am Anfang es eben nicht habe dann wird's halt schwierig und da muss man sich beeilen weil bis zwei dreißig tritt in Kraft und er wird es sicherlich findige Anwälte geben die relativ früh darauf spezialisieren
00:30:18: werden.
00:30:20: Es ist ja auch nur fair, wenn ich als Unternehmensumsetze mein Wettbewerb nicht und spart sich das Geld und macht in der Zeit was anderes.
00:30:25: Dann ist es kein fairer Wett Bewerb.
00:30:28: Und das wird eine spannende Zeit, was da mit dem Unternehmen passiert.
00:30:31: Vor allem was mache ich wenn nicht an Endkundenlieferer?
00:30:32: Also angenommen... Ich bin Pelletshersteller oder sowas liefert zwei Tonne Pellet auf zwei Europaletten an einen Privatkunden.
00:30:39: Stell die da ab und fahr weg vom Hof und der Kunde baut sich daraus einen schönen Couch-Tisch.
00:30:44: Dann hast du zwei verloren und damit schwer mit der Quote.
00:30:46: Genau aber das ist okay.
00:30:47: Das heißt dabei auch dass es dann nochmal spannend wird.
00:30:49: wahrscheinlich dann wird dieses Zurückholen von den Endkundchen wahrscheinlich ein Thema werden.
00:30:53: Es
00:30:53: hat mehrere Effekte als es hat den Dokumentationseffekt.
00:30:56: Aber es hat vor allem ja auch einen Effekt auf Supply Chants, die sehr einweglastig sind.
00:31:00: Also was explizit rausgenommen ist, es ist Katonage also wir es weiterhin ein e-commerce Päckchen zu Hause bekommen können das zerreißen und die Mülltonne schmeißen was ja auch gut ist.
00:31:09: Also Alpapierkreisläufe funktionieren relativ effizient.
00:31:14: Aber zum Beispiel Palettes bin jetzt kein Palettexperte aber ich kenne aus dem Baubereich die Bigbacks und so ein Bigback ist heute ein Weg.
00:31:26: Der wird auf der Baustelle einmal runtergehoben vom LKW und dann war es das.
00:31:29: Und da ist ja schon die Frage, wie entwickelt sich das?
00:31:31: Wann gibt's die ersten Big-Bag-Mehrweglösungen von diesem Mehrmehrweganteil, wird es immer mehr Use Cases geben also wo einfach heute Einwegladungsträger verwendet werden oder Einwegverpackung und dass eine Mehrweglöse geben muss.
00:31:44: Und was alle unterschätzen – der Ingenieursteil, der ist machbar!
00:31:47: Also ich kann aus einem Big Bag Mehrweg Big Bag machen.
00:31:50: Der logistische Teil ist eigentlich das Problem.
00:31:52: Wo bring ich es hin?
00:31:53: Wer bereitet es auf, wie stelle ich sicher, dass es dann auch wieder dahin kommt wo's gebraucht wird?
00:31:57: Ich wollte
00:31:57: gerade sagen, weil ich kann sie ja auch nicht immer gleich mitnehmen sondern ich muss es ja manchmal auch dann stehen lassen.
00:32:02: Wochen, Monate wie auch immer und könnte es dann vielleicht irgendwann wieder abholen.
00:32:05: aber das muss man erst mal organisieren.
00:32:07: Genau und das ist das wo ich am Anfang flap sich dachte wir finden PPWR gut weil am Ende müssen Unternehmen mehr Kontrollen in dem Bereich und der Mehrweganteil wird einfach steigen.
00:32:16: Und das spricht dafür, dass er einen wachsen als ein Schrumpfen dabei
00:32:19: ist.
00:32:19: Das spricht dem Zweifel auch für eure Lösung vielleicht mal näher anzugucken?
00:32:24: Um
00:32:24: jetzt wieder an den Werbeblock zu denken.
00:32:26: Aktuell spielt PPWR Reporting-Quoten noch nicht so eine Rolle weil die alle, die jetzt gerade starten totale Panik haben mit ihren Konfirmitätserklärungen.
00:32:35: also die ganzen Verpackungshersteller werden jeden Tag angerufen.
00:32:38: kann es mir sowas schieben.
00:32:40: Brauchen sie halt erstmal ja!
00:32:41: Ja, klar.
00:32:42: Vielleicht können wir noch ganz kurz bevor wir so zum Ende vielleicht auch davor gekommen und noch ein paar Ausblicksfragen diskutieren, mal noch darüber sprechen.
00:32:48: Ihr seid ja jetzt auch Teil hier von unserem Campus geworden bei der M-Mobile im Prinzip ein Netzwerk für, ich sag mal ja Innovation oder innovative Technologieanbieter im Bereich Industrie.
00:32:58: ihr seid jetzt in dem Fall ein Software Anbietter aber auch andere Anbiete sind ja dabei.
00:33:02: Wir wollen uns so gemeinsam das ganze Thema Technologie erlebbar machen zum Anfassen machen hier in der Region Stuttgart.
00:33:07: Was hat euch denn motiviert hier irgendwie dabei zu sein?
00:33:10: Wir hatten das Ähnliches am Fraunhofer-Institut, was ich damals auch betreuen durfte.
00:33:13: Das nannte sich Open ID-Centers war so eine große Halle.
00:33:17: da stand dann Lagertechnik, Fördertechnik drin und man konnte AutoID also optisch System ARVID einfach anfassbarer machen.
00:33:23: Und es war immer besonders die Leute rumzuführen wenn es Leute machen die Ahnung davon haben.
00:33:27: Also wenn's kein Museum ist sondern Technologieprozesse zum Anfassen und wir durften heute Morgen ja hier schon eine Führung genießen setzte mich dann so wieder in diese Zeit zurück und ich fand das so spannend, immer mit Leuten auch drüber zu reden.
00:33:43: Wir mögen Technologie und Technologie anfassbar zu machen und eine gewisse Begeisterung zu wecken.
00:33:50: Und ich glaube fest daran wir können noch hundert Powerpoint Schlachten und noch siebenundneunzig Online-Meetings machen.
00:33:56: am meisten lernt man wenn man es in die Praxis bringt.
00:33:58: und da finde ich habt ihr ein sehr uniques Konzept hier entwickelt und ihr seid ja auch ein Software-Unternehmen, was sich so viel Technik hinstellt.
00:34:09: Und ich finde diesen Ansatz und dieses einfach mal machen, es gibt viel zu viel Theorie, das habe ich mit einem sehr theoretischen Hintergrund, gerade die Doktorarbeit, finde ich ist häufig.
00:34:19: man verrennt sich in ganz viel Theorien wie er es praktisch anpackt und sagt, Leute komm her guck zu euch an.
00:34:25: Da freuen wir uns total teil von Zuland.
00:34:26: Ich finde das auch immer gerade bei Software spannend weil man kann es irgendwie auf dem Bildschirm vielleicht zeigen oder so.
00:34:31: aber man kann sich selber erleben und ist dann halt schön wenn man's auch mal anfassen kann selber mal irgendwie ein Prozess durchspielen kann.
00:34:37: Das kommt meistens ganz gut an.
00:34:38: Ja weil Software ist ja auch Mittel zum Zweck für die reale Welt und ist auch gut so.
00:34:42: also ich weiß nicht mehr als Beispiel Obstkisten und Fleischkisten sowas sehr greifbares was mit unserer Software gemacht wird.
00:34:48: Ist eigentlich das Schöne wenn man in der Realität unsere Mitarbeitenden, die freuen sich immer wenn sie bei uns anfangen zu arbeiten.
00:34:53: Dann kriegen sie so ein kleines Quartett wo ich dann Europalette gegen Gitterbox behält und dann rennen die durch die Gegend und sagen ach guck mal da ist das!
00:34:59: Und dann haben wir es erstmal bewusst wahr man hat ja gar keinen Bezug zu.
00:35:04: Ja und dieses greifbar machen veranschaulichen was Software eigentlich in der Realität tut das nicht total spannend
00:35:09: Sehr schön, ja wunderbar.
00:35:11: Du hast gerade noch gesagt dass ihr auch sagen mal ganz viel jetzt in der Realität auch lebt sozusagen also wirklich bei den Kunden reinschaut und auch viel mitbekommt.
00:35:19: Ich glaube ich habe bei euch gelesen er verarbeitet zu fünfzig Millionen Ladungsträger pro Monat aktuell mit eurer Lösung.
00:35:25: was lernst du oder ihr da auch so ein bisschen aus dem Daten sag' ich mal über die Logistik in Deutschland in Europa wenn ihr seid glaubt weltweit unterwegs?
00:35:32: deswegen hatten wir das Thema mit dem Namen dass ihr jetzt eben ein bisschen internationaler Funktional seid was den Namen auch angeht.
00:35:38: Was lernt ihr da daraus?
00:35:39: oder lernt dir gar nichts draus, weil ihr sagt wir sind gerade noch mit ganz anderen Themen beschäftigt?
00:35:42: Also erst mal.
00:35:43: Wir wollen lernen was mit Ladungsträngern passiert.
00:35:45: also das ist unser Fokus und wir haben noch hundert Ideen und Themen die wenn den Bereich optimieren und verbessern können immer mit dem Ziel mehr Transparenz und mehr Automatisierung.
00:35:54: Das heißt
00:35:54: der Innovations Backlock ist groß.
00:35:56: Ja alleine was finde ich grad total spannend an dieser Schnittstelle zwischen den Unternehmen passiert?
00:36:01: wie kann ich diese Abstimmung die Buchungen besser machen?
00:36:05: Drei Ecke, was ist wenn ich Schuld?
00:36:07: unternehmen A-Paletten aber bei Unternehmen B habe ich gut haben.
00:36:10: Aber vielleicht sind die beiden miteinander in Geschäftsbeziehung.
00:36:13: kann ich vielleicht umbuchen statt eine Lkw loszuschieben?
00:36:16: Da ist noch so unfassbar viel Potenzial im Forecasting Produktion.
00:36:20: wann braucht die Produktion neue Paletten weil am Ende ohne eine Palette oder ein Behälter produziert und da sind einfach noch hundert Sachen sodass ich mich gar nicht mit irgendwie Was kann ich noch alles abseits des Ladungsträgers machen Beschäftige.
00:36:33: Aber du hast recht, wir sind im aktuellen Läuftisch Software in fünfzehn Ländern.
00:36:37: Wir schicken diese Abstimmung in mittlerweile sechsundsechzig Länder.
00:36:41: Es sind nicht mehr fünfzig Millionen Ladungsdreher, sondern sechzig Millionen mittlerweile im Monat.
00:36:44: Ich
00:36:44: habe mich schon wieder veraltet mit meiner Zahl verdammt.
00:36:46: Genau es geht ganz gut weiter.
00:36:47: und spannend ist wieder wenn mir die Euros dran schreiben, dann erinnert sich an die zwanzig dreißig Euro pro Ladungsträer, das heißt unsere Kunden buchen über eine Milliarde Wert hin und her was immer noch auch für mich total verrückte Zahlen sind.
00:36:58: Absurd große Zahl!
00:36:59: Das
00:37:00: ist nicht unser Umsatz, dass das irgendwer in falschen Hals bekommt.
00:37:03: Aber es ist total spannend so was man auch für ein Impact dann haben kann mit etwas was eigentlich aus dem Nichts entstanden ist.
00:37:08: Aber
00:37:08: ist ja auch schön, dass sich der Impact dann auch gut darstellen lässt also dass die Kunden dann auch den Mehrwert relativ schnell auch in Euros dann eben sehen können?
00:37:14: Ist ja auch toll!
00:37:16: Die große Kunst als es dann halt auch messbar wird.
00:37:18: aber zu deiner Frage zurück was sehen wir?
00:37:20: Also zum Beispiel war natürlich dass es Regionen gibt wo mehr reingeht als rausgeht.
00:37:24: das sehen wir.
00:37:24: Wir sehen eine zunehmende Vielfalt.
00:37:27: also früher war Europale Digitabox das wars Es wären einfach immer mehr verschiedene.
00:37:32: Woran liegt das?
00:37:33: Habt ihr da schon eine Idee zu?
00:37:34: oder erst mal nur die Tatsache, dass?
00:37:37: Hörerautomatisierungsgrad also für Robotik braucht spezialisierte Ladungsträger mit zum Beispiel im Automobilbereich gucken wie so Achsen entnommen werden.
00:37:45: dann muss ich natürlich wenn ich das mit einem Roboter mache irgendwie dran kommen.
00:37:48: mit dem Roboter haben solche Themen spielen eine große Rolle.
00:37:52: PPWR haben wir schon drüber gesprochen.
00:37:55: Erweiterte Bedürfnisse vielleicht aber auch Irgendwo der Drang zu glauben, dass man alleine auf der Welt ist.
00:38:00: Also vielleicht erinnert das auch ein Stück weit an dem was uns leider in der Getränkeindustrie passiert ist.
00:38:05: also früher eine Wasserflasche, eine Bierflashe gab und jetzt hat jede Brauerei da irgendwie ihre Silhouette rein geprägt.
00:38:11: Das ist
00:38:11: auch schön irgendwie aber es ist natürlich nicht mehr so gut wiederverwertbar.
00:38:15: Ja, aber gut wenn meine Brauerei im Sauerland ist und deutschlandweit oder europaweit ihre Flaschen vertreibt dann müssen die Flasche halt aus ganz Deutschland wieder ins Sauerlands zurück.
00:38:24: und wenn ich ne andere Flassche habe die standardisiert und ich habe hier bei euch vor der Tür im Kofferraum eine Kiste Bier, die ich immer aus dem Algorn mitnehme weil es die Sorte nur da gibt.
00:38:34: So die Scotzer Dank ist das nicht ne geprägte Flasche sondern man kann sie wahrscheinlich da irgendwo wenn ich die in Dortmund zurückgebe nutzen um da irgendwie ein regionaleres Bier reinzufüllen.
00:38:45: aber wenn die geprägt wäre bleibt nichts anderes als sie wieder an Allgäu zu fahren und so steigt natürlich dann auch die Transportdistance und das unterschätzen viele Menschen die nicht aus der Logistik kommen ... was Komplexität an Zusatzkosten immer mit sich bringt und verursacht.
00:38:58: Absolut, vielleicht noch so als kleiner Abschluss?
00:39:00: Was würdest du jetzt in einem, ich sag mal, KMU-Geschäftsführer oder auch einen Logistiker der vielleicht zugehört hat im Händler wie auch immer... ...mitgeben, wo du sagst, er sagt vielleicht gerade bei uns habe ich das hier gehört, es hört sich ja crazy an da steckt offensichtlich viel von meinem Cashflow auch irgendwie in meinen Ladungsträgern hätte ich vielleicht gar nicht so gedacht.
00:39:18: Was hast du für den Tipp und wo fängt der jetzt am besten an wenn er sich mit dem Thema mal intensiv beschäftigen möchte?
00:39:23: Ich würde sagen erstmal positiv auf das Thema gucken.
00:39:26: Wir hatten ja das Beispiel von den mittelständischen Spediteuren, ist alles doof.
00:39:30: Sagt euch wieviel könntet ihr an eurem Business heute machen wenn es keine Ladungsträger mehr gibt?
00:39:37: und dann kommt man ziemlich schnell zu so... Ich schmeiß Säcke auf LKWs.
00:39:43: Das ist eine spannende Anekdote, der erste Gabelstapler war im Prinzip ne Bühne und den gab's zwanzig Jahre bis wirklich die Paletten oder die ersten Standard Ladungsträger erfunden wurden.
00:39:51: Und er hat einfach dem Menschen hochgehoben mit nem Sack und der Sack wurde auf die Lkw-Fläche gezogen.
00:39:56: Lkws sah mehr aus wie so ein Schüttgutlkw in ner Baubranche.
00:40:00: Also wir könnten nichts... Im Logistikstudium sagt man Transportumschlag lagerungen.
00:40:06: also wie möchte ich was?
00:40:07: auf einem Lkw schieben und den lkw entladen, die möchte ich umschlagen aus dem Gabelstapland nutzen.
00:40:11: Die möchte ich lagern.
00:40:12: also unsere Lager sind zwei Metallstreben.
00:40:14: ohne eine Palette fällt die Ware runter.
00:40:16: Also fragt euch wirklich was das der Ladungsträger für eine Bedeutung hat?
00:40:20: Für dass wir heute in Produktionen Logistik tun und wie wenig Wertschätzung er erfährt.
00:40:24: Und ich glaube, das ist so der Ausgangspunkt ein gewisses Interesse erst mal zu haben.
00:40:28: Den
00:40:28: Frust bisschen runterfahren und das Interesse hochfahren?
00:40:31: Ja!
00:40:31: Und auch eine Begeisterung zu sagen ja es hilft mir auch effizient zu sein.
00:40:34: Das ist nicht nur Mittel zum Zweck und wenn man dann loslegt... Ich hatte ja die Punkte Personalaufwand Kapitalbindungskosten Schwundkosten.
00:40:44: Ich würde pragmatisch bleiben weil es gehen immer neue Türen auf.
00:40:47: uns wird immer komplizierter aber mal zumindest den Crosscheck zu machen.
00:40:51: grob wie viele Leute sitzen da drauf?
00:40:53: Bin ich im Plus oder Minus, wenn ich über alle Konten gehe?
00:40:55: und sind meine Forderungen validiert?
00:40:57: Weil wie gesagt kann tausend Paletten auf dich buchen ohne deine Bestätigung ist das exakt nichts wert.
00:41:03: Und zumindest grob den Schwund abzuschätzen.
00:41:05: und da kommt man normal in der Woche durch mit Unterstützung unserer Kunden auch dabei wenn es gewünscht ist... ...und dann habe ich mal ein Gefühl wo komme ich überhaupt raus?
00:41:13: und dann sind's meistens relativ große Zahlen die rauskommen und dann erkennt man dass da doch mehr Potenzial ist.
00:41:18: Und das Schöne ist es ja nicht unendlich kompliziert.
00:41:20: Also wir haben nicht mehrjährige Projekte, das sind ein bis maximal drei Monate, bis der Kunde komplett geschult und live ist.
00:41:28: Das heißt man kommt auch sehr schnell zum ROI und hat nicht diese Komplexität und dieses riesige Projektrisiko wie vielleicht wenn ich neu ist...
00:41:36: Und es ist eigentlich sehr schön zu hören bei so einem komplexen Thema.
00:41:39: Also ich finde, steckt schon viel drin und ihr habt euch ja offensichtlich auch echt viel Gedanken gemacht oder seine Doktorarbeit hat sicherlich auch geholfen um da ein gut Basis reinzubringen in alles.
00:41:48: Ich glaube aber dass deine Begeisterung hier im Podcast auf jeden Fall überschwappt hoffe ich jedenfalls an euch da draußen.
00:41:52: also wenn euch das jetzt begeistert hat was der Philipp heute alles erzählt hat Und ihr sagt hey cool, den würde ich mir gerne mal genauer anschauen oder auch Luperio quasi mal ein bisschen genauer anzugucken und lohnt sich glaube ich auf jeden Fall.
00:42:03: Macht das gerne!
00:42:04: Wenn ihr noch Fragen habt zum Thema oder so dann meldet euch natürlich auch gerne reinschickt uns in die Nachricht oder einen Kommentar Dann können wir das gerne weiterleiten und dann kriegen bestimmt auch eine Antwort von dir.
00:42:13: Vielleicht haben wir uns für euch da draußen, haben wir noch eine kleine Spotify-Umfrage überlegt.
00:42:19: Könnt ihr gerne mal darauf antworten?
00:42:20: und zwar ist die Frage wie verwaltet ihr heute eure Ladungsträge im Unternehmen?
00:42:23: Also nutzt ihr der Excel und E-Mail und es läuft so irgendwie einigermaßen macht ja viel Telefonabstimmung mit euren Partnern.
00:42:30: Habt ihr vielleicht schon eine Software oder irgendeine Art von digitalem System im Einsatz?
00:42:33: dann lasst uns das auch gerne wissen oder habt jetzt einfach gar nicht im Blick darf man ja gar nicht laut sagen aber auch das gibt's mit Sicherheit bei der einen oder anderen Firma.
00:42:41: genau Stimmt der gerne bei Spotify ab, so würde uns freuen.
00:42:44: Und ich glaube an dich.
00:42:46: erst mal vielen, vielen Dank!
00:42:47: Wie gesagt es hat mir Spaß gemacht.
00:42:48: man merkt dass dir das Thema ein Herzensthema ist und du da wirklich mit Begeisterung dabei bist.
00:42:53: Das ist ja wertvoll in so einem Thema glaube ich.
00:42:56: und vielleicht nochmal für euch eine kleine Zusammenfassung wir haben über das Thema Ladungsträgermanagement gesprochen erstmal irgendwie bisschen die Relevanz besprochen.
00:43:03: warum muss man über das thema vielleicht mal sprechen.
00:43:05: was steckt da alles drin?
00:43:06: Was gibt's auch für versteckte Kosten und wo stecken so die größten Aufwände oder kostenfressen?
00:43:11: Wir hatten da das Thema Schwund, Personal und gebundenes Kapital.
00:43:14: Das ist auf jeden Fall.
00:43:16: ganz wichtige Themen sind, ein bisschen mögliche Lösungsansätze diskutiert und haben auch über die PPWR-Verordnung in Europa gesprochen.
00:43:24: Und ja am Ende hast du noch ein paar Tipps mitgegeben wie man mal starten kann und wie es losgehen kann.
00:43:28: Wenn euch die Folge gefallen hat, lasst uns gerne einen Daumen nach oben bei YouTube oder eine Bewertung bei Apple Podcasts oder Spotify da.
00:43:34: Wir freuen wir uns sehr und ansonsten schickt uns auch gerne Vorschläge für neue Folgen.
00:43:38: wenn es Themen gibt ihr euch besonders interessieren machen wir das gerne für euch.
00:43:41: Und dann würde ich noch mal sagen vielen Dank dass du da warst.
00:43:45: Ja auch danke und ja macht's gut bis zum nächsten Mal tchau.
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